Samstag, 18. Februar 2012

Heute war es soweit ...


Schon lange stand der Küchentisch am Wiesenrand etwas schief.
Und kurz vor dem angekündigten Wintereinbruch - Ende Januar,
kippte ich noch schnell
den großen Kübel mit den Rosenzweigen
aus. Denn schon so manches mit Wasser gefüllte Zinkgefäß ist mir
über den Winter kaputtgefroren. Beim Auskippen des Wassers
samt der unhandlichen und extrem ineinander verhakten Rosen-
ranken stellte ich fest, dass der Tisch auf ziemlich wackeligen
Beinen stand. Also blieben die in dem Tisch festgekrallten Zweige
lieber in der Wiese liegen, bevor diese
so wichtige Laufstrecke
für Eichhörnchen
& unsere Maus zusammenbrach. Und außerdem
hingen noch immer Hagebutten der Rosa Canina an den Ranken.
Eine wichtige Futterquelle für die Vögel ...

Und dieses Bild bot sich mir dann heute:

Alles neu macht der Mai ...?

Bitte nicht, denn in diesem Jahr hätte ich zu
Ostern
gern mal wieder einen Schaf-Stall!

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

da liegt er nun ... ;-)
Bei mir war auch einiges an Blumenbänkchen kaputt, aber die kommen bei uns in den Sperrmüll ... zu dem neuen Haus und in die Gegend passen sie einfach nicht. Waren aber auch nur "Brocki"-funde, nichts Neues oder gar Teures.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Der Tisch hat Erinnerungswert und wurde mal von meiner Mutter in den 70ern tannengrün gestrichen, als er schon ausgemustert im Keller stand. Der kommt dort wieder vor die Mauer. Er fehlt der Maus & mir! Aber für die Tischpatte brauche ich besseres Holz. Dochr erst im nächsten Jahr! Ganz so malerisch werde ich ihn allerdings kaum für den Winter dort inszenieren können - die hinteren Beine sind komplett raus. Aber als Winterruine wird es wohl trotzdem ganz witzig werden ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ja, das ist verständlich - der Tisch hat dann auch eine ganz andere Bedeutung. Den hätte ich dann wohl auch nicht entsorgt.

Wo bekommt man denn z.B. solches Holz und wird das zugeschnitten? Wir suchen Verschiedenes, was wir hier in den Baumärkten nie gesehen haben. Mein Sohn will (echtes!) Ebenholz - aber wo gibt es das? Hier bestimmt nicht! ?

Dann suchen wir noch eine Pappe, die mehrere mm dick sein soll, die man für Möbelzwecke verwenden kann (zum Beziehen mit Stoff). Meine Schwester hat eine alte Truhe, die ihre Katze ihr kaputtgekratzt hat ;-) Dafür braucht sie diese Pappe von einer bestimmten Stärke von mehreren mm und Größe. So etwas wäre am besten exakt zugeschnitten zu kaufen. Doch wo?? Hier gibt es ja "nichts" mehr. Früher beim grünen Löwen sah das noch ganz anders aus und da kannten die Mitarbeiter sich auch noch aus.
Aber vielleicht weißt Du da ja mehr ...

Sicher kann man alles übers Internet beziehen. Doch manches würde man gern vor Ort besichtigen ...

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Mag sein, dass Du diese Reaktion nun zu spät erhälst, aber vielleicht bist Du ja ab und an über Deine Schwester doch online.

Wasserfestes Sperrholz für die Tischplatte - da hätte ich früher in BS zuerst bei Holz Brandt gefragt. Heutzutage?
Aber in Hannover werde ich es nun erst einmal bei Obi probieren, damit ich sie gleich zugeschnitten bekomme. Dann ist der qm zwar teurer, aber ich muss nicht eine ganze Holzplatte bestellen. Und sonst werde ich bei Holz Barsch vorbeischauen.

Bei Ebenholz? Was soll denn daraus entstehen? Ich könnte Dir diesen Tischler empfehlen: http://www.tischlereirieger.de/ Denn ich vermute, dass es sonst schwierig mit der gewünschten Menge wird.

Dicke Pappe: In Hannover würde ich zum art Service fahren. Ich glaube in der Nähe der HBK gibt es auch so einen Laden für Künstlerbedarf. Oder ein Modellbaushop für die Architekten ... Wenn sich nicht alles geändert hat, müsste Deko Küchler auch dickere Pappen haben bzw. besorgen können: http://www.dekokuechler.de/

Herz-und-Leben hat gesagt…

Danke liebe Silke!
Ich bin hier in unserem alten Haus noch online, das Internet geht noch und so kann ich (da wir übers ganze Wo.ende umziehen) schon nochmal kurz reinschauen. Vielleicht sieht es mit dem Internet im neuen Haus gar nicht mal so schlecht aus. Wir haben keinen genauen Termin aber lt. Nachfrage hieß es nun, daß die Freischaltung auch in der nächsten Woche schon erfolgen könnte ... dann lasse ich mich mal Überraschen.


Ja Holz Brandt, die kenne ich auch noch gut. Dort fanden wir auch alles, was wir brauchten. Wirklich schade!
Ja, Obi wäre nicht verkehrt. Aus Ebenholz sollte ein Schreibtisch bzw. einfacher Computertisch entstehen (ohne Schubladen) - also nur ein Tisch ...

Ja, richtig, da bin ich nun gar nicht drauf gekommen! Stimmt - nahe der HBK gibt es so einen Laden - und DAS hätte ich schließlich wissen müssen, habe ich doch dort auch mal studiert. ;-) Dafür könnte ich Dich jetzt knutschen *lach*
Man kommt eben nicht mehr so viel rum in diesen Sachen und hat nur noch Umzug - Pflege - Ärzte usw. im Sinn ;-( aber das wird wieder ... nach unserem Komplettumzug ...
Danke und alles Liebe
Sara - zwischen den Welten .... ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Hornbach & Bauhaus sind im Holz-Zuschnitt & der Materialauswahl auch nicht schlecht.

Bei dem Wunsch nach einem Tisch aus Ebenholz würde ich allerdings wirklich mal beim Tischler fragen. Denn für eine stabile Verbindung von Platte zu Untergestell reichen keine Dübel oder Winkel unter der Platte - das sollte schon solider sein. Und erfahrungsgemäß mangelt es dann am richtigen Werkzeug.
Herrn Rieger kann ich Dir wirklich empfehlen: Von Kleinstreparaturen bis zu einer intelligenten Idee wie man einen alten Türbeschlag an einer Holztür austricksen konnte, hat es uns schon gut geholfen. Im Preis nicht billig, aber dem Aufwand entsprechend angemessen. Und vor einigen Wochen hat er meiner Mutter an einem praktischen ausziehbaren Couchtisch (Erbstück meiner Patentante) die abgestoßenen 50er Jahre Spüttelbeinchen so überarbeitet, dass er nun auf soliden Füßen passend zur Sesselgruppe steht. Einen solch praktischen Tisch gibt es nämlich zur Zeit nicht im Möbelhandel. Ich würde bei ihm wirklich mal anfragen, eh' Ihr Euch selbst daran versucht ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Liebe Silke,
ich danke Dir sehr und will heute auch gleich noch antworten. Bin gerade im alten Haus und da ist das noch möglich.
Puhh, war das ein Akt heute ... man ist doch ziemlich groggy so spät am Abend ... Und trotzdem wir es ja eher mit Minimalität haben, haben wir einfach NOCH viel zu viel! Ganz sicher wird da noch so EINIGES abgeschafft werden, denn im neuen Haus ist ja alles ganz anders!
Da paßt manches nicht mehr, das sieht man auch erst so richtig, wenn man da drinnen ist. Ich kann mir die Dinge auf einem Grundriß anschauen, das nützt mir nicht viel, ich muß alles in natura sehen, dann weiß ich erst, ob es mir gefällt oder nicht ...

Aber nun zu Deinem Kommentar ...
Naja, ich weiß nicht, was die Herren vorhatten - wie sie den Tisch bauen wollten. Vielleicht nur eine Platte, die auf Böcken liegt? Meine Herrschaften sind halt sehr spartanisch ;-) Andererseits hat mein Mann schon früh tischlern gelernt unter den Augen seines Vaters. Er kann also durchaus gute Arbeiten leisten und Werkzeug haben wir noch so manches. Ich würde aber durchaus zu einem Fachmann tendieren, da ich keine halben Sachen mag. Kann da zu geg. Zeit einmal anfragen. Im Moment ist ja noch nicht dran zu denken - zu großes Tohuwabohu im neuen Haus und bis das so ist, wie ich es haben will, das dauert! ;-) Wird über Weihnachten hinausgehen, schätze ich mal ... zumal ich auch nicht so sehr viel Zeit dafür aufbringen kann. Aber irgendwann ...

Doch WAS bitte sind "Spüttelbeinchen" Selbst beim mal schnell Googeln eben finde ich nichts?

Was "billig" anbelagt - Wertarbeit haben eben ihren Preis. Ich hasse ohnehin diese Billig-Mentalität.Man muß halt wissen, ob man es sich leisten kann und will, aber die Arbeit muß anerkannt werden! Man kann nicht Profi-Arbeit, die wirklich gut ist abtun und nicht adäquat bezahlen wollen!

Zuerst also müßte ich herausbekommen, was die beiden wollen (mein Sohn und mein Mann) und dann weiß ich schon näheres ... aber die jungen Leute machen sich meist die obligatorischen Böcke unter den tisch oder 4 Stahlbeinchen ;-) anders als wir Frauen, die etwas Geschwungeneres oder gut verzahntes lieben ... bzw. die etwas älteren Generationen, die diese Wertarbeiten noch kennen ...
Schön, daß ich da jetzt eine Anlaufadresse habe, da komme ich bestimmt einmal drauf zurück. Denn ich hätte da noch so manche Ideen. Nur in den nächsten 2 - 3 Monaten wohl noch nicht.

Nun bin ich gespannt, wann wir die Reste schaffen rüberzubringen. So lange bleibt hier noch die Basis-Station. ;-)

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Als ich Wolfgang eben fragte, ob er mit dem Begriff 'Spüttelbeinchen' was anfangen kann nickte er. Also unten ganz dünn und nach oben sind solche Beine verbreitert oder anders gesagt zum Boden spitz zulaufend.

Also, was Frauen bzw. Männer wollen würde ich nun nicht verallgemeinern. Ich liebe noch immer unsere Birkensperrholzplatten mit darunter geschraubten eckigen Beinen und Rollen. Allerdings sind die Tische weniger stabil als unsere Arbeitstische mit 5cm dicker Arbeitsplatte und fest verschraubtem Metallzargengestell. Blöd ist nur bei dickeren Tischplatten, dass sie meist einen Umleimer brauchen. Der ist leider auch schon nach ein paar Jahren bei Wolfgangs Holztischplatten im Büro auf Abwegen :-(

Herz-und-Leben hat gesagt…

Moin Moin (noch aus dem alten Haus - letzte Nacht hier! ;-)
Meiner Ansicht nach sind das Louis Seize-Möbel, die solche Beine tragen. Treffen nicht so meinen Geschmack, das nur nebenbei. Im Rokoko und Barock gabs aber auch solche Elemente - sooo genau kenne ich mich da aber auch nicht aus. ;-)
Nur wenn man mal googelt nach Bildern mit diesen Begriffen findet sich manches - anderes hat wiederum geradere Beine ... dazu müßte man mehr Fachwissen aus diesen Epochen besitzen. Damit habe ich mich nie so intensiv beschäftigt.

http://www.archiexpo.de/produkte-hersteller/kommode-grange-56-1212.html

Nagut, aber es gibt schon so eine Tendenz, daß viele Männer zu gewissen Dingen neigen und Frauen zu anderen. Nehmen wir nur mal die Pflegeberufe. Oder technische Berufe. Zu einigem fühlen eben Frauen sich viel mehr hingezogen - ganz unabhängig von Bezahlung - als Männer. Das ist biologisch verankert bei vielen. Sicher gibts da auch immer Unterschiede. Aber im Verhältnis sind die schon gering. Auch wenn die Gender-Wissenschaftler das jetzt nicht so gern hören würden, da man von dort aus versucht, die Menschen umzupolen (zumindest beruflich) *lach* - so jedenfalls meine Einblicke in diesen Bereich...

Ich weiß jetzt auch gar nicht, wie dick der Junge sich die Tischplatte überhaupt gedacht hat. Heute soll alles leicht und flexibel sein. ;-) Man zieht schließlich oft um und weiß nie, wo man mal landet. Die Arbeitswelt ist mobil geworden...
Ich hatte einen Prof. der aus dem Grunde nur klein zusammenfaltbare Metallmöbel hatte. ;-)

So, jetzt gehts aber weiter und dann wird heute endgültig hier abgebaut, auch das Internet.

Bis auf weiteres und liebe Grüße
Sara