Samstag, 22. Oktober 2011

Hochbecken mit herbstlichem Flair


Das Schilf im hinteren Hochbecken war Ende September
plötzlich total vertrocknet
. Und zum ersten Mal in 10 Jahren
war es notwendig die Halme so früh herunterzuschneiden.
Nun sah der Bereich sehr trostlos aus. Denn der
Winterjasmin
im Kupferkübel
vor der Teichmauer erobert zwar schon einen
Teil des Hochbeckens, aber begrünt ihn nur unzureichend.
Einziger Vorteil der Schnittaktion: Die den Sommer über
hinter dem Schilf verschwundene Gans kam wieder zum
Vorschein. Und zusammen mit der bereits vorhandenen
Apfel-Etagere bildete sie ein gutes Startmaterial:

Wie gut, dass ich reichlich Gefäße gesammelt habe: In der
noch immer chaotischen Deko-Garage fand sich trotzdem
eine perfekt passende Zinkvase. Da hinein kamen die von
unseren Nachbarn so ungeliebten
Ranken der Rosa helenae
von der Südseite. Ihre Ranken sind wirklich sehr wider-
borstig und haken sich immer da fest, wo ich es nicht ge-
brauchen konnte. Aber irgendwann hielten sie sich dann
so, wie ich es mir vorgestellt hatte, in den alten morschen
Zweigen der
Korkenzieherweide vor der Mauer fest. Dem
Grenzschnitt auf der Südseite fielen außerden noch reich
mit Beeren besetzte Zweige vom Cotenaster und Liguster
zum Opfer. Wären sie in unserem Garten geblieben, hätten
sie dort gern im Grenzbereich für die Vögel bleiben können.
Aber nun wanderten auch sie in die Vase. Dazu noch etwas
Rotholz vom Hartriegel
an der Ostgrenze. Und der Bereich
vor der Mauer war dekoriert.

In die sonst freie Wasserfläche am vorderen Rand des
Hochbeckens kam nun einfach ein mit Wasser gefüllter Eimer
für die restlichen Cotenasterzweige. Und da auch
Rosa brunonii
nicht ganz so
wie gewünscht wuchs, mussten von ihr ebenfalls ein
paar Zweige mit
orange-roten Hagebutten geschnitten werden.

Und plötzlich war das hintere Hochbecken ganz schnell
mit Beeren- & Hagebuttenzweigen herbstlich aufgefüllt.

Fotos: W.Hein


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