Montag, 31. Januar 2011

Wenn der Teich noch gefroren ist ...


... dann ist die beste Zeit, um bei Obi Hasen zu kaufen:


Foto: S.Schneider


Samstag, 29. Januar 2011

Bis zum nächsten Winter ...


... möchte ich doch nicht warten:

Denn dieser rauchende Pilzsammler kam heute von Ebay, und
wird erst in 10 Monaten die Deko meiner Mutter bereichern.

Foto: S.Schneider


Freitag, 28. Januar 2011

Das Frühjahr naht ...



Zumindest in Form eines alten Maikäfers und
zwei 'belaubter' Spanbäumchen, die bei Ebay
angeboten wurden. Sie trafen gerade ein, als
sich etwas Schnee über dem Garten verteilte.

Foto: S.Schneider


Dienstag, 25. Januar 2011

gefüllte Blümchen



Auch wenn die beiden gefüllten Narzissentöpfchen schon
weit aufgeblüht waren, so mussten sie für 99 Cent pro Stück
trotzdem mit. Sie verströmen in den nächsten Tagen sicherlich
noch einen herrlichen Duft im Wohnzimmer meiner Mutter.
Und in den folgenden Wochen werden ihr die gefüllte Priemel
und die anderen echten & künstlichen Geburtstags-Blümchen
noch länger Freude bereiten. Außerdem können diese Narzissen-
töpfchen bei guter Pflege nach ihrer Blüte bestimmt auch
einige Zeit
so nachblühen ...

Foto: S.Schneider


reingefallen



Nein, diese Lenzrosen müssen nicht gegossen werden.
Nur die gefüllte Priemel im Topf, die hat etwas Durst ...

Ich hatte vor einigen Jahren lachsfarbene Blüten gefunden,
aber die sahen noch recht künstlich aus. Doch auf diesen
kleinen Strauß inmitten von echtem Grün aus unserem Garten
ist meine Mutter heute wirklich reingefallen. Obwohl sie es
doch ahnen könnte! Allerdings sind diese Blüten und auch die
Blätter noch naturgetreuer gefertigt, als bei
dieser creme-
farbenen Christ- oder Lenzrose
...

Fotos: S.Schneider


Ein Sommergruß bei Schmuddelwetter ...



Im letzten Frühsommer, als ich die hellblauen Schmetterlinge
bei Rosenrot entdeckte, fielen mir diese beiden Bilder nochmals
versteht in einer Regaldeko auf. Schon vor Jahren bin ich bei
dem großen dunkelen Blumenbild schwach geworden, das meine
Mutter zwar mochte, aber damals nirgendwo bei sich im Haus
aufhängen wollte. Also verbrachte es einige Jahre in unserer
Nische im Hauseingang. Aber ab März 2008 bekam es dann doch
seinen Platz
über dem Nähtischchen im Wohnzimmer und ist
seitdem dort kaum mehr wegzudenken. Nur
im Frühjahr wird
es durch das
hellere Motiv mit den Irisblüten & Maiglöckchen
ausgetauscht, das ich bei Rosenrot schon vor einigen Jahren als
Ladenhüter etwas günstiger bekommen konnte. Und als ich beim
Schmetterlingskauf überlegte, wo diese beiden quadratischen
Bilder nun noch einen Wandplatz bei meiner Mutter einnehmen
könnten, kam sogleich die Verkäuferin vorbei und bot auch für
diese Bilder eine Reduzierung an. Zwar ist mir bis jetzt noch
immer kein Platz für sie eingefallen, aber nun ist der richtige
Zeitpunkt, um meine Mutter mit den beiden Bildern zu konfron-
tieren. Nach und nach sollen die Wohnräume renoviert werden.
Denn wegen mit meiner pflegebedürftigen Großmutter wurden
alle Renovierungsarbeiten seit Jahren zurückgestellt, und das
sieht man den Räumen auch an. Aber jetzt können die beiden
Bilder bei der Planung berücksichtigt werden ...

Fotos: S.Schneider


aufgefüllt ...



Die kleine gefüllte Priemel, die drei rosa Hyazinthen und
etwas Füllmaterial aus unserem Garten kamen undekoriert
mit. Denn das kleine grünliche Metallkörbchen -
Herr Katzes
ehemaliger Wasserschälchenbehälter
, stand noch immer mit
hellgrünen Kugeln, getrockneter Hortensie und Efeu gefüllt
bei meiner Mutter im Wohnzimmer. Wie bei allen eventuell
wasserdurchlässigen Gefäßen hatte ich die Töpfe einzeln in
kleine Butterbrotstüten verpackt, und sie vorher gründlich
gewässert. Zusammen mit der künstlichen Efeuranke war
vor Ort dann alles ganz fix dekoriert.

Foto: S.Schneider


Montag, 24. Januar 2011

Weidenmädchen & Haseljungen



Aus verschiedenen Zeiten und so unterschiedlich in der Kopfhaltung
und Gesichtsbemalung, dass es mir schwer fällt eine von ihnen wieder
fortzuschicken. Zumal mir das linke Mädchen unverhofft als Geschenk
von einer Ebay-Verkäuferin mitschickt wurde, und nun statt ihrem
gebrochenen Weidenzweig ein Schneeglöckchen trägt.

Der ganz linke Haseljunge hat zwar teilweise Lack verloren,
trägt dafür aber sogar Ohrenschützer. Zwischen den beiden
Gesichtszügen der mittleren Jungen mag ich mich noch nicht
entscheiden. Und der rechte Junge hat für sein Alter eine
erstaunlich gut erhaltene Farbigkeit.

Es sind zwar nur kleine und scheinbar unbedeutende Varianten,
aber sie zeigen wie viel Handarbeit und Liebe zum Detail in
jeder dieser Wendt & Kühn Figuren steckt ...

Fotos: S.Schneider


Samstag, 22. Januar 2011

Strohpinguin an Eiervasen



Der kleine Strohpinguin kam vor ein paar Tagen aus
der Lager-Tüte geklettert und nahm sogleich
den Platz
am Ende des Mirabellenstamms
im Gartenfenster ein.
Dort, wo noch vor ein paar Tagen
das Schutzengelchen
die Katze fütterte
. Und bereits gestern trafen die beiden
Villeroy&Boch Eiervasen ein. Mal wieder ein reduzierter
Ladenhüter aus einem Ebay-Shop. Bis jetzt waren mir
diese kleinen Eier immer nur in anderen Farbzusammen-
stellungen begegnet. Aber sie passen perfekt zu meiner
kleinen Goebel-Hasendame. Ob ich allerdings zu Ostern
mal wieder Lust auf Orange im Wohnraum habe? Jeden-
falls bleiben sie gefüllt mit getrocknetem Wachholder
jetzt einige Zeit hier stehen. Denn Pinguine legen ja
auch Eier. Nur nicht so große ...

Foto: S.Schneider


Freitag, 21. Januar 2011

Mit dem Schnee ...


... kommen die Pinguine aus ihren weißen Pappschachteln:




Den größten Teil dieser Pinguin-Sammlung von
Knut Dietze haben wir mal zu Ostern von meiner Mutter
geschenkt bekommen. Da pasten sie
wegen des winter-
lichen Wetters
auch viel besser als Hasen & Eier!


Fotos: S.Schneider



Nur die frühen Frühjahrskinder ...


... durften jetzt in den Rahmen:

Das Weihnachtsgrün ist zwar bereits vertrocknet,
hält sich aber noch immer viel zu gut im Rahmen.






Nun ist bald die Zeit der Schneeglöckchen & Weidenkätzchen.
Doch selbst das Mädchen mit Schlüsselblume ist eigentlich
noch viel zu früh dran. Aber zumindest trägt sie lange Ärmel.
Das Mädchen mit Traubenhyazinthe und Puppe aus der KWO
Tischkartenhalter-Kollektion sieht nämlich wesentlich leichter
bekleidet aus und musste daher noch im Karton bleiben. Und
obwohl ich inzwischen 4 verschiedene Schneeglöckchenkinder,
3 Mädchen mit Weidenkätzchen & Korb und je einen Tischkarten-
halter mit Schneeglöckchen bzw. Weidenkätzchen besitze, war
mir der Rahmen im Gegensatz zur
Engelsfülle nun viel zu leer.
Auch
die winzigen Häschen nehmen nur wenige Zentimeter ein.
Da könnte ich noch ein paar Schneeglöckchen ohne Kind bei
Ebay sammeln, um für den nächsten schneearmen Januar eine
passende Rahmendeko zu besitzen. Denn für
die bunten Vögel
ist es mir noch zu früh. Besonders in dieser Jahreszeit mag die
gedeckten alten Farben. Daher werde ich auch alle 3 alten,
bei Ebay ersteigerten Schneeglöckchenkinder und
mein erstes,
wesentlich farbenfroheres KWO-Kind
behalten, mich aber irgend-
wann vom ganz rechten Weidenmädchen trennen. Auch wenn es
zu der Gruppe der Figuren gehört, die ich erst Anfang Januar 2008
zusammen mit Wolfgang in einem Laden gekauft habe. Damals
hatte ich noch nicht den Vergleich zu den alten Ebay-Figuren ...

Fotos: W.Hein



Mittwoch, 19. Januar 2011

Geburtstagsvögelchen


Heute wäre der 80. Geburtstag meines Vaters.
Dank meiner Leidenschaft für das Thema erzgebirgische
Figuren und Rosen für unseren Wildwuchsgarten denke
ich aber nicht nur zum Geburtstag an ihn.

Doch ausgerechnet heute kam dieses kleine Pappschächtelchen
mit der Post. Ich habe es erst am Sonntag bei Ebay ersteigert.
Es sind kleine Tischkartenhalter-Vögel, die früher gern zu
Kindergeburtstagen verwendet wurden. Ich hatte jahrelang
ähnliche Vögel auf meinem Geburtstagskuchen. Im vorletzten
Frühjahr ergänzte ich
die alten und bereits abgeplatzten
Erzgebirgs-Vögel aus Familienbesitz
bereits um
6 größere
Tischkartenhalter-Vögel
. Doch diese nahezu unbeschädigten
12 bunten Vögel in 6 verschiedenen Formen befinden sich
sogar noch im Originalkarton aus der Ostzone mit dem extra
Vermerk 'Geschenksendung - keine Handelsware!' Und darin
das typische dünne Weihnachts-Geschenkpapier, dass das
nachweihnachtliche Bügeln nicht so gut wie das stärkere
westdeutsche Papier überstand. Selbst ein paar der Orginal-
tischkarten mit Blumenmotiv und Namen von Fräulein Rehe-
felds Gästen aus Lüneburg lagen noch mit im Papier.

Foto: S.Schneider


Petrus und seine Engel ...


Zwar habe ich diese Erzgebirgsgruppe aus meiner Kinderzeit
seit der Bestandsaufnahme im Frühjahr 2008 noch nicht wieder-
gefunden, aber nun ist endlich das Foto im Archiv aufgetaucht:

Das war mein liebstes Kinderspielzeug in der Weihnachtszeit -
und das sieht man Petrus und seinen Engeln auch an. Sehr oft
musste meine Mutter zum Klebstoff greifen, um Liederbücher,
Flügel oder Ärmchen zu kleben. Aber deswegen würde ich mich
trotzdem nicht von ihnen trennen wollen. Zumal sie entweder
mein Vater aus der 'Ostzone' mitgebracht hatte, oder sie als
Geschenk per Post von meinen Großeltern aus Riesa kamen ...

Foto: S.Schneider


Dienstag, 18. Januar 2011

noch ein weißer Kranz



Die beiden rechten Kränze stammen von Ernstings Family
und mussten
in der letzten Woche vom Einkauf mit. Und
der dickere umwickelte Kranz, den ich heute bei
Depot
in Braunschweig entdeckte, ergänzt die beiden doch recht
spütteligen Kränze. Dazu noch die weiße Filzblüte, und
eigentlich könnte mit diesen Materialien eine zeitgemäße
Winterdeko im Hause SchneiderHein entstehen.
Nur
mangelt es im Moment noch immer am Platz
...

Foto: S.Schneider


Montag, 17. Januar 2011

Wenn ich mal in die Pilze gehe ...


Da mache ich mich extra zu Ernstings Family auf, um mir
die silbrigen Pilze aus dem aktuellen Frühjahrs-Angebot
im Original anzusehen. Aber vor Ort musste ich fesstellen,
dass diese Pilze für meine Weihnachtsdeko zwischen dem
alten Christbaumschmuck doch viel zu 'plastikhaft' aussehen
würden. Aber wenn ich nun schon mal im Laden stehe,
dann komme ich natürlich nicht an der Wühlkiste vorbei.
Und das musste für 8,15 Euro mit:

Lediglich der Dekokies in Grün & Blau kommt von Tedi
und war von 1,50 Euro auf 50 Cent reduziert. Denn auf der
Verpackungs-Abbildung sind Weihnachtskerzen zu sehen.
Und im Ladenregal wurden die Kies-Behälter für 1,50 Euro
mit einem jahreszeitlich neutraleren Motiv einsortiert ...

Foto: S.Schneider


Wenn kleine Bären Butzen bauen ...


... dann sieht unser Treppenhaus sogar so aus:

Eigentlich sollten diese im Haus zusammengetragenen Pappbehälter
und zahlreichen Ebay-Kartons nach der Spielzeit alle am Montag-
morgen zur Altpapier-Abholung am Straßenrand stehen. Aber da habe
ich die Rechnung mal wieder ohne einen Herrn Hein gemacht. Der hat
seine Bären nämlich erst zur
Zuspätschicht in den Garten geschickt.
Und da es in den nächsten Tagen wieder kälter werden soll, wollen
sie mit diesen Kartons jetzt lieber drinnen spielen. Nun warten wir
also auf einen sonnigen Sonntag, an dem die drei Bären
vor dem
Katzenfenster Butzen bauen können. Und bis dahin ruht dann nicht
nur die Winterdeko im Treppenhaus sondern jetzt auch die im
Wohnraum vor dem Fenster zum Hof!

Foto: S.Schneider


Sonntag, 16. Januar 2011

Winter- oder Frühlingskranz?

Bei Ernstings Family wurden diese Kränze in der letzten Woche
mit einem weißen Holz-Herzchen am Band angeboten. Aber
Herzchen sind nun so gar nicht mein Ding. Daher wurden die
geflochtenen Kränze schnell davon befreit. Und zu Testzwecken
mit einem nadeligen Grünzweig mit orangefarbenen winzigen
Blüten & 3 Margeritensträußchen bestückt. Sie standen bei
Stanze
als nicht reduzierte Ladenhüter noch rum, und fielen mir wahr-
scheinlich deswegen endlich in den kargen Glasvasen auf.

Doch eigentlich war ich auf der Suche nach neuen natur-
getreuen
Zwiebelblumen und Priemeln. Denn davon können
meine Mutter und ich im
frühen Frühjahr eigentlich nie genug
im Haus haben. Auch wenn wir die Blümchen im Laufe einer
Saison häufiger
zwischen Braunschweig und Hannover aus-
tauschen oder umdekorieren.

Doch dort im Garten-Center war man eher damit beschäftigt
erste verderbliche Frühlingsblüher zu entsorgen und neue
Töpfchen zur Schau zu stellen, als die Dekoabteilung mit neuer
Ware aufzufüllen. Also werde ich dort demnächst nochmals
vorbeischauen müssen und vorerst auf meinen alten Fundus auf
dem Dachboden meiner Mutter zurückgreifen. Denn diese neuen
Mageriten sind mir zur Zeit zu frühsommerlich. Aber bei dem
milden Winterwetter mag ich die Kränze auch nicht mit frostig-
weißen Perlenbändern oder weißen Sternchen dekorieren ...

Auf jeden Fall werden die beiden Kränze nicht maritim dekoriert.
Denn einen
maritimen Kranz für die Garagentür gibt es schon
lange. Diesen weißen, sehr interessant geflochtenen Kranz hatte
ich vor einigen Jahren von meiner Schwiegermutter für die Oster-
zeit bekommen. Aber leider passte er bis dahin nie zur Osterdeko,
denn die Osterwelt war bei mir oftmals farbenfroh. Und erst als
der Kranz schon stark verwittert war,
da gab es mal weiße Ostern.

Diese Jahr liegt Ostern nun wieder so spät, dass ich die neuen
Kränze besser in der Zwischenzeit verwenden sollte ...

Foto: S.Schneider


Und die dürfen jetzt wieder raus ...



Während kleine Teddybären planen das Katzenfenster
in den nächsten Tagen zu verbauen, sollen
die Pinguine
in diesem Jahr
zwischen den beiden Gardinen einen
Platz finden. Und auch
die Hagebutten im Schnee sind
für diese Deko-Insel schon fest eingeplant.

Foto: S.Schneider


Samstag, 15. Januar 2011

Der Südpol liegt im Erzgebirge



Denn auch diese beiden Herren im Frack kommen da her.
Allerdings haben sie sich einige Zeit in Berlin aufgehalten,
um dann dank Ebay nach Hannover weiter zu reisen. Hier
treffen sie nun ihre entfernten Verwandten aus anderen
Produktionsstätten:
Die Eis-Sportler, den Schlitten-Pinguin,
die kleine Familie und die Dietze-Sippschaft ...

Foto: S.Schneider


Rechtzeitig zum nächsten Fest ...



... traf heute die Flade Kinder-Kurrende ein.

Im vorletzten Jahr brachte mir Wolfgang von seinem Besuch in
Osnabrück beim
Optiker Ripken die Kinder mit den roten Mützen
mit. Aber diese Gruppe mit Sternträger - eine Neuheit aus dem
Jahr 2009 - war damals schnell ausverkauft. Und auch kurz vor
Weihnachten, als wir uns entschlossen
unsere Reichel Big-Band
vor der Hölle
doch noch mit einem Schlagzeug aus dem karlchen-
shop
zu verstärken, war diese Kurrende-Gruppe dort nicht mehr
vorrätig. Daher bat ich um eine Nachlieferung, damit wir sie
nicht auch noch in der nächsten Vorweihnachtszeit verpassen.
Außerdem werden diese und viele andere erzgebirgische Figuren
jedes Jahr um ein paar Cent oder gar Euro teurer. Angekündigt
war die Lieferung sogar erst für Ende Januar. Da aber zur Zeit der
Dietze-Pinguin-Karton noch nicht aus unserem Außenlager einge-
troffen ist, bleiben die drei Kinder nun noch etwas im Fenster
zum Garten stehen. Und die anderen Flade-Figürchen stehen
solange noch
auf den Bilderrahmen ...

Foto: S.Schneider


So wird es nie wieder sein ...



Ja, ich oute mich schon wieder - dieses Foto ist von heute früh
und
unsere Reichel-Erzgebirgsweihnacht steht hier noch immer.
Denn in den letzten Tagen gab es Wichtigeres zu tun als sich um
die neue Winter-Deko zu kümmern.

Schon vor Weihnachten zeichnete sich ab, dass unser guter alter
raumgreifender Fernseher - oder auch Hausaltar genannt, dem-
nächst zum Wohlstandsmüll gehören würde. Denn am Montag dem
20. Dezember 2010 wurde sein Bild dunkler und dunkler, bis er nur
noch Töne und keine Bilder mehr von sich gab. Noch ein paar Tests
im Laufe der nächsten Stunden, und es stand fest, dass seine Zeit
gekommen war. Also wurde flugs im Internet recherchiert. Und da
Amazon trotz aller Winter-Wetterkapriolen offerierte, dass bei
einer Bestellung innerhalb der nächsten 6 Stunden per Overnight-
Express der auserwählte neue Fernseher sogar noch am Donnerstag
vor Weihnachten eintreffen könnte, wurde sofort bestellt ...

Unser alter Fernseher benötigte aber wahrscheinlich nur etwas
Bedenkzeit oder den Druck, dass es für ihn bald Abschied nehmen
hieß. Denn bei einem erneuten Versuch am Mittwochabend bot er
wieder das komplette Unterhaltungsprogramm - als ob nie etwas
gewesen wäre! Da die bestellte Unterhaltungsalternative ohnehin
erst am Nachmittag des Heiligabens eintraf, entschieden wir, unser
altes Modell darf bis auf weiteres bleiben. Denn
Petrus und seine
Laternen-Engel stehen so schön hoch oben auf dem Fernsehhimmel
und davor sind die
Geschenkebringer zwischen dem Tannen-
wäldchen
schwer beschäftigt.

Nun ist die Weihnachtszeit vorüber und Petrus und seine Engel
sollten
schon längst den Schneemännern und Pinguinen weichen.
Aber Schneemänner und Pinguine sind bei Tauwetter und frühlings-
haften Temperaturen ebenso zeitgemäß wie kleine Schutzengel,
die immer noch oder schon wieder Geschenke schleppen! Da es
zeitlich ohnehin noch nicht passte sie in die Kisten zum Schlafen
zu schicken, durften sie noch etwas länger aufbleiben. Doch am
Dienstag
abend verabschiedete sich der betagte Hausaltar dann
end
gültig. Bis heute lebten wir mal ganz ohne funktionstüchtigen
Fernseher bzw. mit dem neuen Fernseher, der im Hausflur seit
über zwei Wochen auf seinen ersten Auftritt wartet. Und jetzt
muss das alte Gerät den Platz für einen breiteren Flachbildschirm
ohne 'Himmelsstellfläche' räumen ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 9. Januar 2011

Messie oder Lager-Logistik?


Wenn man kaum etwas wegwerfen mag, und meint vieles
immer noch irgendwann einmal gebrauchen zu können,
dann ist die Gefahr ziemlich groß einerseits als Messie ver-
schrien zu werden und andererseits begibt man sich auch
tatsächlich in die Gefahr zum Messie zu werden. Zumindest
zum Deko-Messie ...

Allerdings standen heute die Dekokisten im Treppenhaus
noch so schön bereit, dass
die beiden Schneemänner
vorübergehend schnell schlafen geschickt wurden, und
'Knut' dafür sorgt, dass das letzte alte Weihnachtsgrün
aus dem Haus verschwindet!

Bis die Weihnachtskisten mit dem grünen Dekomaterial
sich nun nicht mehr im Treppenhaus stapeln und die Beton-
gefäße im Kellerfenster stehen, vergehen sicherlich noch
ein paar Tage, da es reichlich Weihnachtsdeko gibt, die mir
je nach Wetter auch noch im Januar & Februar gefällt.



Aber im Hause SchneiderHein gibt es da noch reichlich andere
Messie- oder Logistik-Bereiche. Denn auch
kleine Teddybären
sind eifrige Sammler - woher sie das wohl haben? Da trägt ein
Linus in seinen Hosentaschen zum Beispiel 'drei Gummibänder,
und nur eines ist so morsch, dass er es zusammengeknotet hat.
Dazu hat er schon zwei Papierflitsche vorbereitet, damit er
sofort – nachdem er die Papierwinkel mit Spucke angefeuchtet
hat - mit den Gummis schießen kann. Eine richtige Zwille hat
Anna ihm ja verboten. Das abgebrannte Streichholz kann man
sicher noch brauchen. Dazu ein extra flacher Stein, der gut über
das Wasser ditscht. Und ein ganz spitzer Feuerstein ... ' und
noch vieles mehr an
'Krims und Krams' - ein Textauszug aus dem
bis heute unveröffentlichen Kapitel von Wolfgang's
Inselzeit ...

Und ein Herr Hein kann auch reichlich Holz-, Plastik- oder
Metallreste zum Lackieren seiner Automodelle gebrauchen!


Es gibt so viele Dinge, die heutzutage aus Platzmangel
oder anderen Gründen weggeworfen bzw. vor die Tür gesetzt
werden. Was aber entstehen kann, wenn man solche 'Schätze'
sorgsam verwahrt, dafür ist
der Küchenkranz meiner Mutter
ein sehr schönes Beispiel ...


Und die Liste der Dinge, die wir hier im Haus irgendwann
schon einmal umgenutzt haben, ist fast unendlich.


Allerdings erfordert so ein fast-alles-aufheben-wollen eine
gute Verpackungs-Organisation mit Kisten, Kästen & Regalen.
Und auch entsprechende Lagerräume. Also wirklich schon eine
gewisse Lager-Logistik, die mir leider in den letzten Jahren
immer mehr aus dem Ruder gelaufen ist. Sei es nun wegen
dem Wetter, da es in der Garage gerade zu dem bestimmten
Termin zu kalt oder das Sommerwetter viel zu schön war,
um in staubigen Kisten zu wühlen und
die Osterdeko endlich
wieder vernünftig zu verpacken
...

Ach, es gibt zig Gründe, warum das Sortieren und Verpacken
gerade mal nicht passt. Und dann wuchert das Chaos. Plötzlich
werden aus Platzgründen früher gut sortierte Farbkisten irgend-
wie vollgestopft, damit der Krempel erst einmal aus den Augen
ist. Aber aus den Augen heißt dann auch irgendwann aus dem
Sinn: So bin ich nun schon seit über einem Jahr auf der Suche
nach zwei Stoffanhängern. Es gibt sie, das weiß ich ganz genau!
Aber wo? Ich bin mir sogar sicher, dass ich sie recht logisch
verpackt habe, aber sie verstecken sich trotz intensiver Suche
noch immer erfolgreich vor mir. Aber wahrscheinlich sind sie
nur von einer Reihe unstrukturierter Kisten in einem meiner
Lagerräume überwuchert worden...


Im Moment ist es mir jedoch noch zu kalt auf Dachböden,
in Garagen und Kellerräumen zu kramen. Wie heißt es doch
so schön - alles neu macht der Mai ....!?


Aber bis dahin werde ich sicherlich noch so manches Teil
in meinem Fundus entdecken und umnutzen. So wie damals
das Weidenbündel, das ich zu verschiedenen Jahreszeiten
immer wieder anders eingesetzt habe, bis es zu morsch war.
Oder
die Strohkränze, die nun auf ihre Pullis warten ...

Gut, so wie im Hause SchneiderHein das Sammeln & Umnutzen
betrieben wird, das ist in einem normalen Haushalt kaum möglich.
Obwohl wohl fast jeder so sein ganz spezielles Eckchen hat ...



Allerdings frage ich mich, ob die heutigen Kinder nicht etwas
zu clean und in einer zu sehr vorgefertigten Welt größer werden.
Diese Gedanken beschäftigen uns schon lange. Ich möchte meine

Kinderzeit mit alten Fernsehkartons & Butzenbau unter dem Wohn-
zimmertisch oder im Garten mit Decken, ausrangierten Teppichen,
dem alten Sonnenschirm und wackeligen Gartenstühlen um keinen
Preis hergeben oder mit den heutigen Kindern tauschen. Auch
hatten Wolfgang's und meine Spielzeuge ein viel längeres Haltbar-
keitsdatum. Heutzutage erschrecke ich mich bei manchen Ebay-
texten wie schnell da Spielzeuge unwichtig sind, oder nicht mehr
dem Alter entsprechen. Bei uns wären
solche Haba-Stoffspielzeuge
bestimmt jahrelang noch in Benutzung gewesen. Für unsere Plüsch-
tiere als Kulissen oder nur, um sie als Untergründe für andere toll-
dreiste Welten weiter zu verwenden.


Aber ein Herr Hein hat als kleiner Junge ja auch seine versehentlich
ausgesperrte Mutter einige Zeit vor der Wohnungstür warten lassen,
da er mit seinen Plüschtieren schwer beschäftigt war im Gefrier-
schrank eine Nordpol-Expedition zu unternehmen ...


Da finde ich diesen Post über ein Lego-Problem der ganz besonderen
Art einerseits herrlich amüsant und andererseits erschreckend, da
dieses Spielzeug wohl nur noch einen einzigen richtigen Weg und
keine Experimente mehr zulässt ...

Doch ich bin mir sicher, dass es dort, wo es dieses kurzzeitige
Lego-Problem auftrat, es auch noch
genug andere Impulse und
viel Kreativität am Wegesrand
gibt, die auch häufiger mal
zu logistischen Problemen führen können.


Schade finden wir nur, wenn Kinder in einer zu vorgefertigten
Welt aufwachsen, die sie nur noch entsprechend ihres Alters
abarbeiten sollen ...

Fotos: S.Schneider



Und nun bin ich ganz beruhigt, dass ich mich im www nicht ganz
alleine oute,
denn auch Herr M. kämpft mit seinen Dingen ...


Mittwoch, 5. Januar 2011

Nun kann ich mir etwas Zeit lassen ...


... das Brandloch im Strohkranz zu verstecken.
Denn ab morgen ist matschiges Tauwetter angesagt.

Der Kranz stand im vorletzten Winter am Haussockel und
wurde wahrscheinlich dort von Nachbars Silvesterböllern
erwischt. Jedenfalls hat er seit dem Winter nun
zwei
angekokelte Stellen
, und sieht auch sonst nach all' den
Jahren im Außeneinsatz schon recht mitgenommen aus.
Außerdem hatte ich ihn vor sehr langer Zeit auf dem
Flohmarkt gekauft. Doch zum einfach Wegwerfen ist
er trotzdem noch immer zu schade.

Nun bekommen er und sein kleiner Bruder demnächst
diese Strickhüllen angezogen. Dazu etwas
blau-graues
Grünzeug
vom
Wacholder am Wiesenrand, und was
in der eisblauen Dekokiste sonst noch zu finden ist.

Drei blaue Sterne hatte mir meine Mutter bereits im Vorfeld
umhäkelt. Sie sollen von den beiden Kränzen herabhängen.
Bei ihnen dienen
nun auch durchgebrannte Plastiksterne einer
alten Lichterkette
als
plastisches Trägermaterial. Und für den
Hauseingang dürfen die Schneemänner natürlich nicht fehlen!

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 4. Januar 2011

Küchenkranz



Das Urmodell stammt aus dem Jahr 1982 und besteht aus
einem Strohkranz, den ich für mein Jugendzimmer-Fenster
zum Garten zuerst mit weißem Papier und anschließend mit
transparenter Folie umwickelt hatte. Solche Knisterfolie war
damals ein kostbares Gut, wenn es mal einen Blumenstrauß
in Folie verpackt gab. Jeder Klebestreifen wurde dann sorg-
fältig entfernt und die Folie anschließend aufgerollt. So wie
das Geschenkpapier damals noch nach Weihnachten gebügelt
wurde, um es im nächsten Jahr wiederzuverwenden ...

Für diesen Kranz ging nun reichlich dieser gesammelten Folie
drauf. Wahrscheinlich hat meine Mutter ihn damals, als ich den
mit Sternchen verzierten Kranz nicht mehr für mein Zimmer
benötigte, deswegen auch nur vorsichtig gereinigt, anstatt
einfach die alte Folie auszutauschen. Außerdem wurde er im
Laufe der Zeit so üppig mit Lichterketten, Sterngirlanden und
Perlenketten behängt, dass von der in die Jahre gekommenen
Folie ohnehin nicht mehr viel zu sehen war.

Irgendwann werde ich mal das Foto von meinem Ostfenster suchen
und für einen Post scannen. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern,
aber wahrscheinlich hatte ich den Kranz dann sogar noch einige Zeit
in Hannover in einem der Fenster. Und erst danach kam meine Mutter
auf die Idee ihn als stimmungsvolle Küchenbeleuchtung für die
Weihnachtszeit zu verwenden ...

Foto: S.Schneider


Und noch ein rauchender Herr ...



Im Gegensatz zu unserem Solitär, dem ersten Nachtwächter,
den mein Vater uns irgendwann in den 70ern mitgebracht hatte,
dem AEG-Nachtwächter von Ebay und dem Hirten & Waldarbeiter,
die kurz vor Weihnachten eintrafen
, ist dieser Ebay-Schäfer nun
etwas ins Abseits geraten. Doch im Flur neben
dem Schwib-
bogen mit Rehen und echtem Heu
ist er gut aufgehoben.

Foto: S.Schneider


Sie haben gelitten ...



Dieses sind die ältesten Kurrende-Figuren die wir besitzen.
Und das sieht man ihren grauen Sockeln jetzt leider auch an.
Denn genau wie bei
meinen Esco-Hasen haben wir auch bei
diesen lackierten Figuren nicht daran gedacht, dass ihnen
die Temperaturschwankungen auf dem ungedämmten Dach-
boden im Laufe der Jahre so sehr schaden könnten. Bei
den Blumenkindern von KWO und unseren Flohmarktfunden
von Wendt & Kühn
bestand keine Gefahr. Denn meine
Mutter bewahrte sie jahrelang einzeln in Servietten gehüllt
im Wohnzimmerschrank auf. Zum Glück haben die blau-
weißen KWO-Engel
aus dem Adventskalender, der Himmel
und die Mühle diese Zeit besser überstanden. Und in Zukunft
werden lackierte Figuren nicht auf den Dachboden gebracht!

Foto: S.Schneider


kleine Kinderkurrende



Diese kleine Kurrendegruppe mit Seiffener Kirche,
dem winzigen Weihnachtsmann ganz rechts und den
vier Holzsternen vom Weihnachtsmarkt in Hannover
waren lange Zeit verpackt. Denn sie hatten einen
Stammplatz im Regalfach im Wohnzimmer zum Garten.
Doch in diesem Jahr fiel meiner Mutter ein, dass es
an der Zeit wäre sie aufzuwecken. Meine Aufgabe
bestand nur darin den Karton auf dem Dachboden
wiederzufinden und
den Leuchtstern im Fenster auf-
zuhängen. Die Fensterbank hat sich meine Mutter
dann wenig später so dekoriert.

Foto: S.Schneider


Im Blumenfenster ...


... konnte nun zum ersten Mal seit sehr sehr langer Zeit
bedenkenlos dekoriert werden, da
dieser graue Herr dort
keinen Schleichweg & Sitzplatz mehr beansprucht. Aber all'
die Jahre haben wir gerne darauf Rücksicht genommen!
Wie gut, dass ich irgendwann bei Ebay doch zugeschlagen habe
und auch die zweistufige
Wolke ersteigert hatte. Denn im Wohn-
zimmer zur Straße muss sich die Blank-Engelsammlung meiner
Mutter nun schon auf drei Standorte verteilen. Solche Bäume und
andere Formen sammele ich bei Ebay. Im Erzgebirgsfachhandel
waren uns diese Varianten von Tannenbäumen noch nie begegnet.
Und hier ein ganz besonderer Liebling meiner Mutter.
Diese Pyramide hatte sie sich vom ersten Besuch in den
60igern aus der 'Ostzone' mitgebracht. Schon damals
hatte die Pyramide einen Schlag weg, lief aber trotzdem
selbst mit Heizungswärme sehr zuverlässig. Und sie hat
sogar meine Kinderzeit recht gut überstanden. Nur das
Spanbäumchen in der Mitte der Mühle ist dank meines Spiel-
triebes immer 'schlanker' geworden. Und als im Laufe der
Jahre die Engel-Sammlung allmählich größer wurde und vom
'Hausaltar' - dem weißen Farbfernseher - auf die Garten-
fensterbank umzog, wurden
die Rehe von dem Pyramidenteller
entfernt, der grüne Grund mit Seidenpapier verhüllt und drei
Engel darauf befestigt. So eine Faltenrock-Engels-Pyramide
bietet
die Firma Blank jedenfalls nicht an ...

Fotos: S.Schneider

Ein hässlicher Schrank ...


... aber die optimale Dekofläche für Weihnachten:

Viele Jahre hat meine Mutter dieser Gelsenkirchener-Barock-Schrank
nun schon begleitet oder sogar verfolgt. Doch in der Weihnachtszeit
erstrahlt über ihm das Weihnachtslicht. Hier bewacht der erste Nacht-
wächter, den ich bei Ebay ersteigert hatte
die neue Rehgruppe.

Und weiter links befindet sich die Engelstadt. Diese beiden Häuser
mit Kirche brachte mein Vater irgendwann einmal aus der 'Ostzone'
mit. Eigentlich sind die Häuser als Hintergrund für eine schwarz-blaue
Kurrende-Gruppe gedacht. Aber schon bald musizierten bei uns Engel
zwischen den Gebäuden. Und der Spanbaum in der Mitte gehört zu
einer 3er-Gruppe von Tannenbäumen, die meine Mutter und ich vor
langer Zeit auf
dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt entdeckten.
Bis dahin kannten wir nur die empfindlichen schmalen Spanbäumchen.

Ganz links hat sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht viel
verändert. Die Papiertüten bilden den Hintergrund, und die
goldenen Bäume, die ich eigentlich mal Wolfgangs Mutter
zu Weihnachten für ihre Gartenfensterbank schenken wollte,
passen hier zu perfekt. Einer der
goldenen Zaunkönige ist ins
Kunstgrün geflattet. Und
die Wendt&Kühn Engel mit Lichtnapf
und Violine
haben noch einen älteren Napfträger von Ebay
dazubekommen. Sein Gesicht ist wunderschön. Nur bei der
Artikelbeschreibung wurden leider einige Schwachstellen aus-
gelassen. Doch so hoch oben fällt das kaum auf!

Fotos: S.Schneider


Vorm beleuchteten Wald ...



... haben sich der rauchende Nachtwächter, Ebay-Bäumchen,
unsere alten Rehe mit der passender Futterkrippe und ein
Solitär-Engel mit Posaune eingefunden.

Foto: S.Schneider


Und die Musiker ...


... die ich zur Rosenblüte kurz aufweckte,

... die haben einen Platz neben dem Fernseher gefunden.

Foto: S.Schneider


So ähnlich wie im letzten Jahr ...



... ist das Nähtischchen auch in dieser Weihnachtszeit
neben der Schlafzimmertür meiner Großmutter dekoriert.
Nur hat meine Mutter in diesem Winter wieder einige der
Schwebengel in den Zweigen befestigt, und
anstatt des
goldenen Tellers mit Kugeln und Potpourri
blühen unter dem
Tischchen gefroste Rosen und ein weißer Weihnachtsstern.

Ob
dieses Engels-Orchester nun im nächsten Jahr mal wieder
auf der großzügigen Fensterbank zum Garten musizieren kann?

Foto: S.Schneider


Montag, 3. Januar 2011

Und morgen gehen sie endlich auf die Reise ...




Seit dem 13. Dezember haben mich die ständige Glatteisgefahr und
mein hartnäckiger Winterhusten davon abgehalten zu meiner Mutter
nach Braunschweig zu fahren. Nun ist es schon fast zu spät für diese
beiden Räucherherren,
die Rehe an der Futterstelle und die kleine
Kurrendegruppe
mit der passenden Pyramide. Dafür kündigen die
Hasen unter den Märzenbechern
schon die Osterzeit an. Die dunkel-
blauen Keramik-Engel, die mal für die Weihnachtsdeko 1994 für
das blaue Haus in Braunschweig angeschafft wurden, schlummerten
versehentlich noch bei mir in der Garage in einer der Blau-Kisten.
Sie werden nun gleich wieder auf dem Dachboden verstaut.

Denn jetzt ist
Schneemannzeit! Darum wird es auch allerhöchste
Zeit die alten Strohkränze mit den Brandlöchern endlich warm
einzupacken. Schon vor Weihnachten hatte ich meine Mutter
telefonisch gebeten mir aus den Resten meines alten handge-
strickten Mustermix-Pullis aus der Abizeit zwei Schals für
diese
Kränze
zu stricken. Wie die Schals nun ausehen, das kann ich bis
jetzt nur vermuten. Aber aus der Wolle ist bereits vor einigen
Jahren
dieser Strickmantel entstanden, der meiner Mutter nun
allerdings nicht mehr als Muster vorlag ...

Foto: S.Schneider


Diese restlichen drei Hyazinthen ...



... die mir Wolfgang gestern zusätzlich als Auswahlmöglichkeit
besorgt hatte, da er für meine Mutter keine 3 Zwiebeln in einem
Topf bekam. Die wurden nun ganz fix auch noch verarbeitet:

Der größere Topf soll in das Wohnzimmer zum Garten.
In der Hoffnung, dass meine Mutter nun endlich diesen
Raum bewohnt. Obwohl das Zimmer ja immer so eine Art
'gute kalte Stube' war, die nur zur Weihnachtszeit & Ostern
oder zu den Geburtstagen behaglich beheizt wurde. Zwei
Wohnzimmer gleichzeitig zu heizen, war unvorstellbar.
Denn Energiesparen lag in unserer Familie schon im Trend,
als viele mit dem Begriff noch gar nichts anfangen konnten.

Das vordere Töpfchen ist
für die Küche gedacht. Hier 'lebt' nun
sogar noch das vertrocknete Wurzelgeflecht des Katzengrases
weiter, dessen grasiges Oberteil bei uns
in der Treppenhaus-
Fensterbank
zum Wald gehört ...

Fotos: S.Schneider