Montag, 28. Juni 2010

Zu spät ...


... habe ich erfahren, dass eine Nachbarin im Urlaub ist.
Am frühen Morgen hatte ich ihr einen kleinen Blumengruß
aus unserem
www-Vorgarten geschnitten und in einer Vase
vor die Haustür gestellt. Aber nun habe ich mir das Gläschen
mit den zarten Blüten schnell zurückgeholt:

Und sie bekommt nach ihrer Rückkehr einen neuen Strauß!

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Jetzt hab' ich hier mal runtergelsen, man kommt derzeit ja zu nix ;-)
Netter Brauch, haben wir früher auch so gehandhabt in L.

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Sara
Nicht nur du kommst zu nix ;-) Zumal, wenn Du unter einem Winter-Wachwerd-Post mit dem Thema altern mit Garten anfängst!

Jetzt hat unsere Nachbarin gestern endlich ihren Strauß bekommen, denn je mehr man die Wicken schneidet und die Saat rechtzeitig entfernt, umso länger blüht die Hecke - oder inzwischen der ganze Vorgarten.

Ja, kleine Freuden am Rande - komisch, dass das immer mehr untergeht und sich viele nur noch in ihren Gärten einigeln.
Im weiteren Sinne passt das ja auch zu Cosmeas Stil-Thema. Aber das Geben und Nehmen scheint auch leider nur innerhalb bestimmter Schichten ganz gut zu funktionieren. Wenn die finanziellen oder gesellschaftlichen Unterschiede in einer Gruppe zu groß werden, dann bekommen Neid und Mißgunst wohl schnell einen zu hohen Stellenwert. Wir haben hier im Moment das Glück, dass wohl jeder einigermaßen mit dem zufrieden ist, was er hat. Und tolleriert, dass seine Nachbarn unter Umständen andere Lebensziele und Werte haben. Aber das kann sich auch leider ganz schnell wieder ändern ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ja, wirklich schade. Aber ab und an hat man das schon noch und ... liegt es nicht an jedem von uns, solche Bräuche wieder aufleben zu lassen? Ich habe wirklich sehr häufig festgestellt (und deshalb ließ ich das auch bei Cosmea anklingen), daß es Unsicherheit und Schüchternheit bei den Menschen ist. Das wird oft keiner wahrhaben wollen, weil sowas eben heute als verpönt gilt. Warum eigentlich? Dann müssen Menschen wie wir eben auf diese Menschen zugehen! Selbst wenn sie - zunächst - abweisend wirken ...

Und auch das Schichten-Problem ... leider beobachte ich auch da, daß es Menschen gibt, die sich - scheinbar - wer weiß nicht was einbilden auf ihre Bildung, Herkunft, Besitztümer ... alles allzu vergängliche Sachen. Aber solange es dem "Bauern" gutgeht .....
Andererseits gibt es von anderen Seiten den von Dir angesprochenen Neid (warum andere "mehr" haben, womöglich unverdient ...) Aber ob es zu anderen Zeiten anders war?
Meine Beobachtung ist, daß es immer Menschen, egal welcher Couleur gibt, die mit dem leben können, wie es ist. Und die kommen am besten überall zurecht, egal in welchem Umfeld und egal, von welcher Herkunft sie selber sind.

Lieber Gruß
Sara