Samstag, 31. März 2007

Der Beistelltisch am Flieder



Die beiden Metallhasen haben sich diesen Platz
nach jahrelangem Außeneinsatz
als Steckhasen in den Blumenbeeten hart erarbeitet.
Nachdem ihre Stiele abgebrochen sind,
dürfen sie nun wie auf dem Präsentierteller
auf der Osterschale in der Sonne sitzen.

Die ausgeblichenen Rattankugeln aus der Frühjahrs-Dekoration
werden durch ein paar Holzblüten, etwas Sisalgewirr,
abgeschnittene Knöterichranken und ein Ei ergänzt.

Auf der anderen Seite noch etwas Juteband,
ein bemoster Apfelzweig, Moose
und noch ein paar Keramik-Eier

Und es gibt noch mehr zu entdecken ...

Hier haben die Keramik-Stelzvögel
endlich den richtigen Platz gefunden.

Als ob die obere Schale nicht schon reicht ...

In der mittleren Ebene sind die verblühten Narzissen untergebracht
und im Holzfurnier hat sich etwas Gartenabschnitt angesammelt.

Im Untergeschoss hat noch eine Zinkschale
mit den restlichen Plastik-Eiern Platz.

Und hier das Ganze im Überblick mit Katze.

Fotos: S. Schneider & W. Hein


Freitag, 30. März 2007

Der alte Küchentisch



Wie schön kann doch ein Plastik-Ei sein ...
Auf den richtigen Rahmen kommt es an.

Die Schafe stehen rechtzeitig zu Ostern im Kaninchenheu.
Zwischen den Beinen des alten Küchentischs ist ihr Stall.

Die angerosteten Blechvögel haben ihre eigene Nistkiste
in der Nähe bekommen und dürfen jetzt Plastik-Eier bebrüten.

Der alte Küchentisch mit dem Auszug für zwei Email-
Waschschüsseln sollte eigentlich ein praktischer Pflanztisch
im Garten werden. Inzwischen ist er aber der Deko preisgegeben.
Denn für Topflanzen benötigte ich doch keinen Extra-Tisch ...

Die beiden Zinkpyramiden könnten sicherlich auch jungen Pflanzen
Halt und Stütze geben. Aber sie werden entsprechend der Jahreszeit
lieber mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt. Nach einem Versuch
mit weißen Eiern, haben sich die apfelgrünen durchgesetzt. Die
weißen Eier finden sich jetzt unter dem Glastisch am Flieder wieder.

Variationen von Filz. Ihre Verwandten in Grün bewähren
sich erfolgreich im Außeneinsatz.

Die Tischfläche bietet Platz für diverse eckige Glasvasen.
Die vordere Fläche muss für Maus & Allegra immer frei bleiben:
Das ist der Landeplatz für Katzen, die von der Straße kommend
über den Nachbarszaun klettern.

Auch hier ein Überblick am Schluss.

Fotos: S.Schneider & W.Hein

Donnerstag, 29. März 2007

Der Gartentisch - die ehemalige Sitzecke



Boing, Boing, Boing

Was macht der da oben?

Oben swingt das Bungee-Huhn und unten wippt dazu der Metallvogel.

Die sind noch zu klein zum Mithüpfen.

Die Narzissen wiegen sich dazu im Winde.

Und hier die untere Tanzgesellschaft.

Die Eier liegen gut behütet im Weidenreisig.

Der kleine Vogel tänzelt auf dem welligen Zinkband.

Diese Beiden stolzieren auf langen Beinen durch das Eierdickicht

und spähen eifrig nach unten, um keine Eier zu treffen,

die sich zwischen Kiefernadeln verstecken.

Und noch ein beschwingtes Bild zum Schluss.

Fotos: W. Hein



Mittwoch, 28. März 2007

Wieder im Garten - das Steg-Podest



Die Enten haben nun eine Holzkiste als Nest erhalten.
An den Eierschalen sind alle Katzen
- auch die Katzen
aus der Nachbarschaft besonders interessiert.

Kugelpriemeln werden hier mit einem Schmunzeln betrachtet.
Sie erinnern an eine ganz besondere Geschichte:
Denn Kugelpriemeln
haben die Ehe meiner Mutter und meines Vaters auf eine harte Probe
gestellt. Als mein Vater vor vielen Jahren krank im ersten Stock
unseres Hauses lag, langweilte er sich so sehr, dass er sich gerade
diese Frühlingsblüher zum perfekten Ziel für spontane Schießübungen
auserkor. Dafür holte er sich das Luftgewehr - ein "Erbstück" eines
früheren Freundes meiner Mutter - aus dem Schrank. Und erlegte
gelassen eine Blüte nach der anderen mit gezielten Schüssen.
Das Luftgewehr steht dort noch immer als Erinnerung im Schrank.
Diesen Kugelpriemeln bleibt ein solches Schicksal bei uns erspart,
denn das hier vorgefundene Luftgewehr haben wir sofort
aus diesem Haushalt verbannt.

Eigentlich ganz spannend bleibt die Frage, wo denn die Küken sind,
wenn das Gelege schon zerbrochen ist und die kleine Ente
schon viel zu groß ist, um gerade dort geschlüpft zu sein.


Aber Deko muss ja nicht logisch sein.

Fotos: S.Schneider

Dienstag, 27. März 2007

Die Kleiderkammer - eine graue Verführung



Variationen in Grau: geputzte Eier, Drahteier,
bemalte Glaseier und Federn in Metallschale


Grau trifft Grau



Fotos S.Schneider


Die Schiffskeller-Vase



Ranunkeln gehören leider zu den Pflanzen,
die weder im Garten noch im Topf hier gedeihen.
Und in Blumensträußen würden unsere Katzen
sie sogleich vom Wasser in der Vase trennen.
Daher habe ich mir vor einigen Jahren ein
paar künstliche Blüten für diese Vase zugelegt.
Es ist erstaunlich, wie vielfältig Ranunkeln
aussehen können. Da ich diese Blüte sehr mag,
haben sich im Laufe der Zeit auch hier
einige Variationen von Weiß angesammelt.

Zu Ostern kommen diese Vögel
und Eier als kleine Farbtupfer hinzu.


Fotos: S. Schneider


Donnerstag, 22. März 2007

Draußen in Terracotta



Der Kontrast zum wilden Orange des Wohnraumes
ist die Osterdekoration in Terracotta im Garten.

Die letzten Tage hat sie eifrig Kartons entpackt,
und die Schätze und Eroberungen der vergangenen Jahre
mit den aktuellen Neufunden aufgefüllt. Stück für Stück
werden die verschiedenen Plätze mit immer neuen Details
ergänzt, bis sie zufrieden ist.

Die immergrünen Zweige, die immer noch das Hochbecken abdecken,
sind der ideale Untergrund für die rotbraunen Osterhasen und Eier,
ergänzt mit ein paar Frühlingsblühern, deren Töpfe
in den Zweigen verschwinden.

Diese Hasen sitzen im echten Kaninchenheu
aus der Zooabteilung des Baumarktes. Billiger
als das offizielle Dekogras, aber eigentlich viel passender.

Der umgekippte Drahtkorb bekommt eine neue Funktion.
Scheinbar sind gerade die Eier rausgerollt und
ein kleiner Hase hält sich noch gerade am Rand fest.

Inzwischen wieder von Schnee und Eis befreit,
passen die Rädertiere immer noch in die Deko.
Und ob die verwitterte Patina vom Außeneinsatz kommt
oder schon beim Kauf vorhanden war,
mag jetzt keiner mehr genau sagen.

Dazu hängen die passenden Eier in den Zweigen.

Die rote Ziegelmauer als Hintergrund des Sitzplatzes am Teich
bildet einen harmonischen Hintergrund für die Ostergäste.

Und hier das Ganze noch mal im Überblick.

Es hat schon Vorteile, wenn mein liebes "Dekowunder"
auf kleine "Dienstreise" geht und die Sonne im besten
Fotowetter lacht. Dann kann man(n) beweisen,
dass Deko-Gerümpel nicht nur Frauensache ist.

Fotos: W.Hein



Ein Eingang voller Erinnerungen ...



Erinnerungen können wirklich sehr vielfältig sein.

Zum Beispiel diese "in die Jahre gekommene Tapete".
Ein großer Teil dieses Hauses war Ende der 70iger
mit ähnlichen Tapeten ausgestattet worden.
Sie waren der ganze Stolz meiner Tante.
Da wir sehr lange überlegten, wie wir dieses Haus
sanieren oder doch nur renovieren wollten,
blieben uns diese Tapeten über Jahre erhalten.
Als es dann endlich an die Renovierung ging,
mochten viele die Muster und Farben so sehr,
dass wir zumindest im Hauseingang ein kleines Stück
als Erinnerung an diese Zeit behielten.

Der Birkenzweig erinnert mich immer an
die Aralienbirke im Garten meiner Mutter.
Diesen Zweig habe ich beim Zurückschneiden
ihrer Weiden leider abgebrochen.

Das Bild sollte eigentlich ein Geschenk werden,
aber als ich es in dieser Nische kurz abstellte,
musste es einfach dort bleiben.

Der Birkenkranz mit Federn, eines der ersten Ostergeschenke
in diesem Haus, paßt einfach perfekt zum Bild mit Birkenzweig.
Die weinroten Pappmaché-Eier hatte ich vor vielen Jahren
kurz vor Weihnachten im Ramsch-Laden Metzen entdeckt.

Diese kleinen Holzhasen mit Lederohren
aus dem Erzgebirge waren für mich als Kind
ein besonderes Osterspielzeug.

Die Hasen habe ich auf dem Dachboden wieder entdeckt:
In den 70igern hatte ich sie von meiner Tante & Onkel
zusammen mit dem kleinen Korb zu Ostern bekommen.

Der kleine eckige Korb hatte sich irgendwann zu Ostern mal
eingefunden. Ebenso das ganz kleine Körchen links - es ist ein
altes Behältnis für Süßigkeiten aus Kindertagen.
Und plötzlich habe ich eine Osterkorb-Sammlung ...

Fotos: S.Schneider & W. Hein