Freitag, 1. Januar 2016

ein kleiner sehr alter Engel mit Stern



Seit einigen Wochen steht dieser Vorkriegsengel mit Stern 
schon auf einem der Bilderrahmen über den Bärenkoffern. 
Aber erst heute kam er zum Fototermin in den Garten …

Eigentlich sollte er schon längst seine Verwandten kennen-
gelernt haben, doch die schlummern noch immer in Kartons 
von den kleinen Mäusen für ihre Weihnachtsfeier nahezu 
geplündert wurde, so ergab sich bisher trotzdem noch keine 
Gelegenheit den Kaufmannsladen endlich an seinem geplanten 
Bestimmungsort - neben dem Bett, aufzustellen. Denn in 
dieser Weihnachtszeit sollten die alten Margeritenengel nun 
mal den Laden bevölkern. Doch im Moment steht es noch 
in den Sternen, wann dieser einsame Engel gemeinsam mit 
seinen Verwandten die Ladenregale & Vitrinen füllen wird …

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Entzückend! :-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Hat aber auch viele Jahre gedauert bis ich einen so alten, nicht zu sehr beschädigten kleinen Engel zu einem noch akzeptablen Preis früh morgens bei Ebay als Sofortkauf entdeckte. Fast immer liegen die Preise bei den Engel-Auktionen wesentlich höher. Doch zunächst war ich etwas enttäuscht, dass er seinen Stern nicht mehr in den Händen halten kann. Aber seine Art den Stern zu halten gefällt mir inzwischen viel besser ;-))

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Da hast Du aus der Not eine Tugend gemacht und wenn man es nicht wüßte, wäe es so, als sollte das so sein. Gefällt auch mir sehr gut!
Ja, solche Zeiten kenne ich auch noch aus meiner aktiven eBay-Zeit.
Muß erstmal schauen, wann ich die noch ausstehenden Kommentare beantworten kann. Heute wird das wohl auch nichts mehr. Auch Deine Frage zu neulich morgens früh - da war ich - noch - wach! Die Tage um Weihnachten und Neujahr herum ... sind irgendwie nicht so meins. ;-) Oder Dein Kinderfoto .. .. aber da schreibe ich dann dort nochmal was dazu..

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Tja, und ich bin nun wieder wach, da die Maus eben Futter & Aufmerksamkeit brauchte. Nun sind beide Katzen abgefrühstückt, und ich beginne meinen Tag ;-)
Ich habe ja auch noch so manchen zu veröffentlichenden Kommentar von Dir quer durch alle Posts bzw. Blogs von Dir hier stehen. Aber manchmal passt es mir zeitlich einfach nicht da dann noch weiter darauf einzugehen bzw. manche Themen nerven mich auch mal zu bestimmten Zeiten.

Kinderfoto? Welches? Ich habe inzwischen schon mehrere auf den Blogs untergebracht. Meinst Du das mit dem Adventskalender? Na ja, irgendwann kommt das dann mal zur Sprache, wenn es Dir zeitlich passt ;-) Ich habe noch so einige alte Bilder von mir und aus der Vergangenheit auf Halde, die ich zum Karneval, zum Thema Puppenhaus, Spielzeug etc. einbauen will. Nur wenn ich zwischendurch immer mal wieder spontane Pausen wegen Blog-, Garten- oder Dekounlust einlege …

Komisch, bei mir ist es gerade die Weihnachtszeit und die Wochen danach, die im Idealfall diese innere Unruhe lindert. Daher war das in diesem Winter bisher auch so ein merkwürdiges Gefühl: Ich sehnte mich nach dieser besinnlich verspielten Zeit, aber die dazugehörige Stimmung wollte sich einfach nicht einstellen. Dabei gab es in den letzten Wochen etwas weniger Gründe um ständig nur weiter zugrübeln.

Der kleine Engel mit dem Stern im Arm steht übrigens inzwischen im Mittelpunkt seiner alten Geschwister. Denn ich habe erst am 5. Januar meine kleinen Margeritenengel geweckt. Erst an dem Tag passte endlich das Umfeld. Ich war diese Woche zum Gliück endlich mal wieder in Aufräum- & Sortierlaune. Und nun habe ich gleich neben dem Bett viele von den alten gesammelten Engeln stehen. Ist mir doch egal, dass andere jetzt schon Weihnachten verpackt haben oder gerade dabei sind und sich nach Frühjahr sehen. Schließlich sind ja auch viele Geburtstagsengel dabei ;-) Und meine innere Uhr tickt eben manchmal anders als der Kalender! Mal schauen, ob meine Fotos vom Aufbau jetzt schon für den nächsten Post reichen ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Ich bin noch oder auch wieder - allerdings schon seit einer Weile - wach und muß mich jetzt aber wieder dringend hinlegen, da früh raus! Wollte aber gern noch rasch antworten, weil ich eben die Mail reinkommen sah.
Ich kenne das ja schon - und unser beider Blogstil unterscheidet sich ja doch in mancherlei Hinsicht von anderen. Also kein Problem und wenn ich mal unmittelbar Antwort vermisse, kann ich ja nochmals darauf zurückkommen.
Das Kinderfoto .... war ja auch zu später Stunde, als ich das sah ... ich glaube im Zusammenhang mit den Figuren, die Du im Schreibwarengeschäft in L. kauftest - also wohl mit dem Adventskalender. Sehr nett! Aber es paßt zu Deinem einzigen Erwachsenenbild, das ich von Deinen Blogs kenne.

Innere Unruhe hab' ich nicht - bei mir ist es eher "Langeweile" - also nicht, daß ich nichts zu tun hätte - aber das Gefühl Langeweile beschreibt ja auch einen Zustand, der mit den Tätigkeiten nicht unbedingt einhergeht. Mir sind diese Tage einfach zu ruhig, zu gleichförmig. Ich habe lieber den ganz banalen Alltag, wenn ich jederzeit "weg" kann, zumindest das Gefühl haben kann .... klar kann ich auch sonst irgendwohin fahren, wenn ich das wollte ... aber diese Tage sind so ruhig, ewig dunkel . das Autofahren nicht so ideal bei Dunkelheit, da kommt einiges zusammen. Es ist fast nirgends "was los" .... ach, das klingt jetzt nach vergnügungssüchtig oder so ... nee nee, SO ist das nicht! Ich mochte die Feiertage schon in meiner Jugend nicht. Klar mag ich schon auch die Lichter, die Deko, all das, was dazugehört. Nur daß alle zuhause sind, nach meinem Geschmack zu lange und alles so, zu leger läuft, vertrage ich irgendwie nicht. ;-)

Aber heute, ähm gestern war es ja eigentlich ... war endlich das Gefühl dieser Gleichförmigkeit weg und ich habe sofort den Tannenbaum "erlegt" ;-) Das helle Licht morgens und der Alltag wieder .... ich kann's nur schwer erklären. Eigentlich hatte ich den Baum länger stehen lassen wollen, er nadelte auch noch nicht, aber er MUSSTE weg. ;-) Draußen lasse ich die Lichter aber noch ein wenig, sie scheinen ins Haus und auch ein paar andere Dinge bleiben noch. Und bei mir hat das auch nichts mit Anderen zu tun, was die machen, das ist mir schnurzegal. ;-) Und es ist in jedem Jahr ein wenig anders - ich hatte den Baum schon bis zum 15. oder länger stehen ... selbst wenn er nadelte. ;-) Und Du wirst es kaum glauben, meine Christbaumspitzen hatte ich bis weit in den Sommer hinein im Regal offen stehen. War mir auch egal, was Besucher denken. Also kann ich das schon sehr gut nachvollziehen!

Der kleine Engel ist zauberhaft! Es lohnt sich manchmal doch, auch Defektes zu erwerben. Wenn man ihn so sieht, denkt man gar nicht, daß er beschädigt war.

Dann wünsche ich Dir noch einen schönen Tag ... ich werde wohl erst am Abend wieder in die Blogs schauen.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ja, das klingt irgendwie bei Dir nach eingesperrt sein und Vergnügungssucht bzw. ständigem Bewegungsdrang - also inzwischen das genaue Gegenteil von mir ;-) Von natur aus bin ich im Laufe der Jahre immer mehr zum Stuben- & Gartenhocker geworden und brauche meist zig Anläufe bis ich endlich mal das Grundstück verlasse, um Lebensmittel einzukaufen, Altglas sowie Pfand- & Mehrwegflaschen aus dem Haus zu schaffen oder doch mal wieder im Baumarkt bzw. Gartencenter vorbeizuschauen. Denn meist erledige ich alle anderen Einkäufe nun im www, da es die Dinge, die wir anschaffen wollen meist nicht oder nicht mehr in der näheren Umgebung gibt. Auch wenn unser Wohnumfeld nicht sonderlich komfortabel ist, und wir ganz dringend mal konsequent durchrenovieren müssten, so fühle ich mich in Gesellschaft unserer grauen Damen trotzdem hier wohl. Und mir fällt nur ganz selten mal 'die Decke auf den Kopf'. Mein Tapetenwechsel ist nun mal statt einer Renovierung bzw. häufiger neue Möbel anzuschaffen das Umdekorieren in Haus & Garten. Aber ich merke immer mehr, dass ich dabei extrem 'wetterfühlig' bin und mich sowohl beim Gärtnern als auch beim Dekorieren immer mehr nach der Natur und nicht nach dem Kalender richte. Die Lichterketten am Gartentisch haben seit Dezember 2014 'durchgebrannt' ebenso wie die Kette im Treppenhaus in den trockenen Apfelzweigen. Mir gefiel abends bzw. in der dunklen Jahreszeit auch morgens das Licht. Vielleicht brauchte ich daher in der vergangenen Adventszeit auch mal keine Kerzen - mir war einfach nicht danach. Seitdem der Schnee & die Kälte kam, bin ich plötzlich nachts wieder gerne wach, schlafe zum Glück wieder wesentlich weniger als im Sommer, genieße die Ruhe & Dunkelheit und lasse fast ständig in der Glasvase sowie der Laterne Kerzen brennen. Ich bin halt ein Winterkind, das normalerweise in heißen Sommern leidet ;-)Und auch wenn Du es anders siehst, mein Bewegungsbedürfnis kann ich besser und wesentlich zufriedener im Garten und beim Umdekorieren oder Rumräumen befriedigen - das hat dann wirklich was von Fitnesstraining, da es nicht nur einseitige Belastungen sind ;-)

Ein Kinderbild gibt es von mir noch auf dem Katzenblog mit dem ersten Kater. Und auf DekoGerümpel ein Kleinkindfoto vor der Rehpyramide. Die anderen sind zwar schon aus den Fotoalben abfotografiert, aber bisher habe ich die Post immer wieder verschoben, da ich die aktuellen Themen dazu noch nie zeitnah geschafft habe …

Im Engel-Laden bin ich den Figürchen jetzt ja meist ganz nah, aber ihr betagtes Aussehen stört mich überhaupt nicht, denn Sockelabplatzer verschwinden im Papier bzw. der Holzwolle und fehlende oder verbogene Flügel sind durch geschicktes Aufstellen auf Anhieb nicht sichtbar. So, nun raffe ich mich hoffentlich gleich mal auf, um die Ladenbilder anzugleichen. Die Auswahl steht schon, aber die Schärfe der Bilder ist natürlich zu dieser Jahreszeit ohne Stativ recht schlecht. Und die Nachbearbeitung der Farben erfordert viel Geduld. Aber ich ärgere mich fast jedes Mal, wenn ich den Aufwand irgendwann scheue und die Bilder dann lieber viel später oder bisweilen gar nicht poste ;-)

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Nee, nee, nee, das ist so nicht! :-) Einen gewissen Bewegungsdrang habe ich natürlich, da ich ein Bewegungsnaturell bin. Ich würde eingehen wie die sprichwörtliche Primel, wenn ich nicht raus kann! Ich war nie Stubenhocker. Das war für mich Strafe! Aber ich bin auch keineswegs hyperaktiv! Im Garten kann ich natürlich auch lange sein und stundenlang "arbeiten" - aber ich brauche als Ausgleich immer wieder die Bewegung draußen vor allem in der freien Natur.
Für mich war das immer die naturgemäße Lebensweise, allerdings hat es wohl schon immer Menschen mit unterschiedlichen Veranlagungen gegeben, das sagt schon die gute alte Bibel aus. Das ist mir durchaus bewußt. Die Schreiberlinge oder die Hüter der Stiftshütte, die Richter ... alles Menschen, die nicht durch die Gegend streifen konnten und wohl auch die Anlage dazu nicht hatten. Ich hab' sie und fühle mich nicht wohl, wenn ich zu viel drinnen hocken muß. - Meine Mutter ist auch so - sie leidet jetzt sehr unter ihrer "Gefangenschaft" (nicht mehr viel sehen können, immer auf andere angewiesensein, das Haus nicht hr selbständig verlassen zu können, wann immer es einem beliebt ... das ist bitter!)

Das mit dem Dekorieren habe ich wiederum so nie gekannt. Erst durch die Blogs. Wir haben immer nur eine Jahreszeitenkommode gehabt - für die Kinder. Als junges Mädel, junge Frau besaß ich überhaupt nur sehr wenig Dinge, weil ich das so wollte. Ich fühlte mich frei und mit der Natur eins, wenn man so will. Der Begriff 'Aussteuer' war für mich ein Fremdwort! (was soll ICH denn DAMIT??? ;-) Das mit der Jahreszeitenkommode kam auch erst mit den Kindern. Weil sie, wenn wir nicht rausgehen konnten, etwas Natur drinnen auch haben sollten je nach Jahreszeit. Es sind alle Naturburschen geworden, wobei der eine auch mehr, der andere weniger ...

Mit der Sichtweise ist es schon so eine Sache ... es ist ja heute bis in die Wissenschaft vorgedrungen, und ich weiß auch nur das, was der allgemeine Wissenstand ist bzw. das, was ich für mich selbst weiß. Daß aerobische Bewegung Herz-Kreislauf-Training ist, ist nicht unbekannt und das hätte ich so im Haus nicht, es sei denn, ich würde x-mal die Treppen rauf- und runterflitzen, und das auch regelmäßig und nicht nur 1 x wöchentlich. Und daß Klima eine Umstimmung des Organismus bewirkt, ist auch nichts Neues, sonst würde man Kinder nicht an die See schicken bei bestimmten Erkrankungen usw. und so wirkt auch das Klima im weiteren Umkreis, wie in den Wäldern und zwischen Feldern anders als im Kleinbiotop. An unserem vorigen Wohnort bspw. gab es spezielle Kaltluftzonen an ganz bestimmten Stellen - im Internet ist wohl auch eine Klimakarte, wo man das einsehen kann. - Aber wie gesagt, ich bin nicht der 'Nabel der Welt' und weiß auch nicht alles. Vielleicht kam das mal so rüber ... es ist im Grunde besser, wenn man sich im unmittelbaren Gespräch sehen kann, dann versteht man den anderen viel eher ... das finde ich manchmal so schade am Internet, daß es da häufig Mißverständnisse durch die rein geschriebenen Zeilen gibt.

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Dieses Fitness-Studio-Training ist auch nicht so mein Ding - die Atmosphäre schon nicht. Ich habe das vor allem wegen eines ganz gezielten Trainings der Wirbelsäule und Muskelaufbaues gemacht, machen müssen. Das ist ähnlich wie bei den Profi-Fußballern, die ich gern mal als Beispiel heranziehe. Die haben auch ihren spezifischen Rehasport oder Muskelaufbau nach Verletzungen bspw., das ginge in Haus und Garten so ja nicht. Aber wer solche Probleme nicht hat, da reicht es dann ja vielleicht auch in späteren Jahren aus, wenn man in Haus und Garten arbeitet. In meiner Jugend habe ich diese Wirbelsäulenproblematik auch nicht in der Form gekannt. Ganz ehrlich, gehe ich lieber raus wandern, als in solch ein Studio! Dort triffst Du leider viele ähnlich Geplagte - da gehen viele - vor allem in unserm Alter und oft auch mit Garten und Haus - nicht so sehr freiwillig hin, wenn ihr Körper sie nicht dazu zwingen würde und sie ein halbwegs schmerzfreies Leben führen wollen und zwar ohne Tabletten. Oft findet da auch Rehasport von den Krankenkassen finanziert, statt und die finanzieren das nicht ohne Grund. So viel nur dazu, falls das bisher so dogmatisch rübergekommen sein mag ... nach vielen Operationen gibt es leider (was viele nicht wissen oder vorher nicht glauben) msukuläre/fasciale Probleme, die man nur mit gezieltem Sport wieder in den Griff bekommt oder durch durch Physiotherapie. Hätte ich vor wenigen Jahren auch nicht gedacht, obwohl ich ja eine Heilpraktiker-Ausbildung gemacht habe! - Wenn Du solche gesundheitlichen und schmerzhaften Beeinträchtigungen nicht hast, kannst Du froh sein und hast einen ganz anderen Hintergrund als jemand, der auf gezielten Sport quasi zumindest zeitweilig angewiesen ist, da er sonst nicht schmerzfrei und beschwerdefrei wäre, denn bei derartigen Beschwerden ist zeitweilig nicht einmal mehr Gartenarbeit möglich, auch wenn man die Bewegungen fachgerecht ausführt, z.B. richtiges Heben usw. ;-)

Neue Möbel schaffen wir auch selten an. Nur durch die Umzüge oder wie jetzt mal diesen speziellen Stuhl, den ich wirklich schön finde! Aber die Grundausstattung blieb über all die Jahre die Gleiche. Schade ist es um die Küchen, aber die konnten wir leider fast nie mitnehmen wegen anderer Wohnverhältnisse. Und eine hatte mein Mann selber gebaut. Gut, Teile davon verwenden wir heute noch als separate Schränke, z.B. den Geschirrschrank im Flur.
Das mit dem Renovieren kenne ich auch. Wir schaffen das auch nicht regelrecht. Da werden schon mal 8 oder 9 Jahre draus ;-) Was solls! Jedenfalls was Wände, Tapeten betrifft ... wobei ich Tapeten eh nicht leiden mag.
In den sehr kalten Wintern habe ich auch manches ganz anders gehandhabt. Doch das war auch kurz nach meiner schweren OP, wonach ich ohnehin etwas eingeschränkt war für längere Zeit.
Die ganz große Hitze vertrage auch ich nicht immer so gut, aber insgesamt liebe ich den Sommer mehr. Aber auch den Frühling. Nur am Winter finde ich natürlich die schönen Schneelandschaften, sofern sie nicht braun-matschig sind, sehr hübsch, die Kälte jedoch weniger. Ich laufe lieber leichter bekleidet herum, das macht mir mehr Spaß, doch die meiste Zeit ist man hierzulande am Frieren. ;-)

Heute war es nun wieder ziemlich mild mit 6 Plusgraden. Ich hoffe, daß es dabei bleibt und weiter aufwärts geht. Aber lassen wir uns mal überraschen ...

Apropos Fotos ... ich bin da zuweilen etwas nachlässig, aber mit zunehmendem Alter wird das sowieso schwieriger wegen der Augen ... das geht leider den meisten so. Ich will es nicht heraufbeschwören, habe aber auch schon gewisse Probleme ... deshalb - damit mache ich mir nicht auch noch Stress. Vieles ist nur für mich, um es festzuhalten, ob es nun anderen gefällt oder nicht. Freilich sind Deine immer besonders schön ...

Mal gucken, wie weit ich heute komme ... mein Auto sprang nicht mehr an und ich kam später heim, als ich wollte ;-)
Liebe Grüße
Sara

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Hier fand ich übrigens die Engel - die neuen ...

http://naturdekoherz.blogspot.de/2015/12/im-reich-der-engel-und-ich-mittendrin.html

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Oh, oh, da habe ich Dich ja mal wieder zu einer Abhandlung motiviert ;-) Ich hatte Dich schon richtig verstanden. Nur fand ich den Begriff 'Langeweile' bei einem Kommentar interessant. Denn die verspüre ich nur sehr selten - und dann hat das auch andere Gründe, die ich in dem Moment kaum ändern kann bzw. nicht ändern will und lieber abwarte.

Auch wenn ich inzwischen seltener bei Dir kommentiere, so habe ich die meisten Inhalte Deines Kommentars schon irgendwo/irgendwann auf Deinen Blogs oder in anderen Kommentaren gelesen. Und mir war schon klar, dass wir da ganz unterschiedlich sind. Denn auch, wenn ich mit zunehmendem Alter so manche körperlichen Beschwerden bekomme, so sehe ich das ähnlich wie meine Mutter, die dank Haus & Garten sich je nach Tagesform dort bewegt - mal fegen, dann etwas schneiden oder auch mal nur Frösche gucken. Also mal mehr oder gegebenfalls auch weniger aktiv ist. Und auch wenn es bisweilen schwer zu akzeptieren ist, dass es von Jahr zu Jahr weniger ist, was wir noch problemlos alleine schaffen, so ist es doch ein gutes Gefühl. Nur früher hatte ich 1 bis 2 Weiden an einem Tag geschnitten und zusammen mit meiner Mutter geshreddert. Und jetzt gehen wir es lieber aus gesundheitlichen Gründen gelassener an und brauchen je nach Wuchsform 1 bis 3 Anläufe bis so ein Baum wieder eine ansprechende Form hat und das Material im Garten verteilt ist.

Und ja, ich flitze im Idealfall oft in den Keller. Und da die Tür zum Treppenhaus fast das ganze Jahr auf ist, bin ich irgendwie auch immer draußen ;-) Also nicht nur ein 'Stubenhocker' ...
Früher war das bei mir allerdings auch oftmals anders. Vor allem, als wir noch mitten in der Stadt wohnten. Aber hier habe ich die Natur ja direkt vor der Tür. Warum soll ich da auf der Straße rumlaufen und die Katzen allein lassen?

Den Link zu den Elfpunkte-Engeln kann ich jetzt nicht einordnen, aber den Post habe ich mir gern angesehen, denn den kannte ich noch nicht.

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Ich mal wieder *lach* .... wohl meine Spezialität ;-)
Naja, Langeweile ist so ein Gefühl .... es gibt genug zu tun, mehr als genug, aber das ist nicht das, was ich dann gerade brauche und will ... Die Abwechslung, neue Eindrücke sind für mich sehr wichtig - die gibt es im Haus nicht in der Form. Die bekomme ich auch nicht aus dem Garten, selbst wenn die Natur sich auch immer wieder verändert, aber ich brauche da was anderes, mehr ...
Ich kann auch nicht alles ändern, will es aber und dann ändere ich es mitunter einfach, das ist vielleicht der Unterschied, ich will dann nicht abwarten. ;-)

Wäre ja langweilig, wenn wir alle total identisch wären - nicht einmal Eier gleichen sich haargenau. Dafür sind gewisse Gemeinsamkeiten um so schöner, wie ich finde.
Eine Tante von mir war auch eher "Stubenhockerin" - ich hatte sie sehr gern, aber so wie sie hätte ich nie leben können. Oder eine Freundin, die in einem kleinen "Museum" lebt (sehr schönes Wohnambiente, so richtig museal und mit vielen Dingen, die auch bei Dir zu finden sind, wie den Engeln, Lichterbögen und vieles mehr) - bei ihr ist das halbe halbe - sie kann lange drinnen und im Garten sein und oft mangels Gelegenheit oder Mitlaufpartner bleibt sie da wo sie ist, aber wenn sich die Gelegenheit bietet, geht sie auch sehr gern aus, läuft draußen herum und früher, als sie noch den Hund hatte, lief sie mit ihm. Sie ist älter als ich, macht aber neben dem Garten trotzdem 1x wö. Sport, da die Gartenarbeit wiederum ja auch Beschwerden verursachen kann, die so abgefangen werden. - Bei mir ist es so, daß ich alleine draußen keine Probleme habe, ich brauche dazu keinen Hund. Wir sind halt alle anders ...

Man muß sich eben in seinem eigenen Leben wohlfühlen und dann ist das doch okay. Wobei ich mich nur wohlfühle, wenn ich außerhalb ausreichend dynamische Bewegung habe und viele neue Eindrücke mitnehmen kann. Daß man langsamer wird mit den Jahren, ist wohl so, aber da gibts ja auch andere Beispiele und ich meine nicht die, die sich künstlich auf jung trimmen! Das ist meine Sache nicht. Und ich versuche eben, das Optimum "herauszuholen", soweit mir das möglich ist. Und gegen gewisse Beeinträchtigungen beständig anzukämpfen und diese möglichst zu besiegen, was mir oftmals gelungen ist.

Und Du schriebst ja, daß Du früher auch in Wäldern herumgestromert warst als Kind oder Jugendliche, wenn ich das richtig in Erinnerung habe .... Es gibt im Leben eben solche und solche Zeiten ... ich hatte lange Jahre die 3 Kinder, da konnte ich nicht immer so weg, wie ich wollte, eben das, was mir jetzt viel eher möglich ist. Und das genieße ich natürlich jetzt auch und nutze das gern aus, was ich lange Jahre in der Form nicht konnte. Heute joggen junge Mütter mit speziellen Buggys, die sie vor sich her bugsieren, um fit zu bleiben, das wäre meine Sache auch nicht gewesen .... mit Kindern ist es nochmal ein ganz anderes Leben ... Du brauchst immer einen Babysitter, wenn Du was allein unternehmen willst oder mußt sie - irgendwie - mitschleppen. - Deshalb möchte ich auch keine Haustiere haben, weil ich dann ähnlich eingeschränkt wäre. Mit den Kindern war das völlig okay für mich, aber irgendwann ist auch mal Schluß und man will wieder an sich denken!
Den Link fand ich nur bei Sigrun/Steiniger Garten im G+ - ich dachte, viell. interessieren Dich zumindest die Bilder der Engel .... sind aber neue ...

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Stimmt, als Kind/Jungendliche war ich häufiger und gern on Tour in der Natur. Aber damals war der Garten noch das langweilige Ding mit Rasen und Edelrosen drum herum. Und im Winter konnte man durch die geringe immergrüne Bepflanzung sehr weit durch die Gärten schauen. Da hatten verwilderte Grundstücke, Wiesen & Wälder einen ganz besonderen Reiz. Und auch, wenn ich im Garten mit Liegestühlen, Decken, alten Auflagen und Teppichen Butzen bauen konnte, so musste das am Abend doch wieder verschwinden, da der gute Rasen sonst leiden würde. Und im nahegelegen Wald mit den Jungs von der Straße Hütten aus Totholz zu bauen gab besonders als kleines Mädchen Ärger …
Daher war Amrum dann ab den 70ern ideal für mich: Relativ sicher - da konnte man sogar bedenkenlos trampen, und perfekt, um mich beim Sammeln von Strandgut und dem Hüttenbau auszutoben. Insgesamt habe ich dort mehr als ein Jahr überwiegend am Strand mit 'Aktivurlaub' verbracht. Da war ich sozusagen 1x im Jahr im Fitness-Center ;-) Das fehlt mir nun etwas. Aber seitdem wir Haus & Garten haben, und sich das Gemeinschaftsleben der Hüttenbauer da vorn am Strand im Laufe der Jahre nicht gerade zum Vorteil verändert hatte, blieben wir nach dem Urlaub 2004 dann lieber in Haus & Garten. Denn das, was Kinder in Wald & Flur bzw. am Strand erleben, haben wir im Kleinformat für unsere Bären und uns auch hier ;-)
Und einsam fühle ich( wir) mich wegen der Katzendamen auch nicht. Im Gegenteil, wir freuen uns jeden Tag, dass wir nur den Türöffner für unsere Katzen spielen müssen bzw. sie dann etwas beim Gartenspaziergang begleiten können, aber nicht mit dem Hund um den Block müssen …
Und etwas ans Haus gebunden fühlen wir uns im Moment nur, da Allegra möglichst alle 16 Stunden ihr Insulin braucht. Deswegen waren wir dann doch nicht im Herbst in Dresden zur 100 Jahre Wendt & Kühn-Ausstellung. Das war uns unter den Umständen, die uns im Spätsommer/Herbst zusätzlich belasteten einfach zu viel Fahrerei & Stress.
Und im Gegensatz zu Dir fällt uns zwischen Weihnachten und der ruhigeren Zeit danach ganz und gar nicht die Decke auf den Kopf. Im Gegenteil endlich ist mal wieder Zeit für die Umsetzung verspielter Ideen und zum Pläne schmieden. Das fehlte mir in den letzten Monaten fürchterlich, und so gab es reichlich antriebslose bis schwerfällige Tage in den letzten Monaten, in denen die Arbeit jedoch nicht weniger wurde ;-( Aber dank der Weihnachtsruhe und der Kälte der letzten Tage änderte sich zum Glück wieder so einiges ...