Mittwoch, 27. Mai 2009

Ein Sturmschaden und die Folgen ...



Dieser Schale gefüllt mit Clematis montana Marjorie ist allerdings
nur eine weitere Folge-Erscheinung des gestern vom Sturm ab-
geknickten Deutzien-Zweiges im Garten meiner Mutter. Denn der
herausgebrochene Zweig war so groß, dass damit problemlos
mehrere Vasen gefüllt werden konnten. Doch immer nur Stiele
vom Maiglöckenstrauch in Vasen und Gießkannen unterzubringen
erschien mir etwas zu langweilig. Zur Auflockerung schnitt ich ein
paar Ranken dieser wuchsfreudigen Clematis, die ohnehin schon
auf Expansionskurs zum Nachbarn war. Anscheinend bleiben ihre
Blüten im Schatten eher grünlich-weiß oder aber sie erhalten erst
später eine rötliche Färbung. Ich hatte jedenfalls eine so üppige
Clematis-Ranke erwischt, dass ich anschließend die Reste in einem
Topfuntersetzer unterbrachte, denen ein paar Steine Halt geben.

Denn eigentlich wollte ich nur ein paar Blüten der Clematis
für diese Vase auf dem Tisch im Wintergarten haben.


Das Windlicht mit Glaseinsatz wurde jetzt mal als Vase
für die Deutzien-Knospen ohne Blätter zweckentfremdet.


Einige Zweige der Deutzie kamen in einem Würstchenglas unter.
In einen Terracotta-Topf gestellt, sehen sie zwischen den anderen
Töpfen jetzt wie ein kleiner Strauch aus.


Da die Fuchsien bereits wieder im Garten stehen,
das Sommer-Wohnzimmer aber noch nicht gartenfein
hergerichtet ist, sind diese Sturmschaden-Sträuße sogar
eine willkommene Zwischenlösung. Denn sonst wären
wir bestimmt nicht auf die Idee gekommen uns einen so
großen Ast der Deutzie für die Vase zu schneiden. Obwohl
wir jetzt gar nicht mehr erahnen können, wo in dem
überreich blühenden Strauch etwas fehlt ...

Fotos: S.Schneider



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