Freitag, 29. Juni 2007

Zu Besuch im Flower Fairy Zimmer



Mit diesen 4 Tassen fing alles vor 3 Jahren mal ganz harmlos an ...

Ich endeckte sie bei Nanu Nana und war mir sicher, dass sie
für meine Mutter eine ideale Überraschung sein würden. Sie mag
Blumenkinder aus Holz aus dem Erzgebirge, Zeichnungen von
Blumen von Ernst Kreidolf und hatte selbst als Kind viele kleine
Zeichnungen mit Buntenstiften angefertigt. Außerdem hatten wir
Mitte der 70iger Poster und Postkarten mit Feenzeichnungen
der Künsterlerin Sulamid Wülfing entdeckt. Diese lösten dann
recht schnell die Katzenposter in meinem Kinderzimmer ab.
Als dann die Feenbilder irgendwann aus meinem Zimmer wieder
verschwanden, trauerte sie diesen Zeichungen lange nach.
Da waren diese kleinen Blumenelfen genau das Richtige.
Nur die englischen Texte auf den Tassen hatten es in sich.

Im folgenden Jahr entdeckte ich dann die passenden Sets
bei Rosenrot in Hannover - dem genauen Gegenteil von Nanu Nana.
Dementsprechend war auch der Preis der Sets, aber ich war mir
sicher, dass dieses ergänzende Geschenk ideal zum Holztisch im
Wintergarten passte. Nun wurde es jedoch spannend: Leider hatte
ich nur 5 Sets erhalten. Es gab dort ursprünglich jedoch 6 unter-
schiedliche Motive. Aber nur 3 der Set-Abbildungen passten zu den
bereits vorhandenen Tassen. Es musste also noch mehr Motive
von diesen Elfen geben. Und außerdem schien es zu jedem dieser
Elfenkinder auch ein passendes englisches Gedicht zu geben ...

Wir begaben uns also auf die Suche und wurden fündig:
Die Flower Fairies von Cicely Mary Barker, aufgeteilt nach
Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Dazu das Alphabet,
im Garten, Bäume und am Wegesrand. Zuerst mussten wir
diese kleinen Bücher in England bestellen, da sie im letzten
Sommer in Deutschland vergriffen waren. Aber als wir
die englischen Ausgaben endlich nach mehreren Versuchen
gesammelt hatten, entdeckten wir zufällig, dass es früher
auch eine deutsche Ausgabe davon gegeben hatte. Da die
Übersetzung der englischen Texte wirklich eine Heraus-
forderung ist, und alle Bücher noch bei der Trend-Galerie
zu bestellen waren, besitzen wir sie nun mit englischen
und deutschen Texten. Die deutsche Ausgabe ist eine
wirklich liebevolle sinngemäße Übersetzung, die mit
unserem lang zurückliegenden Schul-Englisch kaum möglich
gewesen wäre.

Und so fügt sich ein Detail an das Andere ...

Irgendwann erhielt ich zufällig den Flower Fairy Kalender,
so dass einige Motive später gerahmt Verwendung im
Wintergarten fanden. Diese Blumenkinder entdeckte ich
im Frühjahr zwischen wirklichem "DekoGerümpel" im
Hagebau-Baumarkt. Solche kleinen Wesen aus Kunststein
sind mir seitdem noch nicht wieder begegnet.





Auch wenn es ein ganz anderes Material ist, so passen
die 3 Kugeln trotzdem sehr gut zu den beiden Blumenkindern.
Im Korb versteckt sich übrigens ein Zimmerbrunnen, der
im Sommer bei starker Sonneneinstrahlung das Klima im Raum
mildert. Im letzten Jahr befanden sich in diesem Korb noch
echte Wicken-Ranken und Hosta-Blätter aus unserem Garten,
aber die vergangenen heißen Tage machten es unmöglich.
Schnittblumen hielten sich dort nur noch wenige Stunden.
Aber Seidenblumen in Kombination mit echten getrockneten
Zweigen sind eine gute Alternative.


An kälteren Tage sorgt der grüne Elektro-Kamin für wohlige Wärme
im Wintergarten meiner Mutter. Er gehörte zu den Erbstücken
unseres Hauses in Hannover, fand aber bei uns nie den richtigen
Platz. Das Korbregal stammt noch aus meiner Jugendzeit, als ich
einen "Tee-Keller" benötigte. Hier in diesem Zimmer hat es seit
vielen Jahren seinen angestammten Platz und bietet genug Raum
für DekoGerümpel:

Ein kleiner Keramik-Vogel von Obi.

Einem Holzkasten vom Flohmarkt, mit Korkenzieherhasel-Zweig,
verschiedenen Lavendelbüscheln, andere Blüten in blau-violett
und
3 Übertöpfen mit Flower Fairy Motiven.


Einem gerahmten Flower Fairy Bild aus dem Kalender,
Tontöpfen mit blauem Rand und künstlichen Hortensienblüten.
Dazu noch etwas für den Zeitvertreib.

Ein alter Pilz, getrocknete Hortensien
und Gräser in bemooster Vase und
die Uhr - falls man die Zeit vergisst.

Auf der anderen Seite des Regals singt ein weiterer kleiner Vogel.

Eine alte Hutablage mit Korbgeflecht kaschiert
zusammen mit ein paar Bambusstäben und Lavendelzweigen
den Anschluß vom Dach zur Wand.

Auf der anderen Seite wurde das Auflager für das Glasdach
durch ein Hängeregal etwas wegdekoriert. Die Wicken und
trockene Äste umspielen diese Konstruktion.

Bereits im letzten Sommer konnten die Fuchsien den Sommer
nicht unter Glas überstehen. Dieses hier schon - es bildet
den Übergang zu den echten Fuchsien vor dem Wintergarten.

Bei weniger schönen Sommerwetter ist es Zeit Patiencen zu legen.
Mit diesen Cottage Garden Spielkarten, die wir im Rosen-Shop
in Sangerhausen entdeckten, lassen sich graue Tage besser überstehen.

Und wenn die Wettervorhersage mal wieder
ungünstig ist, wird dieses runde Puzzel gelegt.

So kam meine Mutter zu ihrem Flower Fairy Zimmer.
Dabei fing doch alles mal ganz harmlos mit 4 Tassen an ...

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 21. Juni 2007

Mal was Schnelles ...



... aus dem Vorgarten

Eine spontane Einladung zum Kaffee erforderte
ein spontanes Geschenk:
Man nehme den leeren
Quarkbecher vom letzten Nachtisch, etwas
Holzfurnier (Reste der Frühjahrsdeko aus dem
Garten) und Bast zum Binden. Den weißen Rand
des Quarkbechers verdecken Hostablätter. Dazu
noch ein paar Blütenbüschel der Rose vom Spalier,
einige wild wuchernde Wickenranken, 7 Gräser
und los geht's.

Foto: W.Hein

Samstag, 16. Juni 2007

Turmbau zu Babel


Das ist der Korb mit dem zur Zeit nicht verwendeten Material.
Dieses Grünzeug wird also auf den folgenden Bildern nicht mehr
zu sehen sein.

Allegra schnuppert schnell noch interessiert an
den Blättern, bevor sie wieder verschwinden.


Danach nimmt sie die Veränderung im
Treppenhaus erst einmal genau in Augenschein.

Die große Zinkschale oben auf der Säule
wird von ihr zum Glück nicht untersucht,
obwohl sich hier einiges verändert hat.

Aber zwischen dem ganzen Geäst,
Funkienblättern und gelbgrünen Wicken
wäre wirklich kein Platz für die Katz ...

Die cremeweißen Wickenblüten winden
sich scheinbar um die knorrigen alten Zweige.


An einigen Stellen haben sie bereits Schoten
ausgebildet und eine andere Variante
besitzt sogar braun-grün beflockte Blätter.

So vielfältig können die kleinen Blüten
von Wicken ausgestaltet sein.

Auch der Fingerhut besitzt viele verschieden
geformte Kelche mit zahlreichen roten Punkten
.

Drei große Rispen stehen in einem Topf
mit reichlich großen dunkelgrünen Blättern.

So eindrucksvoll standen Fingerhüte noch nie
bei uns im Garten und erst recht nicht in Weiß.

Vom Namen her unbekannte Kerzen und eine
Kleeart lockern die Ansammlung unterschiedlicher
Gräser auf der rechten Seite der Schale auf.
Und gleichzeitig schaffen sie ein Gegengewicht
zum Weiß der Wicken auf der anderen Seite.

So sieht nun der Übergang vom Treppenhaus
zum Garten im Moment aus. Wenn schon im Garten
keine weißen Fingerhüte und Wicken wachsen,
dann holen wir sie uns jetzt einfach ins Haus.


Die Idee zum Titel "Turmbau zu Babel" entstand,
da mit jeder Umgestaltung der Zinkschale immer
wieder neue Materialien hinzu addiert werden.
Angefangen hatte es mit einigen alten Obstbaum-
Ästen im Winter 2005. Nach dem nächsten Baumschnitt
kamen weitere Äste dazu. Im Frühjahr wurde das Ganze
mit Grasbüscheln und grünem Sisalgras aufgefüllt.
Einige der Blumen aus dem vergangenen Arrangement
sind im Hintergrund erhalten geblieben und der Topf
mit den 3 Fingerhutrispen ist so groß, dass er nicht
in der Schale versenkt werden konnte. So wird
diese Installation inzwischen von Mal zu Mal höher
und nimmt immer mehr Raum im Treppenhaus ein.

Fotos: S.Schneider & W.Hein


Samstag, 9. Juni 2007

Bären in frischem Grün



Die Deko im Haus nimmt allmählich ab. Jetzt ist Grün
die dominante Farbe in Haus & Garten. Dann müssen nun natürlich
auch die Bären auf ihren Koffern passend dazu eingekleidet sein.

Foto: S.Schneider


Samstag, 2. Juni 2007

Duft im Glas

In den Wintermonaten gab es diese kleinen Windlicht-Gläser
unter dem Titel "Duft im Glas" zu kaufen. Der Inhalt waren
Kerzen mit weihnachtlichen Aromen wie Vanille, Orange, Zimt
oder Bratapfel. In der dunklen Jahreszeit zogen diese Düfte
durch das ganze Haus, während der warme Kerzenschein
die Winterdeko umschmeichelte. Irgendwann waren aber
all' diese Duft-Kerzen verbraucht und die milchigen Gläser leer.
Eigentlich wäre es dann Zeit gewesen, die Gläser zu entsorgen.
Aber schließlich kann man nie genug DekoGerümpel haben ...

Zum Glück, denn jetzt gibt es neuen "Duft im Glas".
Nicht zu kaufen, rein pflanzlich und aus dem eigenen Garten.
Die neue Kollektion in Reinweiß - von links nach rechts:
Fair Bianca, Semi Plena, Glamis Castle, Mme Plantier,
Blanche Fleur, Mme Hardy, Mme Legras de St.Germain,
Suaveolens, White Meidiland und Sombreuil.

Foto: W.Hein