Donnerstag, 7. Januar 2016

Schneeflockenengel im Schnee


Die eher zufällig im Laufe der Jahre über Ebay
zusammengesammelten Schneeflockenengel sollten 
in diesem Winter doch gar nicht geweckt werden ...

Aber da sie ihre Ruhephasen in den 'Schlummerkisten' 
gemeinsam mit den Margeritenengeln verbringen, laufen 
sie nun doch einige Tage schlaftrunken über einen der 
Bilderrahmen. Und da es gerade so schön geschneit hat, 
machen sie - passend zu ihrem Namen, heute einen ganz 
kurzen Ausflug in den Schnee.

Foto: W. Hein


Kommentare:

mausimom hat gesagt…

Hach.... in die Kleinen könnte ich mich gleich verlieben!

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ute
Ich bin auch froh, dass sie noch auf sind und auf den nächsten Wintereinbruch warten …
Aber nebenan auf einem Bilderrahmen steht schon die Ablösung bereit: Eine alte Ebay-Käferkapelle mit einem Frosch, kam gestern an und während ich noch bei den Engeln sitze, topfe ich Lenzrosen um und bin gedanklich schon lange bei der Osterdeko ;-))

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Allerliebst! Und viel schöner als im künstlichen Schnee. Inzwischen hat es ja wieder geschneit und ich habe auch Deinen Kommentar dazu schon gelesen. Hier hat es, wie Du es von Deiner Mutter auch weißt, später angefangen. Aber dann doch ordentlich. Nun ist alles Weiß. ;-)
Diese Scheinwerfer sind nicht verkehrt. Wir haben auch so ein Ding. Damit kann man den Garten ganz gut ausleuchten. Um meine Rosen hatte ich ja schon lange Mulch und Tannenzweige gegeben. Obenherum bekommen sie nichts mehr, da müssen sie jetzt durch. Hat schließlich im Waldgarten auch funktioniert.
Tja, mit dem Älterwerden ist es so eine Sache, irgendwann spürt man es ... aber tröste Dich, es kommen auch wieder Zeiten, wo man sich wie ein Jungspund fühlt. Geht mir jedenfalls so - und ich war ja vor einigen Jahren, als ich hier anfing zu bloggen, sehr am Boden nach einer OP. Bin ja noch ein paar Tage älter und Du dürftest ungefähr im Alter meiner Schwester sein, die das immer nicht glauben will, daß ich NOCH ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel habe, auch wenn sie es weiß. ;-) Weil sie wohl auch auf einmal das nahende Alter spürte ... und ich erinnere mich auch noch sehr gut an diese Zeit ... irgendwann gehts dann wieder aufwärts und man denkt kaum noch drüber nach und es ist alles - fast - so wie immer ... gut, gewisse Einschränkungen gehen vielleicht nicht mehr weg, aber das Wichtigste ist, denke ich, die innere Einstellung zu diesen Dingen.

Ich wünsche Dir ein schönes ruhiges Wochenende ... mir war es heute schon wieder "zu ruhig" ;-) ;-) obwohl ich es natürlich auch merke, wenn ich noch so viel Action an einem einzigen Tag mache wie noch mit 30 oder 40, bin ich abends doch ein bißchen alle ;-) Es fühlt sich dann anders an als in jüngeren Jahren. Da muß ich schon auch aufpassen ...
Eigentümlich übrigens - Dich/Deinen Blog habe ich mal im Winter entdeckt und Du scheinst auch ein Winterkind zu sein, das dann erst auflebt. :-) Doch die weiße Pracht da draußen gefällt mir rein optisch natürlich auch ....

Liebe Grüße
Sara

Meriseimorion Mosaike hat gesagt…

Liebe Silke,
die kleine Engelschar sieht ja zu süß aus.
Herrlich die weißen Engel im weißen Schnee!!!!
Doch hol sie schnell wieder herein,
sie bekommen ja alle kalte Füsse. :-)
Ich wünsche dir eine gute Woche.
Liebe Grüße
Kerstin

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Na ja, künstlicher Schnee geht bei uns wegen der Katzen/Durchzug beim Lüften nicht. Mit weißem Dekosand erziele ich dafür inzwischen gute Ergebnisse. Zumal ich dafür weiße Holzkisten in verschiedenen Größen habe. Auch da lohnt sich das jahrlange Sammeln ;-)
Für die Schneeflockenengel war es natürlich extrem verlockend mal eine Bestandsaufnahme im Schnee zu machen - zumal die Engelmenge noch überschaubar ist. Aber so ganz wohl war mir dabei nicht, denn Feuchtigkeit & Temperaturschwankungen können schnell zu Lackschäden führen. Aber zu dem Zeitpunkt war es glücklicherweise nicht so kalt. Danach habe ich sie einige Zeit in einem kälteren Raum zum Trocknen gelagert und erst Stunden später wieder auf die Bilderrahmen im Wohnraum gestellt. Da stehen sie jetzt noch immer, denn Schneemänner & Pinguine, die jetzt passen würden, befinden sich mal wieder am falschen Ort …

Tja, wie es aussieht, könnte ich so einen Scheinwerfer jetzt bald gut in BS gebrauchen, denn die angekündigten Temperaturen von Do auf Fr machen mir Angst. Das werden die Fuchsien & Co trotz Luftpolsterfolie wohl in der Garage nicht überleben können. Da sollte ich vorher lieber noch ganz spontan zusammen mit Wolfgang zum Einkellern nach BS fahren.

Nee, die Zeiten werden nicht besser, denn schon vor 10 Jahren sah der Orthopäde bei mir 'lecker' Arthrose-Anzeichen. Und was das im Laufe des Lebens bedeutet, konnte ich mir bis jetzt schon gut bei meiner Großmutter & Mutter ansehen. Da heißt es einfach damit Leben lernen. Und je nach Wetter und Arbeitsaufkommen gibt es halt gute, weniger gute und schlechte Tage. Und nach dem Tag in BS hatte ich halt danach einen weniger guten Tag, da ich es auch an den Tagen zuvor etwas übertrieben hatte - z.B mit dem Treppensteigen. Doch nun verordnete mir das Wetter ja die nötige Zwangspause - und das ist auch gut so ;-)

Stimmt, mit dem Winterkind ;-) Erst als die Kälte kam, fühlte ich mich wieder richtig wohl. Nur bremst mich seit Montag wieder einmal der Husten aus. Und gestern gesellte sich dann auch noch Migräne dazu - ganz blöde Kombination. Aber nun gehe ich trotzdem gleich mal Schnee fegen. Das tut bestimmt gut ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Kerstin
Keine Sorge, im Gegensatz zu mir haben sie sich nicht erkältet und bleiben bei dem Wetter noch einige Zeit auf dem Bilderrahmen - siehe @ Sara

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Wenn sie nicht zu lange im kühlen Naß waren, hat es ihnen auch nicht geschadet.
Meinst Du, daß so schnell etwas mit den Pflanzen passiert, zumal sie eingewickelt in der Garage stehen? Da hoffe ich ja, daß mein Lorbeer und auch die Olive das da draußen auf der Terrasse überleben. Die sind nur in Filz eingeschlagen und in so einer Plastik-Übertüte von Ikea. ;-) Aber woanders hätte ich sie nicht unterbringen können. Im Haus ist es viel zu warm, selbst im Keller. Da gehen die mir gleich ein. Oder befallen stark.
Arthrosen haben fast alle, manche wissen nur - noch - nichts davon. ;-) Allerdings kann ich Dir einen Spiegel-Artikel empfehlen - man forscht wohl daran - es gibt körpereigene Reparaturmechanismen

http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2014-27.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127862133.html

Und das glaube ich auch, daß die Stammzellen dorthin wandern und den Knorpel erneuern können, denn das basiert auch auf meinen bisherigen Erfahrungswerten, daß solche Beschwerden unter bestimmten Bedingungen dann weg sind. Aber nur, wenn ich gravierend etwas im Leben verändert habe. Von nix kommt nix. Wobei es bei gewissen Arthrosen schon schwierig wird - man dürfte z.B. gar nicht mehr tippen oder nur äußerst eingeschränkt bei der Daumensattelgelenksarth. und müßte seine Hände fortan völlig anders benutzen ... eben nicht so einfach.

Ich hoffe, es geht Dir inzwischen wieder besser. Migräne ist was Olles, kenne ich ja auch, wenn auch nur noch selten.

Liebe Grüße, gute Nacht
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Bei mir ist es überwiegend Überbelastung/Verschleiß. Die Knie haben extrem gelitten, als ich an einem Wochenende im September 2001 unsere Stadtwohnung in der 3 Etage allein mit Wolfgang an nur einem Wochenende komplett ausgeräumt habe, damit sie danach saniert werden konnte.
Und meine Mutter wurde mit 55 an der linken Hand operiert, brachte aber nicht viel, so dass sie an der rechten Hand die OP verweigerte und frühverrentet wurde, da Büroarbeit nur noch mit Schmerzmitteln möglich war.
Und ich merke nun auch schon wieder - seitdem ich mehr poste/kommentiere, dass meine Hände schlimmer werden.
In dem Alter stellten sich bei meiner Mutter auch immer mehr Probleme ein.
Meine Großmutter fing allerdings wohl etwas später an. Doch sie hatte auch eine gute Schutzfunktion ' mein Herz'. Als Kind wurde ihr eingeredet, dass sie ein schwaches Herz hätte, und so jammerte sie immer wenn sie außer Atem war und ruhte sich danach einige Zeit aus. Wahrscheinlich eine gute Strategie um sehr alt zu werden ;-))
Die Links schaue ich mir mal an. Aber meine Experimentierfreude hält sich in Grenzen - ebenso das blinde Vertrauen in die Medizin. Ich bevorzuge da eher ein gesundes Mittelmaß an Bewegung. Damit kommt meine Mutter ganz gut klar, wenn sie ihre körperlichen Grenzen kennt und akzeptiert.
Und ich bin da gerade in einer Übergangsphase, wo ich es wohl übertrieben habe. Jetzt geht es mit dem Bewegungsapparat wieder besser und dafür tun die Fingergelenke eben weh. Die Blogpause war in Teilbereichen wohl gar nicht so schlecht für mich ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Zu den Pflanzen: Wenn der Wetterbericht heute noch so ist, wie gestern prognostiziert, dann wird es für die Kübelpflanzen spannend mit der Kälte. Ich wollte heute eigentlich noch nach BS fahren, um die großen Fuchsien einzukellern, aber es passt zeitlich nicht, und die Fahrerei könnte auch ziemlich heikel mit Allwetterreifen werden. Die Sommerblumenkübel werden wir nun wohl doch leider verlieren …

Um die Hellebori, die Hortensien, Rosen & Aurikeln unter dem schneebedeckten Glasdach im Wintergarten in BS mache ich mir trotz Dauerfrost noch keine Sorgen.
Bei meinen Kübelpflanzen auf der Betonfläche, die nur in Leichtbeton-Übertöpfen stehen (Schaumflocken hatte ich da leider noch nicht eingefüllt) bin ich mir nicht so sicher. Aber das sind ja eigentlich recht unempfindliche Draußen-Sträucher & Stauden.
Die Hellebori in Töpfen habe ich gestern für einige Tage vom kalten Treppenhaus in den zu warmen Keller getragen, um ihre Blüten zu schützen. Und die Schneeglöckchentöpfe, meine Buschwindröschen-Sammlung und der frostempfindlichere Himmlische Bambus stehen nun im kalten Treppenhaus. Die anderen gut erreichbaren Kübelpflanzen & Stauden am Haus habe ich gestern Abend noch schnell in der Garage untergestellt. Denn Sommerflieder & Schneeball finden es ab heute Abend bestimmt nicht mehr witzig. Und je nachdem, wie sich das Wetter dreht, werde ich wohl den himmlischen Bambus und einige andere auch noch sicherheitshalber bis Sa/So in den Keller bringen und dann wieder allmählich an draußen gewöhnen. So extrem hatte ich es mal wieder nicht erwartet ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ist das richtig, dass beide Links zum gleichen Artikel führen?

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Meine Mutter hatte auch eine Hand-OP, allerdings Karpaltunnel. Sie würde das auch nie wieder machen lassen. Aber das mit dem Daumensattel kenne ich auch. Falsche Haltung beim Tippen, zu viel Tippen ;-) Ich glaube aber, woran die Wissenschaftler auch forschen, wenn man die Hände anders bewegen würde und das konsequent, würde sich das wieder regenerieren.
Die, die ich kenne, haben das jedoch nicht getan, daher gings immer weiter bergab. Insofern macht der Artikel Hoffnung und ich habe das z.B. bei anderen Syndromen, wie Karpaltunnel, selbst auch festgestellt, der ja u.a. mit einer Einengung zusammenhängt. Hier spielt der Zustand des Gewebes eine große Rolle! Wenn ich mich ernährungstechnisch daran halte, macht das Null Probleme, aber sobald das mal nicht der Fall ist, verändert sich das Gewebe und sobald das "aufgequollener" ist, macht der Karpaltunnel Probleme, deshalb kommt es öfter vor, daß diese OPs wieder wirkungslos werden.
Ich weiß jetzt nicht, ob viel Ausruhen zum Altwerden beiträgt. Eher ist das Herz ja ein Muskel, der betätigt werden will, wie alle Muskeln, damit er nicht abbaut. Aber dann hatte sie einfach ein starkes Herz, denke ich mal. Solche Fälle kenne ich auch. Davon abgesehen, hat mancher Mensch eine Warnfunktion eingebaut, wie ich es glaube und schon beobachtet habe, die ihn eben rechtzeitig warnt, wenn etwas zu viel ist. Während andere immer weitermachen würden. Das bewahrt einen natürlich vor Schaden ... vermutlich war das bei Deiner Großmutter so.
Es gibt ja auch eine Herz-Phobie, wo man tatsächlich das Empfinden hat, herzkrank zu sein. Aber so schnell stirbt es sich nicht einmal mit Herzerkrankung. Seltene Fälle ausgenommen. Das Leiden kann da eher im Gegenteil endlos sein.
Blindes Vertrauen in die Medizin hatte ich auch noch nie, sonst hätte ich auch keine HP-Ausbildung gemacht. Wobei die lt. Gesetz eben auch die Schulmedizin vertreten sollen, aber gut in der Praxis sieht es dann später oft anders aus.

Himmlischer Bambus hört sich gut an ... das wäre auch was für mich - aber wohl nur im Kübel? Und überwintern können wir ja nichts. Um dern Sommerflieder würde ich mir nicht so viele Gedanken machen, die haben sich ja hierzulande gut verbreitet. Und wenn sie nicht robust genug wäre, wäre das wohl kaum möglich gewesen. Doch wie das mit den Zuchtsorten aussieht, weiß ich natürlich nicht. Ich denke aber, bei uns wird es mal wieder nicht sooo kalt - eher im Harz. und dann soll es ja schon wieder milder werden.

hmm, das mit den Links ist seltsam, der eine zeigte bei mir die Inhaltsangabe des Heftes mit an - aber irgendwas funktionierte gestern nicht mit unserem Internet, daher hatte ich den zweiten Link noch mit eingefügt, nachdem ich die Überschrift des Artikels angeklickt hatte.

Liebe Grüße und gute Besserung!
Sara

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Wobei man ergotherapeutisch mit den Händen einiges machen kann oder auch was die Computer-(Spezial)-Tastatur, den "richtigen" ergonomischen Sitzplatz und die Mausbedienung betrifft ... Hände in recht warm gemachte Rapskörper "baden" (nur wo gibt's Bio-Raps ungespritzt? und bewegen (im Raps) und nachts eine spezifische Schiene tragen ... aber die ergotherapeutische Erstschulung ist schon sehr sinnvoll.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Jetzt bist Du ja wieder in Deinem Element ;-)
Bei meiner Mutter war es definitiv der Mix aus dem Tippen auf den schwergängigeren Schreibmaschinen, Handarbeiten, Haushalt, Gartenarbeit und noch dazu mal eben Gartenmauern schichten und Wesersandsteinplatten im Garten verlegen oder alle Jahre auch mal wieder hochnehmen, um sie dem Erdreich anzugleichen. Und da mein Großvater eher der Büromensch mit '2 linken Händen' war, waren Ansticharbeiten,Tapezieren, Rasenmähen & Vertikutieren, Bäume schneiden, Äste absägen sowie Sträucher roden ebenso selbstverständlich für sie. Und ich bin nun mal Kind meiner Mutter, habe zwar weniger getippt, aber dafür die 50qm Betonplatten und den dazu nötigen Sand 1996 in den Garten gekarrt, den Teich 2000 nahezu allein gebuddelt, den Kies & den Sand dafür von der Straße in den Garten gebracht und schon liebend gern ab dem 8 Lebensjahr jedes Jahr 3 Wochen in den Sommerferien dicke Bretter, Paletten, 5m lange 'Fahnenmasten' etc. Kilometerweit allein über Amrums Kniepsand zum Hüttenbau an die Wasserkante gezogen. Das ist nun mal echter Verschleiß, den meine Röntgenbilder schon vor 10 Jahren im Schulterbereich etc. angedeutet haben.
Also ähnlich wie es in dem Spiegelartikel stand - zum Beispiel bei den Bauern früherer Jahrhunderte, die dann eher Probleme im Schulterbereich hatten.
Daher leben sowohl meine Mutter und auch ich lieber nach der Devise 'damit leben lernen' und nicht bei jedem 'Au' in Schohaltung gehen und sich ausruhen. Dann kann man ziemlich lange die Schmerzmittel umgehen. Viel wichtiger ist die körperlichen Grenzen kennen und akzeptieren lernen. Und das klappt im Garten recht gut, da man jederzeit notfalls eine Pause einlegen kann. Im Harz irgendwo auf dem Berg oder entlang des Goetheweges im Bodetal ist das schon schwieriger, wenn meine Mutter mitten in der Botanik wehe Knie bekam …

Die Sommerflieder sind vom letzten Jahr und stehen noch im viel zu kleinen Topf. Im Winter 2009/10 oder 2010/11 sind mir jedenfalls im Garten hinter dem Haus alle Sommerflieder eingegangen. Und erst im letzten Sommer hatte ich mich getraut wieder Ersatz zu beschaffen.

Wie man den Himmlischen Bambus pflegt? Da gibt es im www unterschiedliche Aussagen. Ich lasse ihn lieber im Topf. Und seitdem ich ihn jährlich umtopfe, gedeiht er endlich. Siehe Wildwuchs unter dem Label 'Himmlischer Bambus'. allerdings Carmen 'Ein schweizer Garten' http://schweizergarten.blogspot.de hat ihren wohl schon einige Zeit im Land. Irgendwann hatte ich mal einen Post bei ihr darüber gesehen …
Meiner kommt jedenfalls nachher in den Keller - auch wenn es wohl nur -5°C bei uns werden. Aber bei meiner Mutter sagt der Wetterbericht für heute gegen 18 Uhr -8°C und später dann bis -14°C

Hier kommt jetzt gerade die Sonne raus, und ich werde nun schnell die Etagere vom Tisch holen, um sie für die Vögel säubern. Dann traut sich vielleicht auch der Eichelhäher näher ans Haus heran. Der schaute nämlich vorhin ganz verdutzt aus dem Wäldchen warum sein Tisch nicht gedeckt ist ...

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

:-) Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Ich hab' früher auch viel und schwere Arbeiten mit der Hand gemacht, was eigentlich Männerarbeiten sind. Ist für unsere Anatomie schon nicht so gut. Also Schleppen & Co. kenne ich selbst nur zu gut, mache ich aber schon lange nicht mehr aus verschiedenen Gründen. Das darf jetzt mein Mann tun oder meine Söhne.

Von Ausruhen halte ich bei diesen Beschwerden auch gar nichts, außer es geht mal gar nicht anders. Schmerzmittel habe ich deswegen jedoch nie genommen, denn sie erzeugen nur andere Symptome. Ich habe das leider bei meiner Mutter mitansehen müssen ... sie bekämpfen ja nicht die Ursache, helfen nur begrenzte Zeit, wenn überhaupt, der Mensch übersäuert mehr und mehr ... irgendwann gehts an die Nieren usw. usf. - da kommt es wirklich sehr auf die innere Einstellung an. Das wird auch in den Schmerzambulanzen heute geschult, mit dem Schmerz umgehen lernen - ohne immer zu chem. Mitteln zu greifen.

Ah so ist das mit Deinen Sommerfliedern. Seltsam - meine sind ja ziemlich gut gewachsen, der Durchmesser der Stämme ist unheimlich für die 3 Jahre. Hier wächst alles wie auf Hefe. ;-) Da glaube ich nicht, daß ihnen etwas passiert.

Wegen des Himmlischen Bambus schaue ich mal, den finde ich schon interessant.

Hier ist die Sonne jetzt auch, da gehts gleich raus.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
… und ich bin schon wieder drin. Trotz Lagenlook ist es ziemlich kalt, und die Etagere muss erst tauen - die drei Schalen sind bis oben hin vereist, und die Terracotta-Vögel und Steine darin total festgefroren. Da richtet kochendes Wasser nun zu viel Schaden an. Also gab es lieber noch heißes Wasser in den Metallnapf auf dem Podest. Und zu lange wollte ich die Vögel wegen meiner Gartenfotos auch nicht am Fressen hindern - die schlagen sich gerade den Bauch voll. Das wird wirklich kalt heute Nacht & morgen früh :-(

Meine Sommerflieder waren damals übrigens mindestens 10 oder gar 13 Jahre alt und hatten richtig dicke Stämme. Und obwohl ich sie noch nicht im Herbst zurückgeschnitten hatte, waren alle tot. Lediglich der im Vorgarten ganz dicht vorm Haus hatte damals haarscharf überlebt. Und in einem der Winter waren in BS hinter dem Haus und auch im weißen Vorgarten alle hin. Aber da gab es auch wochenlangen Dauerfrost nach viel zu milden Temperaturen ...

Ein Schweizer Garten hat gesagt…

Ich habe gerade den Kommentar zum Himmelsbambus gelesen.
Ich habe meinen erst seit zwei Jahren und er überwinterte problemlos ohne Winterschutz drausssen ausgepflanzt! Wir haben Wintertemperaturen bis -15°.
Meiner steht halbschattig zwischen Sträuchern und Bodendeckern.
Zu den Sommerfliedern - ich hatte welche ganz zu Beginn als wir den Garten anlegten.
Hatten auch schon richtig dicke Stämme und obwohl ich sie auch immer erst im Frühjahr schnitt, sie waren plötzlich tot. Anscheinend sind sie auch nicht besonders langlebig, sie lassen sich aber leicht aus Stecklingen nachziehen. Liebe Grüsse
Carmen

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…


Inzwischen ist es ja glücklicherweise milder geworden und nur noch um die 30 Tage bis Frühlingsanfang habe ich heute in einem Blog gesehen. :-)
Schade um Deine Sommerflieder! Das war bestimmt der sehr kalte Winter 2010, da habe ich - glaube ich - auch einen verloren, aber einen Weißen, die anderen sind robuster.
Ich gehe mal davon aus, daß meinen nichts passiert ist. Wenn allerdings doch, dann fliegen sie raus und Immergrüne treten an ihre Stelle. Da der Zaun ohnehin immer noch viel zu licht ist. Blühsträucher sind ja ganz schön, aber die vielen Blicke stören mich denn doch in meiner Muße!
Zurückgeschnitten habe ich auch nichts. Ich mag den lockeren Wuchs gern und sie sollten ja höher werden wegen des Sichtschutzes.

Diese Erfahrungen kann ich ansonsten nicht teilen, da ich diverse alte Sommerflieder kenne, die selbst 20 Minusgraden problemlos trotzten, u.a. in unserem vorigen Wohnort, der hat auch 2010 problemlos überlebt, obwohl er da nahe am Feldrand in der Eiseskälte und dem starken Wind, der da stehts wehte, stand und er steht da immer noch! Ich kenne diese Sträucher eher als "Unkraut".
Keine Ahnung, warum manche dann selbst im Alter noch eingehen. Spezielle Züchtungen vielleicht? Und nicht die ursprünglichen Neophyten?

Carmens Kommentar bezüglich des Himmelsbambus lese ich auch gerade. Dann kann man es vielleicht wagen, einen solchen hinauszupflanzen. Allerdings weiß ich eh nicht mehr wohin mit all den Pflanzen, da müßte ich andere rausschmeißen. Denn ganz voll soll der Garten nun auch wieder nicht werden. Mein Mann beschwert sich so schon wegen des komplizierter gewordenen Mähens - immer um alles herummähen ;-) Ihm wäre eine gerade Rasenfläche am liebsten gewesen ... allerdings findet er den Anblick, wie er jetzt ist, doch auch schöner, als zuvor das kahle Grundstück. ;-)

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Sara