Donnerstag, 26. Februar 2015

Nicht zu viel schneiden!



Es ist immer eine Gradwanderung, wann ich wie viel 
im Garten schneiden bzw. aufräumen sollte. Denn ohne 
die roten Hartriegel-Zweige, die schon 1m zu unseren 
östlichen Nachbarn herüberwuchsen; den Buchsbaum, der 
unter dem Flieder schon viel zu groß wird; die Zweige 
der Korkenzieherhasel, die sich schon viel zu hoch oben 
im Strauch befanden; die total vertrockneten Saatstände 
dem von den Betonplatten abgekratzten Moos; sowie 
den viel zu langen Ranken im Efeu-Apfelbaum, hätte 
ich nicht so ein abwechslungsreiches Füllmaterial für 
die Hyazinthenschale gefunden. 

Doch es ist gut, dass Wolfgang am Sonntag für seine Saurier-
fotos den Glastisch mal gründlich gewischt hat. Denn auf einer 
verschmutzen Glasplatte würden diese 'Gartenabfälle' mit 
den weißen Hyazinthen nicht so gut zur Geltung kommen …

Foto: S.Schneider


Samstag, 7. Februar 2015

Wintergarten mal anders ...


Normalerweise geht man bei dem Begriff Wintergarten von einem 
geschützten, dem Haus vorgelagerten Raum aus. Er ist hell und 
eventuell im Winter auch nicht so warm wie das restliche Haus. 
Im frühen Frühjahr ist es dort meist durch das verbaute Glas 
windgeschützt, und bei Sonnenschein oftmals schon angenehm 
warm. Also ideal für Kübelpflanzen. Andererseits assoziiert man 
mit dem Begriff Wintergarten auch den winterlichen Garten 
bei frostigen Temperaturen oder vielleicht sogar mit Schnee …

Bei unserem Treppenhaus, das irrtümlich mal als Wintergarten 
bezeichnet wurde, haben wir einen Mix aus beidem: Wir haben 
Und zum Süden Oberlichter, die recht schnell im Frühling für 
angenehme Temperaturen sorgen. Dafür schützen uns im Sommer 
das begrünte Dach, und der Durchzug vom Küchenfenster bis 
zur Gartentür vor allzu heißen Temperaturen. Nur im Winter bei 
frostigem Wetter haben wir nahezu gleiche Temperaturen wie 
im Garten. Denn leider haben wir wegen des ungedämmten 
Dachs ein bauphysikalisches Tauwasser-Problem. Und während 
andere ihren Wintergarten dann zumindest temperieren, ist 
bei uns im Treppenhaus die Gartentür zumindest immer 
einen Spalt geöffnetdamit es maximal 4°C Temperatur-
unterschied zur Außenluft gibt.

Und dieses Problem bekamen heute Nacht auch mal 
die armen Schachbrettblumen in ihren Töpfen gleich 
hinter der Iso-Glasscheibe zum Garten zu spüren:

Zunächst dachte ich, dass ich mal wieder die Topfpflanzen 
vernachlässigt hätte. Aber sogar im Raum hinter der Scheibe 
war die Erde gefroren. Wir sollten also leider bei typischem 
Winterwetter einen 'Wintergarten' ganz ohne echte 
Blümchen haben ...

Foto: S.Schneider


Freitag, 6. Februar 2015

Wenn die Weihnachtsdeko länger bleibt ...


…hat das nicht immer Nachteile:

Denn so hatte unsere Nelleke vorgestern gleich 
das passende Umfeld für diese Geschichte. Und 
wenn es nach ihr ginge, dann könnte zumindest 
die Silber-Deko zwischen den Hof-Fenstern 
bis zum Rosenmontag so stehen bleiben!

Und wenn es mit dem hartnäckigen Winterhusten 
so weitergeht, dann werde ich zur Zeit auch lieber 
keine Deko-Kisten mehr räumen, und stattdessen 
noch etwas länger diesen Ausblick genießen

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 5. Februar 2015

Er hat die Engel abgelöst ...


Noch gestern fuhren im Küchenfenster die Engel Schlitten 
oder Ski und liefen mit Fackel oder Lampion barfuß zwischen 
den Holzbäumen durch den Schnee. Doch gestern passten 
nun endlich Winterlicht und freie Zeit so perfekt zusammen, 
im Küchenfenster, auf dem wirklich in Würde gealterten alt-
weißen 'shabby-chic' Tablett am Küchen- bzw. Arbeitstisch 
fotografieren konnte. Manchmal hat so eine fiese Erkältung 
mit Husten ja auch Vorteile. Denn ohne selbst auferlegten 
Hausarrest hätte ich die meiste Zeit des gestrigen sonnig-
kalten Wintertages wohl lieber im Garten mit Blümchen-

Aber nun war heute früh die kleine Schneelandschaft im 
Küchenfenster unbewohnt, denn zumindest die neueren 
Elfpunkte-Engel habe ich gestern noch schlafen geschickt. 

Und wenn der Wetterbericht jetzt für ein oder zwei Wochen 
winterliches Wetter voraussagen würde, dann dürften nun 
die Winterkinder hier ihren Spass haben. Die stehen zwar 
schon wieder gut verpackt bei meiner Mutter auf dem Dach-
boden. Aber ich muss zugeben, dass das Auspacken und Auf-
stellen mir jedes Mal so viel Freude bereitet, dass ich den 
Aufwand auch für ein paar Tage nicht scheuen würde. 
Zumal sie durch ihr lasiertes Holz nicht so empfindlich 
auf Temperaturschwankungen und sich verändernde 
Luftfeuchtigkeit reagieren, wie das bei den lackierten 

Daher holt sich - als eine Art Platzhalter, der warm verpackte 
Filzvogel jetzt hier kalte Füße im Schnee. Und wenn es in einigen 
Tagen frühlingshaft wird, dann werde ich den Schnee wohl schon 
gegen Granulat & Moose tauschen und wieder Weidenmädchen, 
Haseljungen und andere Blumenkinder auf der Fensterbank 

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 4. Februar 2015

Schneeflocken im Sonnenschein


Am Montag hatte ich nicht nur die drei großen rostigen 
Schneeflocken am Gartentisch aufgehängt, sondern auch  
im Garten gesucht. Denn manche von ihnen sind noch 
immer recht glänzend und sollten daher endlich mal zum 
Außeneinsatz kommen. Zunächst hatte ich einige von ihnen 
in der Hedi Grimm am Podest befestigt. Aber der Mix aus 
frischgrünem Blattaustrieb und den wenigen am Strauch 
verbliebenen Hagebutten sagte mir dann doch nicht zu. 

Daher kamen sie wenig später links an den Wiesenrand 
vor dem Wäldchen. Doch eigentlich ist es schon viel 
zu spät für Schneeflöckchen. Denn um ein Haar hätte 
ich beim Aufhängen die ersten blühenden Schnee-
glöckchen in der Wiese mit den Füßen erwischt …

Allerdings heute, nachdem der festgefrorene Hagel 
passen sie nun doch sehr gut zum Winterwetter.

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 3. Februar 2015

Montag, 2. Februar 2015

Wenn andere schon an Eier & Hasen denken ...


… hole ich endlich die rostigen Schneeflocken raus:

Denn als es einige Tage zwischen Weihnachten und Neujahr 
in unserer Region Winter gab, hatte ich diese Schneeflocken 
zwar logisch, aber so unpraktisch verpackt, dass ich sie auf 
Anhieb leider nicht finden konnte ... 

Und erst, als ich als ich zufällig zu Silvester in meinen Deko-
Kisten im Keller kramte, da begegneten sie mir in dem Herbst- 
bzw. Winter-Karton zwischen Birken-Windlichtern und Holz-
Sternen. Was damals eine gewisse Logik hatte: Schließlich 
war beim Verpacken der Weihnachts- & Winter-Accessoires 
geplant die Windlichter, Holzsterne, Flachbäume & Hirsche 
schon im November zur Laternenzeit hervorzuholen. Und 
danach wären die 3 Schneeflocken sogleich in die Garage 
 zum rostigen 3D-Stern und dem Schneemann umgezogen, 
um von dort beim ersten kleinen Winteranzeichen sofort 
in den Zweige zu kommen.

Aber wann verläuft etwas schon mal wie geplant ...

Doch heute schaute ich mir den Wetterbericht etwas 
genauer an. Und voraussichtlich haben auch wir nach 
dem kurzen schönen Schnee-Intermezzo am Wochenende 
nun ca. 1 Woche lang noch etwas Winter mit Nachfrösten 
bis -4°C. Daher musste ich nun schnell die Blumentöpfe 
mit den Zwiebelblumen und den anderen Winterblühern 
vor dem Treppenhaus wieder etwas wärmer verpacken. 
Und dabei fielen mir in der Deko-Garage die noch immer 
nicht benutzten rostigen Schneeflocken auf. Die hängen 
nun seit dem Nachmittag endlich in der Eberesche vor 
der rostigen Säule neben dem Gartentisch 


Fotos: S.Schneider