Dienstag, 3. Dezember 2013

Licht vor den Fenstern


Manchmal ist es gut, dass es zwischen Plan und Wirklichkeit 
zu Abweichungen kommt: Denn eigentlich hätten heute Abend 
die Schwibbögen bei meiner Mutter in Braunschweig in den 
Fenstern leuchten sollen. Und sie hätte endlich ein dekoriertes 
Advents-Wohnzimmer gehabt ...

Aber, da unsere graue Diabetiker-Dame uns mal wieder etwas 
Kummer bereitete, wollte ich sie heute lieber nicht allein lassen. 
Und so ergab es sich, dass ich nach der gründlichen Reinigung 
ihres Wohnklo-Umfeldes, bei schönstem windstillen & sonnigen 
Herbstwetter gegen Mittag in den Garten kam. Der ideale Zeit-
punkt, um von der Korkenzieherweide über der Garage einige 
Äste abzusägen, um sie anschließend auf dem Hof neben der 
alten Kommode bzw. im Regenfass zu befestigen. Doch da der 
Winter bei uns noch nicht ausreichend zugeschlagen hatte, 
musste ich zunächst noch reichlich Blätter von der Weide ab-
strippeln, um dekorationsfähige kahle Zweige zu erhalten. Bis 
dann das Laub zusammengefegt und um einige Rosen als Winter-
schutz verteilt war, dämmerte es schon. Für die Montage der 
5 alten Lichterketten brauchte ich dann fast bis 18 Uhr. Doch 
diese ca. 5 Stunden für das Weihnachts- und Winterlicht 
auf dem Hof haben sich gelohnt:

Nun haben nicht nur Spaziergänger, unsere südlichen Nachbarn 
sowie unsere Nachbarn auf der gegenüberliegenden Straßenseite 
etwas vom Lichterglanz in der Dunkelheit. Denn es gibt einen
 Doppelnutzen: Ich brauche drinnen im Katzenfenster wesentlich 
weniger Licht. Obwohl, oben im Katzenfenster soll es in den 
nächsten Tagen doch wieder Zweige mit diesen beleuchteten 

Allerdings morgen ist dann erst einmal das Wohnzimmer 
meiner Mutter dran. Und da Xaver zu Besuch kommt, werde 
ich lieber noch etwas mit der Außendeko abwarten ...

Foto: S.Schneider


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