Samstag, 5. Januar 2008

Kleine Kiste gefüllt mit Naturmaterialien



Die Holzkiste aus dem Rosenzimmer überwintert im Haus.
Und eh' sie nur nutzlos herumsteht, ist sie in der Winterzeit
reichlich mit Naturmaterialien gefüllt.

Einige der vollständig mit Anis beklebten Sterne
für den Vogelfutterstrauch sind im Haus geblieben.

Obwohl sich die Vögel sicherlich auch über
diese zusätzlichen Aniskörner freuen würden.

Zwischen den verschiedenen Kugeln erheben sich
aus dem Hintergrund die mit Nelken und Stern-Anis
beklebten Tannenbäume. Auch diese Bäumchen
entdeckte ich zusammen mit den Sternen in einem
meiner Lieblings-Ramschläden.

Diese Weihnachtsbaumkugel habe ich, genau wie
alle anderen Kugeln in der Kiste, schon vor einigen
Jahren gefunden. Allerdings in einem gehobenen
Bekleidungsgeschäft. Kurz vor Weihnachten wurden
sie damals sogar erschwinglich.

Hier eine Variante mit kleinen Astabschnitten,
die auf eine Styroporkugel geklebt sind.

Diese Kugel scheint mit zu Schnüren
gedrehter Rinde beklebt und anschließend
mit etwas Moos verziert worden zu sein.

Dazu noch ein paar kleine Zweige,
vertrocknete Blätter der Elfenblume,
einige Hüllsen von Nüssen, Saatstände
vom Sommerflieder und andere
verdorrte Pflanzenreste.

Als Kontrast zu diesem bräunlichen Sortiment
leuchtet der Granatapfel aus der Kiste hervor.

Inzwischen ist auch dieses Exemplar getrocknet.
Andere Granatäpfel halten sich so schon viele Jahre.
Sie werden den Sommer auf dem Dachboden verbringen
und ab dem nächsten Herbst wieder für Farbtupfer in
der Deko sorgen.

Fotos: SchneiderHein



Kommentare:

Ute S. hat gesagt…

Hallo Silke,
es ist immer wieder schön zu sehen, wie vielfältig deine Deko ist. Diese Naturkugeln gefallen mir sehr. Ich weiß, du bist schon oft gefragt worden, wo du dies alles aufbewahrst, aber wirfst du auch mal etwas weg? Gefällt dir irgendwann auch mal etwas nicht mehr?
Grüße aus Mainz von Ute

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ute
Also, wenn ich ganz genau überlege, dann habe ich auf dem Boden noch mittelblaue Papieräpfel, die ich wohl auch 1994 mal bei Metzen gekauft habe. Die wurden 1x zur blauen Weihnachtsdeko verwendet und liegen seitdem rum. Vielleicht wandern die irgendwann dann doch mal zu Oxfam ins Weihnachtsfenster...
Ansonsten gibt es da ein paar Dinge, die meine Mutter mal erwischt hat, mit denen ich nicht so viel anfangen kann, aber für üppige Dekorationen sind sie manchmal dann doch noch gutes Füllmaterial.
Farben, bei denen ich mich vergriffen habe, werden irgendwann passend umlackiert oder umgearbeitet.
Und von meinen Sachen aus der Kinderzeit kann ich mich eh' nicht trennen, auch wenn zum Beispiel der Plastikhase schon ganz klebrig ist, weil sich der Kunststoff auflöst oder die Farbe von den Holzfiguren abplatzt. Aber solange ich noch ein Plätzchen für diese Pappkartons auf dem Dachboden finde, werde ich sie trotzdem als Erinnerung aufheben. Außerdem sind das vielleicht wieder Teile, die Wolfgang irgendwann für seine Oster-Bärefotos gebrauchen kann...
Selbst verstaubte Trockenblumen warten bei mir in Körben oder im Garten auf bessere Zeiten und eventuell auf etwas Farbe, denn im Frühjahr bzw. zu Ostern finde ich den Gegensatz von Verdorrtem, frischen Farben und erstem Grün besonders reizvoll. Und so wandert das ein oder andere Teil von einer Jahreszeit zur nächsten. Wie zum Beispiel das Reisigbündel auf dem Gartentisch, das nun auf dem Küchentisch liegt und zu Ostern eventuell auf den Hof wandert...

kristin Co hat gesagt…

Le paradis : l'anis étoilé pour la grande étoile est une merveille ... ces compositions touchent ma sensibilité et mon émotion est grande.