Sonntag, 10. Dezember 2006

Mit Kupfer fing es vor langer Zeit mal an ...



Schon immer hatten mich in der Weihnachtszeit beleuchtete
Fenster begeistert. Und so wurden jedes Jahr unsere 3 Fenster
in der 3 Etage zur Straße dekoriert und mit Lichterketten illuminiert.
Anfangs in Silber, aber als ich dann irgendwann 3 beleuchtete Sterne
aus Kupfer entdeckte, war es Zeit für neue Farben. So sammelten
sich dann allerlei Kugeln, Vögel und Sterngirlanden in Kupfertönen an.
Auch hier im Haus fand die Farbe dann in Kombination mit Natur-
materialien oftmals wieder Verwendung.


Aber als ich dann im Herbst 2004 transpartente Weihnachtsartikel
von einer Wiener Firma entdeckte, packte mich mal wieder die
Sammel-Leidenschaft: Es war schon erstaunlich, was da bei
Marktkauf an Sternen verschiedener Größe, Kugeln und anderen
schönen Formen aus braunem Organza, mit Bordüren und Glitzer-
steinchen besetzt, so fast lieblos in verschiedenen Körben weit
auf der Weihnachts-Dekofläche verstreut lag. An anderen Stellen
fand ich dann die passenden Tischläufer, Kissen und kleine Dosen
für Potpourries. Nicht für mich, sondern eher für das Wohnzimmer
meiner Mutter. Und dann später mal für unser Weihnachtszimmer.
Nach Weihnachten war ich jedoch noch immer so begeistert von
der Kollektion, dass ich die reduzierten Restbestände auch noch
aufkaufte. Seitdem hat sich noch das ein oder andere farblich
passende Stück dazu gesellt ...

Variationen von Brauntönen ...

mit Organza-Ornamenten, kleinen Glaskugeln,
Perlen und Glitzersternen.

Dazu verschiedenste Plastik-Kugeln
mit Gold-Ornamenten, ...

kleinen Vögeln in Gold-Braun-Orange, ...

Fusselbänder und perlenbesetzte Ornamente.

Und unter dem Gewimmel aus braunen Sammlerstücken
gibt es natürlich trotzdem genug Platz über der Heizung
für unsere Katzen.

Und auch davor in Fleece-Decken, Organza-Tüchern
und ein paar dazu passenden Dekokissen.

Das dahinterliegende Fenster ist in Orange-Tönen gehalten.

Diese leuchtenden Plastik-Sterne und Kugeln stammen noch
aus dem ersten Jahr Katzen-Weihnacht. Damals konnten sich
die beiden Katzenkinder tagelang damit beschäftigen den
Weihnachtsbaum zu plündern. Allerdings gab es dort auch
reichlich Pfeifenputzerspiralen, Fellmäuse und Fellbälle
zum Herunterspielen.

Allerdings hängen auch heute die empfindlicheren Stücke
gut verdrahtet möglichst hoch in den Zweigen. So wie diese
mit Ornamenten beflockten Baumkugeln.

Da halten die Organza-Elemente einer zeitweilig
aufkommenden Spielfreude doch besser stand.

Aber Hauptsache ein Plätzchen fürs Katzen-TV
auf der Microwelle bleibt frei!

Fotos: S.Schneider & W.Hein



Rot & Rot gesellt sich gern ...



Im Herbst war diese Vase eine stachelige Angelegenheit
mit reichlich Hagebuttenzweigen. Da das Wetter in der
Weihnachtszeit immer noch sehr herbstlich erschien,
passten die vorhandenen Farbtöne viel besser zum Garten
und der bereits vorhanden weihnachtlichen Außendeko.
Auch die Glas-Ornamente in Rot & Orange erhielten so
einen neuen Platz. Sonst hätten sie wohl in diesem Winter
auf dem Dachboden bleiben müssen.

Also wurde nur das Herbstfeuerwerk aus dem Schiffskeller
zusätzlich in die große Zinkschale auf der Säule integriert,
und zwei weitere Lichterketten an den Ästen befestigt.

Eine üppige Schale in leuchtendem Rot.

Umgeben von Kugeln aus lackierter Wasserhyazinthe ...

und ein paar Sisal-Sternen vor dem Fenster.

Fotos: W.Hein



leuchtende Farben im Garten



Im Garten geht es bei diesem sonnigen Winterwetter
natürlich genauso farbenfroh weiter.

Auch die Schale auf dem Tisch erhielt ein paar gefärbte
Trockenblumen als Farbakzente und einige Äpfel für die Vögel.
Ansonsten herrscht hier das natürliche, intensive Grün von Ilex,
Efeu und Rhododendron vor. Nur ein paar Buchsbaumzweige
umspielen ein Tischbein und die Verkabelung der beiden
beleuchteten Rankgerüste.

Wenn man das Wetter so betrachtet,
ist der hier jetzt wirklich fehl am Platz,
aber seine Farben passen dafür prima.

Das Gleiche gilt für diese beiden Keramik-Männer.
Aber vielleicht sind es ja auch nur noch entfernte
Verwandte der uns vertrauten Schneemänner ...

Das ist nun wirklich eine sehr grüne Weihnachtszeit!

Diese Plastiksterne in Rot und Orange im Weidengeflecht
leuchten tagsüber im Sonnenschein ...

und werden nachts von der eingeflochtenen Lichterkette erhellt.

Auf den ersten Blick fallen nur die zwei Reihen
mit Einweckgläsern auf dem Hochbecken auf.

Aber diese sommerlichen Gartensteckstäbe
bringen hier mehr Farbe ins Spiel.

Ebenso die im Grünen liegenden transparenten Glaskugeln.
Umspielt werden sie jetzt von Clematisranken.

Der alte Kartoffelkorb verleiht dem mit Zweigen
bedeckten Hochbecken etwas mehr Struktur.

Bei schönem Wetter spiegeln sich diese Farben im Teich wieder:
Immer dann, wenn es die Goldfische an die Wasseroberfläche zieht.

Die Einweckgläser behalten ihre Glasdeckel, um allzeit bereit
für die nächste Garten-Illumination zu sein.

Gefüllt mit etwas Dekokies, heben sich die farbigen Windlichtgläschen
wesentlich besser von dem grauen Beton-Untergrund ab.

Bei einem noch so grünen Garten ist es wirklich nicht leicht,
die passenden weihnachtlichen Dekomaterialien zu finden ...

Daher wurde für das Podest am Steg altes Geäst mit
einer Lichterkette versehen. Etwas vertrocknete Gräser
und Efeu zum Auffüllen der Zwischenräume verwendet,
mit reichlich Filzstern-Girlanden geschmückt und
im Hintergrund nicht an gefärbten Diesteln gespart.

Fotos: W.Hein




sonnige Weihnachtszeit



Dass das Winter sein soll, ist kaum zu glauben.
Im Winter 2005, als wir zum 2. Advent unsere Nachbarn
in den Garten eingeladen hatten, war es morgens total
verschneit, so dass wir die Gartenwege noch schnell
vom Schnee befreien mussten. Aber bis jetzt gab es kaum
frostige Nächte und auch das Licht mutet noch herbstlich an.
Weihnachts-Stimmung im klassischen Sinn konnte bis jetzt
kaum aufkommen. Was lag dann näher, als die herbstliche
Dekoration nun nur etwas umzuarbeiten und weiterhin
die Farben Rot und Orange zu verwenden? Die neuen Ideen
für den Hof wurden einfach auf das nächste Jahr verschoben ...

Die Zinkwanne gefüllt mit Gräsern, bekam eine
Lichterkette umgewickelt. Dazu einige Stern-
girlanden in Orange, die nachts mit der Beleuchtung
so schön funkeln und ein warmes Licht verströmen.

Die Reisigsterne in Kombination mit Plastiksternen
schmückten im Jahr zuvor von innen das Wohnzimmer-
Fenster. Aber ein paar Wochen Freiluft-Aufenthalt
werden ihnen hoffentlich nicht zu sehr schaden.


Ein paar immergrüne Zweige schützen nun die Wasserpflanzen
und Gräser in den Kübeln. Auf der Kommode versammeln sich ein
paar mit Grünzeug dekorierte Kisten und drei große beleuchtete
Reisigsterne erhellen abends die dunkle Ecke.

Die drei Keramik-Engel bringen nun doch noch etwas
weihnachtliche Stimmung auf den Hof. Die zeitlose
Wasserhyazinthen-Kugel und das Juteband setzen dazu ein
paar farbige Akzente auf der sonst recht farblosen Kommode.
Und im grünen Gestrüpp versteckt sich ebenfalls eine Lichter-
kette, die die Engel nachts etwas schemenhaft illuminiert.

Von der Weihnachtsbeleuchtung im Weidenkübel profitiert
sowohl der Hof, als auch unser Wohnzimmer. Die zahlreichen
Sterngirlanden-Ketten verhüllen etwas die Kabellage in der
Weide und glitzern tagsüber im Sonnenlicht.

Die roten Windlichtgläser im Einweckglas dürfen in dieser dunklen
Jahreszeit nun natürlich auch nicht auf der Fensterbank fehlen.

Auf der anderen Seite des Fensters hängen noch immer
die Birkenzweige, aber jetzt mit Häkelsternen und rot
gesprühten Zweigen dekoriert.

Von der anderen Fensterbank ist ein Reisigstern abgehängt,
dessen kleine Plastikfüllung im Sonnenschein leuchtet.

Zwischen den Zinkkübeln mit Gräsern und winterlichen Zweigen
setzen noch ein paar Sterne einige Farbakzente am Boden.

Und hier noch eine Nahaufnahme. Die Unterform bilden
alte Plastiksterne aus einer defekten Lichterkette. Und
dann ist die eigene Fantasie gefragt. Es gibt unzählige Motive,
Muster und Möglichkeiten wie so ein Häkelstern aus farbigem
Baumwollgarn aussehen kann ...

Fotos: W.Hein


Und hier geht es weiter in den Garten ...