Freitag, 30. November 2007

Lagerware


Oder beiläufige Innenansichten zum Dekowunder:

Es soll Menschen geben, die es schaffen, ihre Autos in Garagen
zu stellen. (Für uns andere wurden wohl Car-Ports erfunden.)
Denn leider lassen sich in den trockenen Räumen im Außenbereich
mit ihren großzügigen Zugängen viel besser viele empfindliche
Dinge unterbringen als diese robusten Blechvehikel. Mein liebes
Dekowunder hat zum Beispiel fast 2,5 Außenlager in Hausnähe.
Dazu kommen noch der fünfteilige Keller, ein Boden, ein ehe-
maliges Kinderzimmer, der Platz unter dem Schreibtisch in einem
anderen Raum sowie diverse provisorische Kisten und Kartonstapel
im direkten Zugriff. Schwierigerweise verteilen sich diese Lager-
plätze auf drei Adressen in zwei Städten. Das bedingt einen ge-
wissen Deko-Tourismus mit regem Austausch der Lagerwaren. Des-
halb wird das Auto auch vorrangig nach seiner Transportfähigkeit
beurteilt. Ein Peugeot 205 ist da geradezu ideal mit dem immensen
Innenraum bei kleinsten Außenabmessungen und der niedrigen
Ladekante zur fast ebenen Heckfläche. Mir graut schon vor dem Tag,
wenn ein Nachfolger gefunden werden muss. Meine Vorschläge über
kleine Lieferwagen nachzudenken, werden allerdings bislang noch
nicht ernst genommen.

Mit dem Untergang des Sozialismus sind Fünfjahrespläne trotzdem
nicht verschwunden. Es gibt sie noch als genaue Farb-Choreografie
für die Abfolge von Dekorationen und Themen in unserem Haus. Der
Einzelhandel bringt diese Planung leider immer wieder mit
neuen
Angeboten durcheinander. Aber schnell wird jede Neuerwerbung
in eine optimierte Fassung eingepasst. Diese exakten Zielvorgaben
für den Wechsel der verschiedenen Dekoplätze haben mit den
klassischen Fünfjahresplänen eine wesentliche Eigenschaft gemein:
Es kommt immer anders.

Der Pappkarton im Haushalt ist nicht zwangsläufig ein zu ent-
sorgender Wertstoff. Unter Umständen ist er als Verpackung einer
Deko-Farbwelt oder Themenkiste viel wertvoller. Noch besser,
wenn der Karton stapelbar ist und viele gleichartige Brüder mit-
bringt. Aus Ihnen lassen sich perfekte Türme in der zweiten
Reihe vor Regalen bauen.


Das Standardmaß für den normalen Deko-Lagerturm sind ent-
weder die holländische Gurkenpappkiste in zwei Größen oder
der deutsche Aufback-Brötchenkarton. Beide sind vom Alt-
verpackungswagen von Penny zu beziehen. Aus beiden lassen
sich stabile mannshohe Türme bauen, die auf glatten Kellerfliesen
sogar im Ganzen parallel verschoben werden können, um z.B. ans
Werkzeug-Regal zu kommen, wenn der Nachbar nach Ladenschluss
noch Bau-Silikon benötigt. Der Vorteil dieser Penny-Kartons ist,
dass sie weitgehend ohne große bunte Aufdrucke auskommen. Der
Nachteil der Kartons ist, dass sie so neutral weiß sind, dass es im
Turm eigentlich unmöglich ist, von außen zu sehen, in welcher
Lage sich der gesuchte Gegenstand befindet.


Bei der Vielzahl der Möglichkeiten ist es eigentlich ein Wunder,
wie selten Panik-Attacken auftauchen, wenn ein liebes und ganz
wichtiges Dekostück nicht zu orten ist. Nach einer Woche sind
alle Außenlager geprüft und wenn sich bis dahin noch kein Such-
erfolg einstellt – wird mal wieder über die perfekte Lagerhaltung
sinniert. Da trifft es sich gut, wenn Bürostühle in mannshohen
Kartons geliefert werden. Oder IKEA vom Hotdog-Transport viele
Verpackungen übrig behalten hat. Der Einkaufswagen ist danach
voller Leergut. Und es ist ein gelungener Einkauf, obwohl wieder
einmal nicht alle gesuchten Schweden-Waren vorrätig waren.
Zukünftig kann man sicher damit noch ganz andere Türme
in Garage, Boden und Keller bauen …


Und es werden kaum weniger Dekoteile. Zumal es ja auch keinen
echten Schwund gibt. Selbst wenn mal etwas runterfällt oder aus
Altersgründen aufgeben will - die Reste, Scherben, vergilbte Schau-
stücke und auch verlassene Spinnenweben finden sofort eine neue
Aufgabe. Dazu kommen noch die Gaben des Gartens: Die Knüppel,
Zweige und Moos-Ernten des kommenden Jahres werden sicher nicht
so markant sein wie die bisher schon gesammelte Trockenauswahl.


Mehr Überblick in den Dekowelten wäre bisweilen sehr will-
kommen. Aber eigentlich funktioniert das Gehirnjogging
noch viel zu gut. Außerdem gibt es beim Suchen immer wieder
Entdeckungen, und das zufällige Nebeneinander bringt neue
Ideen für künftige Dekorationen. Das Ergebnis sind zum Beispiel
wilde Kombinationen aus
günstig geschossenen Glas-Ornamenten
und profanen Plastiksternen vom Grabbeltisch
. Oder edler Glas-
schmuck in aufgeribbelten Schnäppchen-Topfschwämmen als
stählernes Engelshaar. Ebenso treffen sich Polyresin-Weihnachts-
mäuse, Strohpinguine und strenge Tannenbaumsilhouetten im
selbstgepflücktem Efeu. Ich bin jedes Mal überrascht, was da
plötzlich zusammen gehört
.


Strafverschärfend für jede Lagerhaltung ist die antizyklische
Beschaffung. Natürlich ist es günstiger, Osterartikel kurz vor
Weihnachten zu erwerben. Oder den Einzelhandel von den
Restbeständen nach der Saison zu entlasten – das nächste Jahr
hat garantiert wieder einen Sommer oder eine Adventszeit.
Und der Handel bedankt sich für die eingesparten Lagerkosten
mit Sonderangeboten.


Immer wieder gehen Deko-Arrangements als Komplettinstallation
an liebe Menschen. Oder eine Kiste mit einer ganzen Farbwelt
verlässt das Haus. Aber nicht für immer – denn noch gibt es so viele
Ideen, die damit umsetzt werden können. Also keine Angst vor
üppigen Geschenken – es sind nur
Leihgaben. Aber Leihgaben sind
keine Entlastung für die Stauraumlogistik. Sie kommen alle wieder
zurück in den Fundus
.

Bei klassischen Sammlern werden die Eroberungen am besten
fabrikneu, sogar mit allen Beipackzetteln, Verpackungen und
Aufklebern
absolut licht- und luftdicht verpackt, damit sie auch
Jahre später wie frisch aus dem Laden wirken. Wer dagegen
mit seinen Sammlungen lebt, muss auch den normalen Verfall,
die Patina und einige abgestoßene Ecken in Kauf nehmen.


Die zum Verstauen benötigten Kartons inklusive des weichen
Verpackungsmaterials stehen schon jetzt für diese und zuküftige
Dekomaterialien im Keller bereit. Deshalb fallen mir auf dem
Weg zum Katzenklo auch immer einige kleine Pappkästen vor
die Füße, und ich muss danach wieder reichlich Styroporflocken
in das restaurierte fragile Stapelkunstwerk einfüllen.


Doch eigentlich habe ich es nicht besser verdient. Denn ich bin
selbst ein Sammler, der immer wieder
neue Gebiete entdeckt,
absteckt und erschließt. Der immer wieder waghalsige Begründungen
findet, um neue Dinge zu erwerben und Sammlungen um Varianten zu
bereichern. Der Türme aus Kisten und Schachteln baut und reichlich
Regale füllt. Der auch die Geschichte vergessener Produktwelten mit
Beispielen belegen kann. Der
eine detailverliebte Bärenbande mit
perfekten Kinderwelten ausstattet. Der zeitweilig weit in der Zukunft
lebt
– denn man kann ja nie wissen, ob nicht doch irgendwann die
Zeit kommen wird ...


Also keine Heilung in Sicht. Es bleibt das Staunen über Menschen,
die entsorgen können. Und leichten Herzens ihre Fehlentscheidungen
korrigieren, indem sie einige Dinge im Notfall noch einmal kaufen.
Wenn man uns fragt, fallen uns nur die Beispiele ein, bei denen genau
das vermisst wird, was kurz zuvor weggegeben bzw. verkauft wurde
oder sogar im Müll gelandet ist. Es soll also Menschen geben, die ihre
Garagen für Autos nutzen. Aber mit denen tauschen – auf keinen Fall!

Fotos und Text: W.Hein


2007 ist ein guter Jahrgang für Violett ...



Diese dekorierten Putzwolle-Anhänger im Metallrahmen aus dem
Jahr 2000 kosteten damals noch stolze 9,- DM pro Stück. Sie gefielen
mir zwar, aber ich hatte damals noch keine Vorstellung, ob ich sie
jemals verwenden würde. Erst als sie dann zum Winter 2002 reduziert
in einer Grabbelkiste für 1,-Euro angeboten wurden, konnte ich
nicht mehr widerstehen, und nahm sie trotzdem mit. Irgendwann
lagen sie dann mal einen Winter als kleine Solitäre im Treppenhaus
rum, aber sie wurden nie richtig in eine Farbwelt integriert.

Im Spätsommer 2006 kam mir die Idee, nach der leuchtenden
Herbstdeko in Rot & Orange, und bevor ich dann in der
Weihnachtszeit in den Farbwelten Braun & Kupfer schwelgen
wollte, dass es doch mal ganz interessant wäre, den grauen
November mit Graphit in der Deko zu unterstreichen. Die bereits
vorhandenen Dekomaterialien in Graphit mit Violett zu ergänzen.
Und mit Pink - eine Farbe, die ich normalerweise meide - ein
paar fröhliche Farbakzente in die triste Farbwelt zu setzen.
Pink lag nämlich seit dem Winter 2005 bei mir rum, da Ikea
herrliche beflockte Kugeln, dazu passende transparente Glaskugeln
in 2 verschiedenen Größen und sogar die farblich identischen
Windlichtgläser anbot. Nur leider als bunten Mix verpackt:
Grün, Türkis, Blau, Rot, Gelb und eben dieses schrille Pink!
Lange hatte ich überlegt, wem ich solche Deko-Materialien
antun könnte, aber es ergab sich in meinem Bekanntenkreis
keine Verwendungsmöglichkeit für diesen Farbton. Ab und an
sah ich in diese schräge Materialkiste und irgendwann war es
um mich geschehen. Auch das DekoGerümpel
wollte ich nun für mich behalten:


Im November sollten wir schon die Heizung freihalten und
die Weidenzweige mit Lichterketten könnten eigentlich bereits
dann das Fenster erhellen. Es gab nun einen guten Grund, mich
im Herbst 2006 nach allerlei Violett und einem Hauch von Pink
umzusehen. Nicht so weihnachtlich, eher neutral, aber vielleicht
mit ein paar Kugeln zur Einstimmung...


Nur hatte ich nicht mit dem traumhaften Spät-Herbst 2006
gerechnet, der so gar keine Lust auf Grau machte. Da war
die Herbst-Deko in Rot & Orange doch noch viel passender.



Also blieb das alte Graphit, Violett & Pink auf dem Dachboden,
und die im Laufe des Herbstes 2006 neu dazu gekommenen
Dinge für diese Farbwelt gesellten sich unbenutzt dazu.

Wahrscheinlich war es gut, das Ganze zu verschieben, und
statt im grauen und tristen November, der hier auch in
diesem Jahr gar nicht so grau und kalt war, nun diese Farben
erst im Dezember für die Weihnachtsdeko zu verwenden.
Das Jahr 2007 war ein guter Jahrgang für meine Deko-
Weihnachts-Einkäufe in Violett:




Fotos: S.Schneider & W.Hein



Mittwoch, 28. November 2007

Erst eins ...


... dann zwei, dann drei, dann vier.

Foto: Wolfgang Hein

Noch brennt hier kein Licht, aber der erste Advent steht vor der Tür.
Diese 3 silbernen Keramik-Schalen und 4 Windlichtgläser in Graphit
ergeben unsere variable Advents-Dekoration für das Treppenhaus.
Dazu noch 3 silberne Keramik-Kugeln, ein paar blau-graue Zweige,
etwas aufgeribbelter Topfschwamm und eine Perlenkette. Bleibt nur
die Frage, wie sieht es am Sonntag im Kerzenschein aus ...


Und wieder eine Reise in die Vergangenheit:
Dieses Mal zu einem verwandelbaren Advents-Teller ...




Montag, 26. November 2007

Wenn schon kein Schnee ...


... dann wenigstens Eisblumen am Fenster:


Heute hat es zwar schon ein wenig geschneit. Doch die wenigen
Schneeflocken verwandelten sich, kaum, dass sie den Boden
berührten, nur wieder in dunkelgraue Nässe. Aber die Winterdeko im
Außenbereich ist ja auch noch lange nicht fertig. Zur Einstimmung auf
frostige Zeiten zeigen wir stattdessen unsere diesjährigen Eisblumen
an der Fensterscheibe. Mehr winterliche Deko bietet der Rückblick zu
'Umhüllt von Eis & Schnee'.



Samstag, 24. November 2007

Lichttest 2007


Den Lichterketten-Installations-Wettlauf, der vor
ein paar Tagen so unterhaltsam auf dem Blog 'Bulgariana'
in dem Post
'Der Kampf um die Weihnachtsdekoration'
beschrieben wurde, haben wir seit heute verloren:
Der erste Vorgarten auf unserer Straße ist bereits jetzt
mit unterschiedlichen Lichterketten hell erleuchtet.


Bei uns hingegen fand heute Abend erst der Lichttest
für diese Saison statt. Erstmalig haben auch wir nun
ein paar LED-Außen-Minilichterketten besorgt. Und wie ich
bereits vermutet hatte, fällt die Lichtausbeute wesentlich
geringer aus. Also benötigen wir für unsere Weide über
dem Gartentisch nun 2 LED-Ketten mit je 180 Lämpchen,
wo früher 120 Lämpchen, den Gartentisch von oben
hell erleuchteten.

Und hier gibt es wieder eine Reise in die Vergangenheit
zur Garten-Illumination 2006.



Freitag, 23. November 2007

Rot & Orange Jahrgang 2007




Einen ähnlichen Blick auf meine Fundstücke dieses Winters
hatte ich schon im Post 'Wirtschaftsförderung' gezeigt.
Aber die Farbkombination von Rot & Orange stimmt auch
perfekt auf unser 'weihnachtliches Wohnzimmer' von 2005 ein.
Frisch eingestellt und rückdatiert füllt sich so langsam
der Katalog unserer vergangenen Weihnachtszeiten.



Mittwoch, 21. November 2007

Rot & Rot & Rot



Ein Teil von diesem neuen Weihnachtsschmuck in Rot
wird demnächst seine Außentauglichkeit im Hauseingang
unter Beweis stellen müssen. Ich bin schon gespannt
auf die Kombination mit Dunkelblau und Weidengeflecht.
Bisher hatte ich auf dem anderen Hof immer nur die
Farbkombination Rot, Orange & Weidengeflecht verwendet.



Dienstag, 20. November 2007

Alles ist vergänglich



Da liegen sie nun, meine roten Wasserhyazinthen Kugeln.
Den Sommer hatten sie draußen im Hochwald noch ganz
gut überstanden, aber der Herbst setzte ihnen dann doch
mehr zu als erwartet. Was war ich glücklich, als ich im
Frühjahr 2006 diese großen roten Kugeln und noch dazu
etwas kleinere in Grün in einer großen Holzkiste im Garten-
Center entdeckte. Ursprünglich sollten die kleineren Kugeln
um die 20,- Euro kosten und die großen hatten sogar den
stolzen Preis von 35,- Euro. Ich staunte nicht schlecht: Mit
einem roten Stift war ihr Preis auf 1,- Euro pro Stück herab
gesetzt. Schnell war die Kiste im Garten-Center leer und
mein Einkaufswagen übervoll.

Den Sommer über füllte diese Kugel-Ansammlung die Bank in
meiner Deko-Garage und in der Weihnachtszeit waren sie ein
wichtiger Bestandteil unserer leicht abgewandelten Herbstdeko
im winterlichen Treppenhaus. Aber als es dann im Januar Zeit für
neue Farben war, kam die böse Überraschung - die Kugeln hatten
im Treppenhaus Schimmel angesetzt. Erstaunlicherweise war
das Exemplar auf der Kommode, dass die Weihnachtszeit über
draußen verbrachte, nicht vom Schimmel befallen.
Da wußte ich
endlich, warum ich damals so ein Schnäppchen machen konnte!

Das hielt mich aber nicht davon ab, mir aus dem Wiglo-Wunderland
trotzdem nun 2 kleine Körbe für 59 Cent aus demselben Material
mitzunehmen. Die sollen nun in diesem Winter den verwitterten
roten Kugeln vor dem Hauseingang Gesellschaft leisten ...



Sonntag, 18. November 2007

Natürlicher Tisch-Schmuck



Lang ist es her, dass dieses Fallobst auf drei Metallkörbe verteilt
auf dem Gartentisch stand. Inzwischen ist die Apfelmenge auf
zwei Körbe geschrumpft und steht nun auf dem Küchentisch.

Ob uns die Drossel von den roten Äpfeln noch ein paar
für die Weihnachtsdeko übrig lässt?

Mehrmals am Tag kommt jetzt dieser natürliche Tisch-Schmuck
für eine ausgedehnte Mahlzeit am Küchentisch vorbei, und
pickt ganz ungestört die schönsten und saftigsten Äpfel an.
Das kommt davon, wenn man häufiger naturnah dekoriert.


Denn seit dem Winter 2005 bekommen
unsere Vögel ihren eigenen Gabentisch ...




Samstag, 17. November 2007

Es ist noch zu warm ...



... auch diese Igel wollen noch keinen Winterschlaf halten.

Foto: S.Schneider


Freitag, 16. November 2007

frostige Zeiten




Weiß und Silber sind schon sehr lange bei mir beliebte
Weihnachtsfarben. Daher ist die Ausbeute meiner Weihnachts-
einkäufe für diese Farbwelten in diesem Jahr wohl eher gering
ausgefallen. Variationen von weißen und silbernen Sternen sammele
ich schon über 10 Jahre und das Fenster zum Hof wäre heutzutage
gut gefüllt, wenn ich die gesammte Sammlung dort aufhängen wollte.
Aber im vorletzten Winter fanden nur einige meiner Sterne dort
Verwendung und zudem erst im Januar, als es draußen endlich
frostiger wurde. Da entstand drinnen ein weißer Winter-Wohnraum.



Mittwoch, 14. November 2007

Alles im grünen Bereich




Grüne Sterne, Quasten, Kugeln und Glasornamente.
In diesem Jahr wird erstaunlich viel in der Farbe Grün
für die Weihnachtsdeko angeboten.

Im Winter 2005 freute ich mich, dass mein Material
für eine kleine grüne Insel im Treppenhaus reichte ...



Montag, 12. November 2007

Sternstunde




Diese Sterne, Windlichtgläschen mit Perlen und Pailletten
sowie eine braune Keramikkugel ergänzen nun die Sammlung
der braunen und goldenen Weihnachtsaccessoires. Jetzt werden
die Sterne nach einer Stunde wieder verpackt und warten
noch ein paar Tage auf ihre Premiere. So sah im letzten Winter
die Aufführung des braun-goldenen Ensembles aus.


Mittwoch, 7. November 2007

Wirtschaftsförderung ...



Das sind die Fundstücke für meine Rot-Orange Farbwelten
von meiner diesjährigen Einkaufstour durch die Geschäfte
mit weihnachtlichem DekoGerümpel.

Wolfgang spricht jetzt zu recht von Wirtschaftsförderung,
da wohl lediglich die roten Deko-Elemente dieses Jahr
in der Weihnachtszeit zusammen mit etwas Dunkelblau
in unserem Hauseingang verwendet werden.

Alles, was ich in diesem Jahr an weihnachtlichem Orange
gefunden habe, wird demnächst sorgsam verpackt, und
für das nächste oder übernächste Weihnachtsfest bereitgestellt.
Verrückt? Ja, ganz bestimmt! Aber andererseits macht Sammeln
fürchterlich viel Spaß, und genau wie in vielen anderen Bereichen,
lasse ich mich nur begrenzt von Moden und Trends beeinflussen.
Wichtig ist, es gefällt mir. So versammeln sich im Laufe der Jahre
schlichte und wilde Mode-Trends, klassische Formen in gedeckten und
knalligen Farben und allerlei Ungewöhnliches, was nicht unbedingt
mit der üblichen Weihnachtsdeko zu tun hat, aber trotzdem auch
prima in die verschiedenen Farbwelten passt. Außerdem bleibe ich
meinen Farb-Vorlieben meistens lange treu, und kann daher einige
dieser Dinge auch in verschiedenen Jahreszeiten nutzen:
Also nicht nur zur Weihnachtszeit ...



Aber dieser Post dient eigentlich als Tor in vergangene Zeiten:
In diesem Jahr werde ich den Hof nun wirklich nicht mehr in
Rot-Orange mit reichlich Hagebuttenzweigen dekorieren.
Jetzt sind es bald nur noch wenige Tage bis zur Weihnachtsdeko,
und die soll dieses Jahr mal auf dem Hof andere Farben bekommen.
Daher zeige ich bei diesem matschig grauen Wetter nun endlich
unsere farbenfrohen Hof-Bilder vom 10. Dezember 2006
zur Einstimmung auf die weihnachtlichen Deko-Welten ...


Samstag, 3. November 2007

Katzenkiste an Katzenspielplatz ...



Es ist kalt geworden und die Heizung sollte jetzt nicht mehr
von unserer weißen Gardine verhüllt werden. Das ist dann auch
wieder der Zeit, wo die Deko den zwar weißen, aber doch nicht
gerade ansprechenden Heizköper etwas kaschieren könnte.
Die Kratzmatte - eine Kokos-Fußmatte von Ikea - für Maus & Allegra
und ihr Grastopf stehen das ganze Jahr vor dem Fenster. Aber nun
versammeln sich auch die gesammelten Dekomaterialien und
Katzenspielzeuge in Orange, sowie ein paar ausrangierte Holzkisten
aus dem Supermarkt auf dieser Fläche.

Diese Metallkatzen hatten es mir schon vor Ostern angetan.
Eigentlich vollkommen unverständlich, denn die Farbkombination
von Orange mit Braun und Weiß erinnert mich noch heute an die
überdimensioniert großen Blüten auf der damaligen Wohnzimmer-
gardine meiner Mutter. Ich gebe zu, der Einrichtungsgeschmack und
vorallem die mutigen Farbkombinationen der End 60er und Anfang
der 70er sind nicht unbedingt meine Farbwelten. Auch dieses
ganz bestimmte schrille Blau der Katzen ist eine Farbe, die ich unter
normalen Umständen eigentlich meide. Aber trotzdem war da etwas,
was mich an dieser mutigen Farbkombination reizte. Die Form konnte
es nicht sein, denn für Ostern gibt es bereits diese Metall-Tierchen
in einer wesentlich harmonischeren Variante
. Sie mussten also
damals auch mit, und warteten seitdem auf ihren richtigen Moment.

Der war jetzt offensichtlich gekommen:
Zusammen mit zwei Holzkisten, gefüllt mit altem Laub, etwas
Potpourri mit Orangenduft, ein paar Efeuranken ohne Blätter und
einem Filz-Set im Hintergrund sieht es jetzt ordentlich unordentlich,
und daher passend zum Herbst vor der Heizung aus. Dazu wieder die
obligatorischen Fleece-Decken und das mit einer Decke umhüllte
Kissen. Dann fehlten nur noch die elektrisierenden Organza-Tücher
für die Schöne Katz' - und fast fertig war der Katzen-Kuschel-Platz.
Nun noch die farblich passenden Katzenspielzeuge aus der großen
Kiste auswählen, und Katz' könnte kommen ... war natürlich schon
die ganze Zeit dabei - genau wie die kleine Maus. Die ersten Tage
ist es dann immer besonders aufregend, wer von den beiden
Katzen-Mädchen den Platz vor der Heizung als Erste besetzt hält.

Und am folgenden Morgen, Maus hatte gerade zuvor
ganz intensiv ihre kleine Sisal-Maus in Orange bearbeitet,
da polterte es ...

Maus hatte nachdekoriert!

Katzen in der Kiste oder so - könnte das neue Thema heißen.

Aber eigentlich hatte sie mich auf eine bessere Idee gebracht:
Also musste noch eine Kiste her, das zweite Filz-Set fand
endlich auch die passende Anwendung, und der Kisteninhalt
ist für unsere Katzen nun viel spannender - vorallem wenn
jetzt eine Spinne darin verschwindet ...

Und hier noch die andere herbstliche Seite des Katzenspielplatzes.

Auf unserem Blog 'Maus, Allegra & andere Katzen'
ist diese Anlage in Benutzung zu sehen.

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 1. November 2007

Flammendes Inferno



Dieses Gewirr aus Rot- und Orangetönen steht nun
schon seit zwei Wochen in unserem Treppenhaus,
lässt sich aber nur schwer fotografieren. Nach
mehreren Versuchen kann es nun endlich ein paar
Eindrücke aus diesem flammenden Inferno geben:

Diese recht zarten roten Blüten an bräunlichen Stengeln
hatten mich schon im vergangenen Jahr fasziniert. Sie und
viele andere Blüten, Zweige mit Blättern in Braun-Rot-Orange
sowie verschiedene Gräser stammen bereits aus der letzten
Herbst-Deko und hatten dort ihren Auftritt im
'Herbstfeuerwerk'
in der Schiffskeller-Vase im Flur.

Auch diese Zweige mit kleinen Beeren in Rot- und Blauschwarz
im Vordergrund, sowie die gedrehten dunkelroten Stiele
fanden schon im letzten Jahr einen Platz in der anderen Vase.

Diese Physalisgirlande aus Papier kam jetzt neu dazu.
Sie ist mir auf meinen Streifzügen durch die Dekowelten
in diesem Sommer bzw. Herbst häufiger begegnet.

Da war diese kaum erkennbare Girlande mit Chilli-Schoten
und kleinen roten Beeren schon seltener zu finden.

Hier noch einmal die geballte rote Ladung vom Vorjahr:
Längliche Blätter, gedrehte dünne Zweige und reichlich Beeren.

Auch diese knallroten Blüten finden hier ihren Platz.
Bei meiner Mutter
im Rosenzimmer habe ich jedoch
die dunkelrote Variante verwendet.

Diese Spiralen hatte ich bereits im letzten Jahr entdeckt.
Im letzten Herbst erhielten sie jedoch mehr Aufmerksamkeit.
Dieses Jahr gibt es sie in allen erdenklichen Farben und sogar
schon mit batteriebetriebener integrierter Lichterkette - aber
diese grüne Errungenschaft ist hier erst ab Februar dran ...

Weihnachtsbaumkugel beleuchtet im Versteck.

Alles was die Rot-Orange-Sammlung so her gibt.

Ihren Halt bekommen all' die Dekostücke wie immer
durch Pflastersteine in der Schale und das alte Apfelgeäst.
Alles andere findet dann schon beim Machen seinen Platz.

So wie dieser Wasserfall aus beflockten Zweigen, die
auch
zu Ostern Verwendung finden, und dem Ende der
Physaliskette. Sie schaffen einen fließenden Übergang
von der Schale auf der Zinksäule hinunter zu dem
Einkaufskorb auf dem Fußboden.

Dieser Korb wurde noch mit Seidenpapier aufgefüllt.
Die
Idee mit dem Laub als Füllmaterial kam erst später.
Dann wird die Füllung mit Deko-Sisal, ein paar Moosen vom
Gründach und etwas Laub abgedeckt. Im und hinter dem
Korb tummeln sich nun abgeknabberte Maiskolben, kleinere
Spiralen, Luffa-Schwämme, Mohnkapseln und allerlei andere
Trockenmaterialien in Orange zusammen mit zwei Rattankugeln.

Vorn gesellt sich noch ein Hopfenzweig dazu, einige Grasbüschel
umspielen seine blütenähnlichen Saatstände, und die Stiele der
Hagebuttenzweige bewegen sich schon fast aus dem Korb hinaus.

Das alles ergibt dann also den gut gefüllten Herbstkorb.

Nur noch ein paar Filzblätter beiläufig
auf die Nadelfilz-Fliesen geworfen, und
irgendwann etwas später echtes Laub
vom Fächerahorn auf der Straße
eingesammelt und hier verstreut.

Nun ist der Übergang vom Haus zum Garten ausgefüllt.

Für die inzwischen längeren Nächte stehen nun endlich
diese Mosaik-Windlichter vor der Glas-Fassade. Ich hatte sie
im Februar von unser Mitbewohnerin geschenkt bekommen,
da ich Orange mit Rot so gern mag. Es erscheint ungewöhnlich,
ein Geschenk dann über ein halbes Jahr im Schrank verschwinden
zu lassen, um es jetzt erst in Szene zu setzen. Aber zum Glück
kennt sie mich ja schon einige Jahre ...

Nachdem das Tablett-Tischchen bei der letzten Dekoration
kaum noch Platz für unsere Kaffeegläser ließ, habe ich
diese kleine Ansammlung von Murmeln, Potpourri, Hagebutten
und Wallnüssen nun in mobilere Zinkschalen verpackt.

Fotos: S.Schneider & W.Hein