Sonntag, 30. November 2014

Würstchengläser zum 1. Advent


Eigentlich sollte es heute ganz andere Lichter zum Advent 
bei uns im Wohn-/Schlafraum geben. Aber die Zeit verging 
wie im Flug, und das gemütliche Kaffeetrinken fand erst 
gegen 18 Uhr noch ohne Kerzen statt. Doch zum Abendessen 
sollte es dann zumindest etwas vorweihnachtliches Licht 
im Gartenfenster geben.

Also wurde nun schnell im rümpeligen Treppenhaus nach 
einem geeigneten Untergrund - einem Tablett bzw. einer 
Kiste Ausschau gehalten. Denn in der Küche hatten sich 
im Laufe der Zeit drei verschieden hohe Würstchengläser 
angesammelt, denen ich demnächst mal für die Winter- 
Monate unsere durchgelaufenen weißen oder schwarzen 
Socken anziehen wollte. Wahlweise sollten sie dann als 
Vasen oder Windlichter zum Einsatz kommen. Doch so nackt, 
wie sie jetzt noch waren, bildeten sie eine gute Grundlage 
für diese Adventskiste:

Die kugeligen grauen Kerzen hatte ich Weihnachten 2009 
von unserer Haus-Mitbewohnerin zusammen mit den Wind-
lichtgläsern bekommen. Doch da ich meist nur normale 
Teelichter verwende, warteten sie noch immer im Keller-
Kerzenschrank auf ihren Auftritt. Von den Gartenflusen 
der Clematis alpina war gestern etwas übrig geblieben
so dass sie sich am kleinsten Glas breit machen konnten. 
Und auch ein paar graue Steine lagen glücklicherweise 
noch griffbereit im Treppenhaus. Sie lockerten die strenge 
Anordnung auf dem grauen Dekosand etwas auf. Nun fehlten 
nur noch ein paar Sterne, damit es zumindest etwas weih-
nachtlicher werden würde. Doch meine Weihnachts- und
 Winterkisten lagern alle noch im vollgestellten Keller 
unserer Haus-Mitbewohnerin. Und dann fiel mir plötzlich 
die kleine Sternenkette ein, die ich vor einiger Zeit 
Leserin bekommen hatte. Zunächst wollte ich die Sterne 
vom Bindfaden trennen, aber dann gefiel mir die Idee 
sie einfach um die Gläser zu schlingen ...

Schlicht und schön.

Für eine nun doch sehr spontane Zusammenstellung erst
am Abend des 1. Advent ist die Kiste ganz gut gelungen. 

Aber in den nächsten Tagen soll sie doch noch etwas 
umgestaltet werden. Denn die Zink-Zahlen lassen sich 
gut am Rand der Schraubverschlüsse mit etwas Draht 
befestigen. Und dann habe ich noch diese filigranen 
Winter 2007, nun mal die Gläser umspielen könnten. 
Eventuell finden sich auch die vier silbrigen Vögel 
irgendwo in einem der Kartons an. Nur dazu brauche 
ich etwas mehr Zeit, um die Sternenkisten sowie 
weiteres Deko-Zubehör aus dem Keller zu holen.

Doch zunächst muss ich mir erst einmal wieder ein 
neues Stabfeuerzeug besorgen. Zwar haben sich in 
den vergangenen Jahren viele schlichte Feuerzeuge 
verschiedener Hersteller angesammelt - die angeblich 
auch nachfüllbar sind. Allerdings gelang uns das nur 
sehr selten - oder meist für eine nur recht kurze Zeit. 
Anscheinend sind diese Artikel doch eher zum Weg-
werfen entwickelt. Aber ohne so ein langes Feuerzeug 
hatte ich schon Mühe die Kerze im kleinsten Gläschen 
anzuzünden. Und bevor ich mir die Finger verbrenne, 
bleibt diese Kiste nun vorerst dunkel ... 

Fotos: W.Hein & S.Schneider


Samstag, 29. November 2014

eine Kiste mit Gutschein


Die Bärenhöhle Mahnke feiert heute ihren 19. Geburtstag. 
Und da die Gastgeber bei all' den Vorbereitungen für das Event 
kaum Zeit für eigene Adventsdekoration haben, bringen wir ihnen 
als Geschenk nun wieder einen kleinen 'Adventskranz' vorbei:

In diesem Jahr ist es jedoch eine Transportkiste mit Dekomaterialien 
aus Haus & Garten zum individuellen Adventsbasteln. Lediglich für 
den 1. Advent könnte der Karottensaft-Karton, der mit gebrauchtem 
Packpapier umhüllt ist, so bestehen bleiben. Ab dem 2. Advent 
reicht der Platz in der Kiste nicht mehr für ein weiteres Windlicht 
aus. Dann heißt es umbauen ...

Deshalb gehört eine Aufbauanleitung eigentlich zum Set dazu. 
Doch Fotografieren braucht seine Zeit. Und so hat es am späten 
Nachmittag nur zu einem Gutschein für den Download mit 
'Serviervorschlägen' gereicht.

Fotos: S.Schneider


Advents-Bastelset „Bärenhöhle 19“



 Serviervorschlag

 Aufbauanleitung:

Das Set besteht aus: vier Balsaholz-Schalen „Typ kandierte 
Ananas“, vier klaren Kerzengläsern, zwei gold-bedruckten 
Organza-Säckchen mit vier Teelichtern, Spiegelkugel-Bündeln, 
drei Korksternen, dekorativem Flusenkram sowie hand-
verlesenen Gartenresten. 

Das überzählige Organza-Säckchen können Sie zur weiteren 
Überprüfung Ihrer Fortschritte beim Aufbau mit der gedruckten 
Version dieser Anleitung bestücken. 

 Der jeweilige Advent wird in einer Balsaholz-Schale angerichtet. 
Den Boden bedecken das beiliegende Grün und dekorative 
Trockenmasse. Ein übermäßiger Einsatz in den ersten Schalen führt 
zu Fehlstellen an den Folgesonntagen. Als Topping verwenden Sie 
die im Set enthaltenen Beeren, Zapfen und Saatstände. 

Prüfen Sie vor Beginn der Arbeit das Bastelset auf Vollständigkeit 
aller Bestandteile, um auch die späteren Schritte zu Ihrer vollsten 
Zufriedenheit ausführen zu können.

Bitte nutzen Sie nur ein Kerzenglas pro Holz-Schale für die 
Festbeleuchtung. Kennzeichnen Sie mit einem Spiegelkugel-
Bündel den zuständigen Advent. Die Anzahl der verdrahteten 
Kugeln sollte der gängigen Advent-Zählweise entsprechen. 

 Mit dem Entzünden der Flamme in der korrekten Anzahl von 
Teelicht-Gläsern wird der jeweilige Adventssonntag präzise 
angezeigt. 

 Ab dem zweiten Advent wächst die Anzahl der Kerzenschalen. 
Beeren, Zapfen und Grün können weiter nach den eigenen 
Vorstellungen dekoriert werden. 

Eine enge räumliche Beziehung der Bestandteile des Adventssets 
ist wünschenswert. Die hier gezeigten Anordnungen sind nur 
Vorschläge. Andere Aufstellungsvarianten sind zulässig. Bitte 
beachten Sie, dass der Gläserturm mit dekoriertem Grün mit 
voranschreitenden Adventswochen schrumpft.

 Schützen Sie die offene Flamme im Glas vor überhängendem 
Trockenmaterial. Übermäßige Advents-Feierei erhöht den 
Teelicht-Verbrauch. Ein Zusatzbedarf an Stimmungslichtern 
ist im Set nicht enthalten und muss aus eigenen Beständen 
ersetzt werden. 

 Mit dem vierten Advent erreicht das Bastelset seinen maximalen 
Flächenbedarf. Für einen sicheren Stand sollten die Holzschalen 
nebeneinander aufgestellt werden. Die gezeigte Anordnung 
erlaubt eine kompakte Adventsdarstellung mit Kranz-Optik.


Nach dem vierten Advent ist die Aufgabe des Bastelsets erfüllt und 
es kann raumsparend für das kommende Jahr eingelagert werden. 
Vertrocknetes Gartengrün ist bei der weiteren Verwendung durch
frisches Jahrgangs-Material zu ersetzen.


Bei sachgemäßem Einsatz als stimmungsvoller Festtagsaufheller 
bereitet Ihnen das vorliegende Advents-Bastelset viel Freude.

© SchneiderHein 2014


Dies sind Abbildungen und Text der via Download nachgelieferten 
Aufbauanleitung zum Advents-Bastelset für die Bärenhöhle. Da es 
sich hier– wie oben erwähnt – alles nur um "Serviervorschläge" 
handelt, mag jeder diese Anleitung für "seine Version" nutzen. 
Nur von SchneiderHein erstellte Komplettsets werden mit der 
gedruckten Anleitung ausgeliefert.


Aus dem Vollen schöpfen ...


Zum Glück hatte ich schon vor ca. 2 Wochen eine erste Idee 
für den 'Adventskranz' zum 19. Bärenhöhlen-Geburtstag. Da 
ich jedoch nur weiße Teelichter verwende, und nur ungern 
Windlichter aus meinem Dekofundus verschenke, schaute ich 
spontan bei NKD - einem meiner Deko-Ausstatter, vorbei.

Farbige Teelichter, 4 durchsichtige Windlichter und eine 
Packung mit Spiegelbeeren in Kupfer, Braun sowie mattem und 
glänzendem Gold kamen ins Einkaufskörbchen. Dazu passend 
gab es dann sogar noch ein 4er-Set weißer Organza-Beutel
 mit goldenem Ornament-Aufdruck. Und auf all' das gab es auch 
noch 40% Sonderrabatt. Schneller und günstiger hätte ich das 
benötigte Material noch vor dem 1. Advent wohl kaum kaufen 
können! Und der Rest, wie die 4 Holzschalen, die 3 Korksterne 
sowie das Grün- und Trockenzeugs kommen aus Haus & Garten.

Upcycling liegt seit einigen Jahren anscheinend wieder voll 
im Trend. Aber für mich ist das Wiederverwenden von ganz 
unterschiedlichen Materialien bzw. Abfällen schon von 
kleinauf eine Selbstverständlichkeit. 

Vielleicht liegt das auch daran, dass meine Mutter recht 
kostengünstig, aber sehr ideenreich damals meine Puppenstube 
ausstattete. So baute sie zum Beispiel aus einer leeren Garnrolle 
und einem alten Untersetzer einen Couchtisch. Ein Eckregal 
entstand aus übereinander geklebten Kantenschutzwinkeln vom
Transport für Holzplatten. Und Kugelsessel, wie sie in den 60ern 
gerade modern waren, wurden aus 2 alten aufgeschnitten Bällen 
designed. Je eine Hälfte für den Fuß des Sessels, und die etwas 
größeren aufgeschnittenen Gummibälle wurden zu Rückenlehnen. 
Anschließend wurden sie mit Plüschstoff von einer für mich 
zu klein gewordenen Kinderjacke bezogen.

Aus so einem erfindungsreichen Haushalt kommend, werden 
Holzschalen von kandierter Ananas natürlich gesammelt und 
übereinander gestapelt irgendwo gelagert. Daher waren sie 
mal eine Futterbar für Eichhörnchen. Oder wurden als Grund-
gerüst für ein Häkelkörbchen verbastelt, in dem ein Katzen-
Memorie Platz gefunden hat. 

Und nun bilden diese Balsaholz-Schalen die Basis für 
das Advents-Bastelset ...


Fotos: S.Schneider


4,3,2,1 ...


Normalerweise werden im Advent die Lichter von Nr.1 zu 2, 3 
und 4 nacheinander angezündet. Aber bei diesem 'Adventskranz' 
war es bei der Zusammenstellung für die Fotos nicht möglich. 
Da es sich auch hier mal wieder um einen Umbau-'Kranz' handelt, 
der sich mit jedem neuen Licht in Form und Raumbedarf ändert, 
mussten wir für die Anleitung zum Geschenk mal von hinten - 
also dem 4.Advent, mit dem Fotografieren angefangen. Denn 
die verwendeten Materialien, die dabei benötigt werden, 
sollten alle zum 1. Advent zwar schon vorhanden sein. Jedoch
teilweise noch verpackt in kleinen Organza-Säcken oder einfach 
nur gestapelt. Damit sie im Anfang weniger Fläche einnehmen.

Und, da es zu diesen 4 Lichtern im Advent auch eine Aufbau-
Anleitung - so eine Art 'Serviervorschlag' gibt, fangen die Bilder 
hier nun auch wieder beim 1. Advent an 

ein Lichtlein brennt

eine Möglichkeit zum 2. Advent

eine Reihe für den 3. Advent

ein Quadrat zum 4. Advent

Fotos: W.Hein & S.Schneider


Freitag, 28. November 2014

kleines Weihnachtsfenster


Ich habe nur - wie alle Jahre wieder, den Stern aufgehängt. 
Und dann meiner Mutter für diese Saison die winzig-kleine 
alte Kinderkurrende, die Holzsternchen sowie die drei Mini-
Kunsttannen vom Dachboden geholt. Und als ich heute zum 
Fuchsien-unters-Glasdach-räumen zu ihr kam, sah das Fenster 
im Flur am Abend dann so stimmungsvoll aus:

Sie hatte mir zwar schon am Telefon von dem 'Brillenkasten' 
erzählt, den sie als Podest für die Szene an der Seiffener Kirche 
verwendete. Aber wo sie den Dekoschatz bisher gelagert hatte, 
entzieht sich noch immer meiner Kenntnis. 

Rechts im Fenster hat in diesem Jahr zusätzlich ein 
mit einem Weihnachtsbaum bestickter Leinensack 
Platz gefunden. Er stammt von einer Patentante, die 
ebenfalls schon verstorben ist - aber auf diese Weise 
immer in guter Erinnerung bleibt ...

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 27. November 2014

Nähtisch im Licht


Jetzt ist die Ecke zwischen den 2 Zimmertüren 'rund':
Auf dem Nähtischchen steht nun auch in diesem Jahr 
von Romy Thiel. Und rechts hat sich das alte geweißte 
Reisigbündel in der hohen Vase mit etwas Kunstgrün 
eingefunden. Hoch über dieser Marktplatzszene mit 
dem Weihnachtsbaum verbindet eine Kiefergirlande 
nun drei glitzernde Reisigsterne. Und unter dem Tisch 

Foto: S.Schneider


Invasion der Rehe



Und wieder einmal eine neue Kombination von beleuchteter Bank 
und Schwibbogen: Im letzten Jahr stand auf dem 'Elbsandsteingebirge' 
ein kleinerer Rehbogen. Doch der ist im Blumenfenster viel zu klein. 
Und zu diesem Bogen mit echtem Heu von einem Ebayer aus Werl
gehört eigentlich eine andere beleuchtete Erhöhung. Doch mixen 
macht Spass. Und so kamen in diesem Jahr mal fast alle Rehe in der 
Fensterbank zusammen, die sich im Laufe der Jahre von einer 5er-
Gruppe und Rehen an der Futterkrippe zu vielen verschieden ge-
schnitzten Varianten auf Sockeln mit Baum oder einzelnen Rehen 
bzw. kleinen Gruppen von Ebay zusammengesammelt haben

Und eben fällt mir auf, dass die Mühle mit den Rehen von Blank
die mich als Kleinkind so faszinierte, nun auch noch einen Platz 
im Fenster finden sollte …

Foto: S.Schneider


Das Engels-Orchester ...


…probt schon. Nur die Aufstellung stimmt noch nicht:
Zunächst war meine Mutter so gar nicht davon begeistert, 
dass ich in diesem Jahr den Weihnachtszimmer-Schwibbogen 
mit Podest und dem Blank-Engelsorchester auf den niedrigen 
Couchtisch vor der Wand stellen wollte. Doch nun ist sie ganz 
fasziniert, wie bequem sie vom Sessel aus den stimmungsvollen
Weihnachtsblick genießen kann. Und die Engel haben hier jetzt 
außerdem viel mehr Platz als die Jahre zuvor auf dem Nähtisch

Aber an der Aufstellung müssen wir noch arbeiten. Denn es gibt 
so manches Bleichgesicht unter den Engeln. Schließlich sind 
die Ältesten aus den 60ern - also bereits über 45 Jahre alt. Und 
die Jüngsten hatte ich vor 2 oder 3 Jahren gekauft bzw. bei 
Ebay ersteigert. Die sollten sich auf jeden Fall in diesem Winter 
mal im Blumenfenster sonnen ...

Foto: S.Schneider


Kyrill und die Hasen



Als es um die Verteilung der verschiedenen Schwibbögen 
im Haus ging, waren sich meine Mutter und ich uns sofort 
einig, dass die Fuchsszene im Wald wieder auf den Beistell-
tisch neben dem Sofa kommen sollte. Und da wir noch 
ein anderes Motiv mit Waldbestand besitzen, wird dieser 
wegen der stark geneigten Tannen von meiner Mutter 
nur noch als 'Kyrill' bezeichnet 

Meine Mutter war am Dienstag etwas irritiert, als ich ihr 
meine geschnitzten Hasen leihweise für ihre Weihnachts-
deko mitbrachte. Aber vor dem Wald können sich auf 
der Lichtung doch auch mal Hasen tummeln. Außerdem 
ist der goldene Hase auf dem Fußboden vor dem Näh-
tischchen doch inzwischen sogar ein Ganzjahres-Hase.

Umrahmt wird die Szene vom rauchenden Nachtwächter 
und einem Solitärengel mit Posaune und blauen Flügeln 
auf der rechten Seite.

Foto: S.Schneider


Auch wenn jetzt Frost kommen soll ...


Im letzten Jahr standen vor dem Häuser-Paravent 
einige WinterkinderAber als wir am Dienstag die 
erzgebirgischen Figuren vom Dachboden holten,
 schien der schneereiche Winter für Schlittenfahrer 
und Schneemannbauer von Romy Thiel recht fern. 
Zwar hat inzwischen fast jeder größere Stadt in 
den Wintermonaten eine Schlittschuhbahn, so dass 
zumindest die zwei Kinder auf Kufen wieder vor 
die Häuserkulisse gepasst hätten. Doch bei unserer 
reichhaltigen Auswahl an Figuren, die sich im Laufe 
von über 45 Jahren - vor allem aber Dank Ebay, 
angesammelt haben, haben jetzt erst einmal die 
dort ihren Auftritt 

Allerdings an der Beleuchtung der Häuserzeile muss noch 
gearbeitet werden - 1 oder 3 Teelichter im Hintergrund?

Foto: S.Schneider


Dienstag, 25. November 2014

wachgerüttelt ...


Zahlreiche Kartons mit erzgebirgischen Figuren sowie 
diverse Schwibbögen kamen heute über die alte knarzende 
Dachbodentreppe nach und nach ins warme Wohnzimmer. 
Und dieser kleine Ausschnitt ist ein erster Vorgeschmack 
vom heutigen Dekotag bei meiner Mutter:

Die große graue Filztasche hatte mir meine Mutter vor 2 Jahren 
eigentlich für unser Treppenhaus geschenkt. Aber zwischen 
ihren beiden Couchtischen ist sie nun viel besser eingesetzt. 
Denn sie beherbergt einen Eimer gefüllt mit Ziegelsteinen, die 
einen fast 2m hohen Apfelbaumast in leichter Schrägstellung 
fixieren. Drum herum noch etwas Kiefer. Und dann wurde es 
spannend: Denn die 3 beleuchteten Kupfersterne waren schon 
lange nicht mehr in Benutzung und daher hinter diversen 
hochgestapelten Ikea Hot-Dog-Kartons irgendwo unten in einer 
riesigen Kupfer-Apricot-Orange-Kiste verstaut. Dort begegneten 
mir beim Wühlen dann glücklicherweise diese Organza-Sterne
die ich sonst in gar nicht verwendet hätte. Denn Kupfer war von 
mir für das aktuelle Adventszimmer überhaupt nicht vorgesehen. 
Aber vor der weißen kahlen Wand an trocken Zweigen hängend, 
entstand zusammen mit den Schwebengeln von Blank eine sehr
harmonische Kombination. Und da der Übergang von der grauen
Filztasche zum Couchtisch so kahl aussah, bekam der ca. 30cm 
hohe Räuchermann dort seinen Platz. 

kam kurz vor Weihnachten im Jahr 2012 ganz unverhofft als 
Geschenk an einem Sonntag mit der Post. Für die nächsten Tage 
Katzenfenster, bis er bald darauf beim Weihnachtsbesuch mit 
zu meiner Mutter reiste, und dort eine Art Familienzusammen-
führung stattfand: Denn dieser Räuchermann kam von einer Ebay-
Verkäuferin, bei der ich im Dezember 2010 einen alten Wald-
arbeiter und Schäfer ersteigert hatte. Irgendwie ergab sich 
damals bei der Verkaufsabwicklung ein netter Mail-Kontakt, so 
dass ich ihr den Link zu DekoGerümpel schickte. Und so erfuhr 
ich, dass diese Männer ihrer verstorbenen Mutter gehört hatten, 
aber bei ihr nicht so richtig zur Weihnachtsdeko passten. Daher 
bot sie verschiedene Räuchermänner bei Ebay an, von denen 
ich damals 2 ersteigern konnte. Doch dieser große Nachtwächter 
fand wohl auch im Winter 2011 bei Ebay keinen Abnehmer, der 
zumindest den 1,-€ übersteigenden Startpreis bezahlen wollte. 
Und so schenkte sie mir bzw. meiner Mutter diesen herausragenden 
alten Mann aus Holz ...

Foto: S.Schneider