Montag, 6. Dezember 2010

Weiße Vasenwelt ...



... mit Zwetschgengeäst, Ilex, Hagebutten,
Grastopf, Perlenketten, Kugeln und Katzen.

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Petra hat gesagt…

Oh, das sieht wirklich edel aus...und so schön weiß - wie die Landschaft draußen....

Herz-und-Leben hat gesagt…

Das sieht wieder mal sehr schön aus!
Ich glaube, ich müßte im Deko-Laden arbeiten *lach* um mir schöne Dekodinge anzuschauen. Denn das alles selbst hinzustellen und vor allem auch wieder wegzuräumen, dafür fehlt mir nicht nur die Zeit sondern auch die Lust.
Aber auch dafür ist die Bloggerwelt ideal.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Petra
Ja, gestern mit zeitweiligem Sonnenschein war es perfekt. Aber dann fällt auch auf, wie wenig cremeweiße Deko und weiße Glasvasen zueinander passen - auch wenn das Parkett etwas vermittelt. Eigentlich passt diese Kombination wirklich besser zur frostigen Januar-Dekoration. Aber ich hatte keine Lust die Vasen wegzustellen bzw. im Moment auch keinen Platz, um sie sicher im Keller zu lagern. Und alle Gefäße mit Papier oder Stoffen zu verhüllen war mir doch zu zeitaufwändig ...

@ Sara
Dann brauchst Du aber auch nicht im Dekoladen zu arbeiten ...
Denn alles auspacken, dekorieren, umstellen und notfalls wieder zu verpacken, wenn es nicht rechtzeitig abverkauft wird, das gehört wohl eigentlich mit zu den Aufgaben. Ich glaube kaum, dass solcheLäden sich dafür Dekorateure leisten ... ;-)

Herz-und-Leben hat gesagt…

Tja, das ist für mich noch etwas anderes - Zuhause und Erwerbsquelle würde ich schon deutlich trennen. Und wenn die dann noch mit ein bißchen Schönem und etwas Spaß verbunden ist, was will man mehr! Wegräumen hat man ja auch in anderen Berufen ...
Zuhause aber möchte ich den Überblick behalten und mag kein für mich unnötiges Zuviel.
Das ist meine persönliche Erfahrung - ich möchte da einfach nicht zu lange Zeit mit Dingen beschäftigt sein, die mich vom Rausgehen und Leben abhalten ... so schön sie auch aussehen mögen. Da habe ich mich schon immer gern beschränkt. Meine Cousine ist übrigens genauso (die mit der Tante) Das einzige, was sie in größerer Zahl besitzt, sind ihre selbstgemalten Bilder. Ansonsten hat sie immer weiter reduziert, seit ihre Mutter, also meine Tante, tot ist und die Kinder aus dem Haus. Wir sind Menschen, die "Luft zum Atmen" brauchen, also auch viel freien Raum ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Die Phase 'frei von allem unnötigen Ballast' kenne ich nur zu gut. Die hatte bei mir in der 12Klasse angefangen und fand ihre Perfektion als ich nach Hannover zog und eine rein weiße leere Wohnung in Kombination mit Spiegeln und Metall einrichtete. Dazu besaß ich nur noch schwarze Kleidung, da ich dann nur Basics brauchte, die immer zueinander passten. Aber das war eine Phase. Als Wolfgang Mitte '87 bei mir einzog wurde es bunter, voller und ein Leben voller Sammel-Leidenschaft.

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ja, die kennt wohl jeder mehr oder weniger ...
Ich kenne das auch seit meiner frühesten Jugend. Und auch wenn ich zwischendrin immer auch mal eine - allerdings an der übrigen Zeit gemessene - sehr kurze Phase hatte, wo es mal ein wenig mehr war, so habe ich das doch ziemlich bald wieder reduziert. Mich macht das ganz wuschig, wenn soviel Krimskrams, den man nicht wirklich braucht, rumsteht und liegt oder gar in Kartons auf dem Boden lagert ;-)
Aber deswegen würde ich nicht ganz in weiss und "leer" wohnen wollen. Nur eben, daß die Dinge sich halt in Grenzen halten und regelmäßig aussortiert werden, wie eben gerade wieder, wo ich einen Spendenkarton zusammenstelle. Z.B. Lichterketten, die ich doch nicht mehr benutze, die aber noch gut funktionieren ... was sollen die herumliegen? Die Korrosion würde eh an ihnen nagen und ich benutze sie doch nie mehr - das ist meine Erfahrung.

Mein Mann war schon eher der Typ ganz leere Wohnung ;-) Nach seinem Geschmack besitze ich viel zu viel ;-) Gerümpel ....
Er hat da so eine Faustregel, alles was man 1 Jahr lang nicht anfaßt, gehört entsorgt. Ein bißchen sehe ich das auch so, allerdings unterscheide ich da zwischen den Dingen, die mir wirklich am Herzen liegen, wie z.B. Erbstücke, mit denen ich besondere Ereignisse und Personen verbinde.
Oder Bücher ... Meine Kinder sind aber auch so. Das muß angeboren sein - aber oft sind Männer ja eher so. Könnten in ihren 4 Wänden campieren wie beim Bund oder so ;-) Man merkt meist, wo eine Frau mit wohnt oder ein Mann allein.

Bei mir mit dem Unterschied, daß ich es mir bei anderen gern anschaue, solange die das "Problem", die Arbeit damit haben ... Mein Mann "sieht" diese Dinge erst gar nicht, außer ich stoße ihn mehrfach drauf (auf für mich schöne Dinge...) und er ist somit gezwungen ...

Schwarz trage ich auch gern, das ist bei mir auch mal so eine Entscheidung auch aus praktischen Gründen gewesen. Mir stehts aber auch ausnehmend gut. Ich trag aber auch gern Rot dazu. Bei Kleidung mag ich nur das anziehen, was zur Hautfarbe paßt. Andere Farben trage ich gar nicht. Hellblau z.B. würde mir gar nicht zu Gesichte stehen. Es gibt Farben, die einen regelrecht krank erscheinen lassen, zu blass, zu rosig ... Früher, besonders als die Kinder klein waren, trug ich aber bunt. Da hätte ich ihnen kein Schwarz zumuten wollen. Man empfindet mit kleinen Kindern vielleicht auch anders .. aber ich sehe manchmal auch junge Mütter, die ganz schwarz herumlaufen . ..
Ach so - im Sommer, da sind es schon auch mal andere Farben, wenn ich gezwungen bin, Kleider o.ä. zu tragen wegen der Hitze ... denn sonst trag ich grundsätzlich nur Hosen. Schon immer ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Vielleicht hätte ich ohne Wolfgang auch noch häufiger solche 'Phasen'. Und sicherlich würde ich dann ganz anders leben. Aber da das Zusammenleben mit ihm auf eine ganz besondere Art und Weise von ernsthaft & strukturiert bis kindlich verspielt ist (Bären, Eisenbahn & Carrera)kämpfe ich solange halt mit dem Problem des perfekten Verstauens unserer Sammlungen und den dazu farblich abgestimmten Katzenaccessoires ...