Freitag, 14. November 2014

Ich wollte doch wirklich nicht ...


Das ist das Ergebnis, wenn ich eigentlich nur 2 Pakete 
zum Postshop bringe, und versuche mit Scheuklappen 
dort geradewegs durch die Weihnachtsecke zu gehen:

2 Holztannen mit goldenen Sternchen ca. 25cm hoch 
standen am Ausgang von 8,-€ auf jeweils 3,-€ reduziert. 
Da konnte ich einfach nicht Nein sagen …

Foto: S.Schneider


Nach der Osterdeko stand mir aus diversen Gründen so gar nicht 
der Sinn nach Deko. Weder im Wintergarten meiner Mutter noch 
bei uns in Haus & Garten. Auch wenn es mir sicherlich gut getan 
hätte ab und an ein Deko-Fitness-Programm einzulegen …

Aber das Treppenhaus war ab dem Frühjahr mal wieder 
Lager- bzw. Vorbereitungsplatz für ein Foto zum 'Dinosaur 
Diorama Contest', an dem Herr Hein mit seinen Sauriern 
auch in diesem Jahr Ende September teilnehmen wollte. 
Und als er dort nochmals erfolgreich war, mussten die 'Helden
natürlich noch etwas länger stehen bleiben. Die zickigen 
Dinodamen aus diesem Post besetzen bis zum Herbst noch dazu 
eine ganze Fensterbank. Erst Anfang November wurden sie 
verpackt. Denn da zeichnete sich ab, dass sie aus Zeitgründen 
in diesem Jahr keinen weiteren Auftritt auf dem Bärenblog 
mehr haben werden. Und noch immer gibt es neben meinen 
gestapelten Dekokisten eine Saurier-Ecke im Treppenhaus, 
die noch einen vernünftigen Lagerplatz sucht.

Da sich einige Steine und Felsbrocken, die seit dem Frühjahr 
auf unserem Weg liegen, leider nur unwesentlich bewegt haben, 
wird es auch in diesem Winter wohl nur eine sehr sparsame Deko 
in Haus & Garten bei uns geben. Zumal wir im Wohnraum vor 
dem Katzenfenster reichlich Platz für die wiederbelebte 
Spielsucht unserer Allegra brauchen!

Allerdings habe ich mir trotz Deko-Unlust fest vorgenommen 
bei meiner Mutter wieder neben den diversen gesammelten 
Schwibbögen auch die erzgebirgischen naturbelassenen Figuren 
wie die Blank-Engeldie Winterkinder von Thiel, Musiker bzw.
KurrendegruppenRehe & Räuchermänner vom Dachboden 
zu holen, um zumindest das Wohnzimmer zur Straße weih-
nachtlich zu dekorieren. Die 'gute Stube' - das Wohnzimmer 
zum Gartenwird wie schon so oft in den vergangenen 
Jahren mal wieder eine gute kalte Stube bleiben.

Daher meide ich zur Zeit möglichst alle Dekogeschäfte, 
Drogeriemärke und Internet-Shops bzw. Ebay. Denn es hat sich 
wirklich viel zu viel bei uns angesammelt, das häufiger dekoriert 
werden sollte. Doch leider verbringen die meisten schönen Dinge 
viel zu viel Zeit in irgendwelchen Kisten und Plunderecken …


Nachtrag Mittwoch, 26. November 2014:
Der Anfang ist gemacht! Gestern konnte ich gegen 21 Uhr kaputt 
aber glücklich nach Hause fahren. Den gestrigen Tag verbrachten 
meine Mutter & ich nämlich damit einen fast toten ca. 2m hohen 
bemoosten Ast vom alten Apfelbaum abzusägen, um ihn zusammen 
mit Kieferzweigen im Wohnzimmer zu fixieren. Auch eine sehr 
schöne Art im Garten zu ernten! Dann kam mein Fitness-Programm:
Vermutlich 11 Erzgebirge-Kartons, Kisten mit 8 Schwibbögen und 
2 beleuchteten Bänken kamen zunächst vom Boden. Doch meiner 
Mutter war es noch nicht genug Weihnachtslicht. Also kamen mal 
wieder die 3 Kupfersterne zum Vorschein, die natürlich ganz tief 
unten in einer riesigen Kiste mit Kupfer, Braun und Apricot-Orange 
in der letzen Ecke hinter einem Stapel Kartons eingelagert waren.

Eigentlich sollten nun beim nächsten Mal noch einige Details 
überarbeitet werden und erste Fotos entstehen. Doch der Blick 
auf den Wetterbericht zwingt mich jetzt wohl mal wieder zum 
Umdisponieren. Denn die Fuchsien und andere frostempfindliche 
Kübelpflanzen stehen noch immer im Garten meiner Mutter. 
Bis zum Wochenende sollten die nun wohl sicherheitshalber 
unters Glasdach im Wintergarten kommen ...


Sonntag, 20. April 2014

Ostern im Karton



Foto: S.Schneider

Im letzten Jahr gab es zu Ostern aufgeschlagene Eier im Schnee
Und zu diesem Osterfest sind die aufgeschlagenen Eier nun mit 
Waldmeister, viel Moos und 3 kleinen Schreihälsen gefüllt. Denn 

Und da der Futtertisch für die Tiere noch immer gedeckt ist,
 und es im Garten grünt & blüht, fiel die Osterdeko fast aus.
Und das, was es dann trotzdem an frühlingshafter Deko aus 
den Kartons geschafft hatist bis jetzt noch nicht ins rechte 
Fotolicht gerückt. Also ist das nur ein kleiner Vorgeschmack, 
denn unser Ostern findet jetzt überwiegend im Garten statt.
Aber es kommen bestimmt auch wieder andere Dekozeiten.

Ganz liebe Ostergrüße aus dem Wildwuchsgarten.


Sonntag, 9. März 2014

drei zum Preis von einem


Oftmals hatte ich schon bei Ebay seit diesem Lackschaden 
am Mädchen mit Ballon versucht ein weiteres Mädchen mit 
rotem Tupfenkleid und blauem Luftballon zu ersteigern. 
Denn dieses jüngere Kind, das ich schon recht früh in meiner 
ersten Phase der Begeisterung für Wendt & Kühn Figuren 
ersteigern konnte, hat einfach nicht den verspielten Charme. 
Aber immer, wenn in den letzten Jahren ein Mädchen auf 
dem eingestellten Ebay-Bild mit mir 'sprach', kletterten die 
Preise in absurde Höhen. Am Sonntag dem 16. Februar 2014 
dann sogar auf 76,78 € zzgl. Versandkosten, so dass ich schon 
2 Stunden vor Auktionsende nicht mehr mitbieten wollte. 
Zumal es sich bei dem angebotenen Kind um ein Vorkriegs-
mädchen handelte, und mir als Ersatz eigentlich wieder 
ein Nachkriegskind gereicht hätte. Ein anderer Händler 
setzte sein Startgebot fast zeitgleich auf 45,- € für so ein 
altes Kind in einem etwas schlechteren Zustand an. Ich sah 
meine Hoffnungen auf einen gleichwertigen Ersatz wirklich 
schwinden. Doch 1. März kamen in der Mittagszeit nochmals 
einige schöne alte Figuren vom Rattenfänger-Kinderzug 
sowie traumhafte Erntekinder zur Auktion. Ich konnte es 
kaum glauben, denn das Vorkriegskind wurde 3,2,1 für 
17,18 € meins. Auch das winzige Mädchen mit rosa Tuch, 
erhielt ich zu einem ungewöhnlich günstigen Preis. Und da 
durfte es für das sehr alte Mädchen mit Möhre dann gern 
auch etwas mehr sein. Allerdings für alle zusammen immer 
noch weniger als für das Ballonkind vom 16. Februar! 
Gestern trafen die 3 alten Mädchen am sehr späten Abend 
endlich bei uns ein:

Für ihr Alter in nahezu perfektem Zustand, 
und alle drei sogar mit dem alten runden Logo.


Fotos: S.Schneider


Nun kann das Frühjahr kommen! Allerdings hat mich dieses sonnig-
warme Frühjahr so überrascht, dass ich mich überwiegend im Garten 
aufhalte. Die Deko ruht mal wieder. Die Blumenkinder müssen leider 
noch weiter schlafen. Ein paar Flowerbells schmücken die Zweige 
über Allegras Kuschelkissen, und einige hellblaue Hyazinthen
 hängen in diesem Jahr im 'Engelsrahmen'. Aber die blauen Krokusse 
sind noch nicht in den Zweigen des Katzenfensters angekommen. 
Jedes Frühjahr ist eben anders. Nicht nur im Garten …


Dienstag, 28. Januar 2014

Sonne im Gartenfenster



Wenn die Sonne endlich mal wieder scheint, dann gibt es 
morgens nur einen kurzen Moment, wo die tiefstehende Sonne 
die trockenen Zweige, Sterne und Glastropfen auf der linken 
Seite des Gartenfensters herhellt. Heute ist es mir nun geglückt 
dieses Wechselspiel von Licht und Schatten einzufangen. Und 
im Garten liegt sogar noch etwas Schnee!


Foto: S.Schneider


Mittwoch, 15. Januar 2014

Von Weihnachten bis Ostern alles dabei


Als ich eigentlich nur kurz nach Lonicera x purpusii - 
begegneten mir auch diverse Deko-Dinge 'am Wegesrand'. 
Bei Hagebau, Hornbach und Obi verlockten mich nur 
einige Pflanzen für meine Mutter und ein besonderes 
grau-blaues Weihnachtsbäumchen für unseren Garten. 
Aber ab Stanze wurde es dann gefährlich: Eigentlich 
war ich davon ausgegangen, dass ich in dieser Saison 
um die Weihnachtsabteilung herumgekommen wäre. 
Aber Stanze hatte noch immer den vorderen Teil der 
Abteilung stehen gelassen und begann allmählich 
im hinteren Bereich mit dem Verpacken der schlichten 
Kugel-Sortimente und der Kunsttannen. Der vordere 
Bereich sah noch immer winterlich einladend aus und 
alles war um 50% reduziert ...

So wurde ich stolze Besitzerin von 2 eisblauen Holzsternen 
mit 3 dazu passenden Sternen-Anhängern. Zwei Porzellanvögeln 
mit Mütze, 2 kleinen mit Schnee besetzen Zweigen, 2 größeren 
Zweigen mit kleinen Eiskristallen sowie 2 Bündeln mit Misteln. 
Der Schlitten und das Pilz-Sortiment erhalten einen eigenen Post, 
da sie nicht nur Dekomaterial sind sondern wahrscheinlich auch 
Accessoires für unsere Bärenwelten werden. Für den Frühling 
mussten dann noch 3 blau-violette Anemonen mit, die wohl zu 
dieser rot-violetten und den 5 weißen Blüten passen. Das war 
der ungeplante Einkauf bei Stanze. Und da Glende gerade den 
Frühling einläutete bzw. die Osterabteilung aufbaute, musste 
für meine Mutter der liegende große weiße Porzellan-Hase als 
Geburtstagsgeschenk mit. Und ich bekam den sich putzenden 
Beton-Hasen fürs Treppenhaus.

Foto: S.Schneider


Alfred und sein Schlitten


DekoGerümpel oder Bären-Accessoires, das ist hier die Frage ...

Eigentlich beides. Denn den Pulli fand ich samt Kleiderbügel 
im November 2012 in einer Weihnachts-Dekoabteilung. Auch 
der kleine Schlitten sollte wohl normalerweise einen Baum 
schmücken. Nur lag er heute noch immer um 50% reduziert 
bei Stanze in der Weihnachtsabteilung rum und hatte wohl 
nur auf mich gewartet. Nun hat Alfred für den Winter nicht 
nur einen warmen Winterpulli sondern auch den passenden 
Schlitten. Den kann er vielleicht in diesem oder im nächsten 
Jahr mal im Garten gebrauchen. Also vielleicht Deko mit 
Doppelnutzen - je nachdem wie das Wetter wird.

Foto: S.Schneider


Bald darauf konnte Alfred seinen Pulli richtig gut gebrauchen ... 


Für Schneeweisschen & Rotkäppchen ...



Da freuen sich das kleine geschäftstüchtige Reh und 
die Maus mit dem Pilzkörbchen. Denn so viele Pilze 
in 2 Sorten und 2 verschiedenen Größen gab es zum 
1/2 Preis in der Weihnachtsabteilung bei Stanze. Nun 
nicht einmal mehr im Garten auf Pilzsuche gehen, 
denn dieses Sortiment wurden ihnen heute 
frei Garten geliefert ...

Foto: S.Schneider


Dienstag, 14. Januar 2014

Mal schauen, was reinpasst ...



Das ist der obere Teil vom fast 3m hohen Hartriegel-Ast, 
den ich gestern aus der Spitze unseres grünen Hartriegels 
am Haus hinter der Teichmauer heraussägte. Eine von vier
möglichen Spitzen! Der Garten liefert also endlich genug 
Material für alle Eventualitäten. Ich muss nur manchmal 
etwas Geduld haben und die Zweige erst zu dem Zeitpunkt 
schneiden, wenn ich sie auch gut verwerten kann. Also 
nicht einfach nur irgendwann im Frühsommer oder Herbst 
radikal schneiden & durchshreddern weil mir der Garten 
zeitweilig zu voll ist ...

Dieser Hartriegel ist nun allerdings nicht für mich, sondern 
soll ein Teil der Frühlingsdeko im Wohnzimmer meiner Mutter 
werden. Schon vor einigen Tagen hatte ich ihr einen Bund 
vom grünen & roten Hartriegel, der Zierhimbeere, dem großen 
Schneeball an der Südgrenze und vom Buchsbaum mitgenommen, 
um ihr eine Vase mit kahlen Zweigen und den ersten Flowerbells 
zu dekorieren. Doch, als wir uns die alte 2m hohe Yucca-Palme 
in ihrem Raum ansahen, war klar, dass sie dringend mehr Licht 
benötigt und daher zum Päppeln in die wesentlich hellere 
'gute kalte Stube' umziehen müsste. Das mitgebrachte Schnitt-
gut mit ca. 1m Länge war als Ersatz nun etwas zu kurz gewählt. 
Also vertagten wir die Aktion, und ich wollte ihr lieber einen 
'vernüftigen' Zweig aus unserem Garten mitbringen. Denn Birke 
macht fürchterlich viel Schweinerei. Und die Korkenzieherweide 
ist oftmals durch den Schädlingsbefall auch nicht gut geeignet. 
Da ich mir von meiner Mutter schon häufiger Birkenäste für die 
Außendeko mitgenommen habe und auch unser blau-grüner 
'Weihnachtsbaum' aus ihrem Garten kam, sollte ihr Schnittgut 
nun mal aus unserem Garten kommen.

Wie gut, dass ich mein Auto im Oktober 2012 doch nicht nach 
der Vernunft, sondern nach dem Deko-Spassfaktor gewählt hatte
Denn so drahtete ich heute früh auf dem Hof die 'Baumkrone' 
zusammen, und verpackte sie in einer großen Transporttasche. 
Dann schob ich den Ast auf der Fahrerseite diagonal durch 
die Ladeklappe nach vorn über das Scharnier der Beifahrertür. 
Leider ist die hellgraue Innenverkleidung meiner neueren 
Transporteinheit wesentlich empfindlicher, als bei meiner 
treuen Seele - dem robusten Peugeot 205. Aber trotzdem 
konnte ich mit etwas mehr Vorsicht das zu lange Stammstück 
mit dem Astschneider um etwa 80cm kappen und das Stamm-
ende in den Fußraum drücken. Ich vermute, dass meine deko-
begeisterte Nachbarin auf der gegenüberliegenden Straßenseite 
sich vom Fenster aus mal wieder köstlich amüsierte, wie ich 
versuchte möglichst viel Hartriegel in mein Auto zu bekommen. 
Die unteren Zweige, die ich schon vorher abgeschnitten und 
gebündelt hatte, die passten dann neben einem leeren 
Pflanzkübel, der wieder mit musste, gerade so ins Auto.

Für den rosa-violetten Flowerbells-Karton war da natürlich 
kein Platz mehr! Und so entschieden meine Mutter und ich 
die Deko nochmals um ein paar Tage zu verschieben. Solange 
wird die Palme noch durchhalten können, und der Hartriegel 
sowie die beiden Schnittgutbündel stehen jetzt bei ihr vor 
Regen geschützt im Wassereimer. 

Der Frühlng naht, aber braucht noch ein Weilchen ...

Fotos: S.Schneider


Montag, 13. Januar 2014

Die Eule macht den Abflug ...


Rumms, irgendetwas war im unteren Teil des Hauses 
morgens in der Dämmerung runtergefallen. Maus konnte 
nicht beschuldigt werden, denn die lag eingekuschelt 
im Körbchen und Allegra lag lang ausgestreckt im Katzen-
fenster. War etwa Nachbarskater Cäsar mal wieder auf 
Hausbesuch? Aber es flitzte kein erschrockener schwarzer 
Kater aus dem Haus über den Steg. Maus pennte unbeirrt 
weiter. Und selbst Allegra hob nur kurz das Köpfchen. 
Also war wohl einer der Halloween-Bären vom gestrigen
 Fotoshooting nicht mehr so standfest und war plötzlich 
vom Sideboard in der Kleiderkammer gefallen. So dachte 
ich zumindest. Doch als ich wenig später ins Treppenhaus 
ging, da sah ich den Verursacher des Geräusches:

Eine Eule war etwas unsanft aus der Fensterbank geflogen. 
Zum Glück landete sie jedoch so gut auf dem mit herunter-
gefallenen Dekomaterial auf der Treppe, dass keine Schäden 
an ihr erkennbar waren. Nur nahm ich das jetzt als Zeichen 
zum Umbau. Und da sich gestern im Garten schon das erste 
Schneeglöckchen zeigte, sollte ich nun mal schnell meine 
Schneeglöckchen aus dem Karton holen und die zwei Eulen 
sowie den Nordic Walker endlich schlafen legen ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 12. Januar 2014

Engel auf Bilderrahmen



Endlich geschafft! Unendlich viele Versuche haben wir 
bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen unternommen, 
um die kleinen farbigen Engel von Wendt & Kühn auf 
dem weißen Bilderrahmen zu fotografieren. Perfekt sind 
die Bilder zwar nicht, aber als Erinnerung an die dies-
jährige Weihnachtsdeko werden sie jetzt endlich doch 
noch gepostet. Denn auch wenn ich sie schon vor einigen 
Jahren - als sie noch erschwinglicher waren - bei Ebay 
als kompletten Satz wohl aus den 90er-Jahren ersteigern 
konnte, so verbrachten sie seitdem die Weihnachtszeit  
im Karton. Doch in diesem Jahr mussten mal die Flade-
Engelchen durchschlafen, und es war Platz für sie und 
andere Engelgruppen ...

Was für ein Unterschied zu den Engeln von Wendt & Kühn! 
Petrus & seine Engel, die eine Etage tiefer stehen. Meine 
allererste Engelgruppe wohl aus den End 60ern, mit der ich 
jahrelang gern gespielt habe, und der man es auch ansieht. 
Ich habe sie in den letzten Jahren verzweifelt gesucht
und konnte mich einfach nicht mehr daran erinnern, wo 
sie abgeblieben waren. Zum letzten Mal hatte ich sie ge-
sehen, als ich dieses Foto für den Blog von ihnen gemacht 
hatte. Danach blieben sie spurlos verschwunden. Doch 
zum Glück tauchten sie Heiligabend, als ich meine KWO-
Advenskalender-Engel zusammen mit der Mühle aufstellte, 
wieder auf. Denn sie waren als Engel aus der Kinderzeit 
mit in den großen KWO-Karton gewandert und hatten seit 
dem Kalender-Post von 2009 kein Tageslicht mehr gesehen. 
Nun bekommen sie eine eigene kleine Pappschachtel!

Und rechts haben die beiden W&K Geschenke-Engel ihren Platz. 
Mehr wollte ich in diesem Jahr mal nicht auf die Bilderrahmen 
stellen. Denn schließlich tummelt sich auf den drei Koffern eine 
bunte und sehr unternehmungslustige Bärenbande...

Fotos: W.Hein


Vor die Tür gesetzt ...


Gestern, als das Wetter am Nachmittag nicht mehr so angenehm 
für die geplanten Gartenarbeiten war, wurde spontan das blau-
grüne Bäumchen abgeplündert. Ich muss zugeben, dass, auch wenn 
ich um meine vorwitzigen Lenzrosen fürchtete, ich gern noch ein 
paar winterliche Tage gehabt hätte. Und dann wären die Zweige 
vor dem Katzenfenster noch etwas länger geblieben ...

Doch bei den sich so stark verändernden milden Wetterprognosen 
wird es nun bald Zeit für Flowerbells an trockenen Zweigen
Allerdings traue ich dem Wetter nicht. Daher wollte ich die immer-
grünen Zweige lieber noch als Winterschutzmaterial aufheben. 
Und was lag da näher, als sie einfach vor die Tür zu setzen:

So locker im Totholz am Haussockel auf dem Südhof verteilt, 
sieht es doch gleich wieder etwas 'bewachsener' aus. Denn 
die zu Weihnachten aus der Fensterbank herausgewehten Birken-
zweige hatte ich dort nicht wieder befestigt. Nur das Körbchen 
mit ein paar kürzeren Grünzweigen steht seitdem zusammen mit 
5 Einweck-Windlichtern vor dem Fenster. Und die Tierchen und 
ausgesamten Pflanzen haben jetzt notfalls etwas Winterschutz 
vor dem Haus. Da seit gestern die grünen Häkelsterne hier fehlen
und nur noch die gealterten weißen Holzvögel durch die Birken-
zweige sowie die apfelgrünen Glitzervögel vor dem Küchenfenster 
rumhüpfen, ist die Übergangsdeko nun etwas zeitgemäßer. Aber 
die Lichterketten bleiben noch dran! Nur kann ich inzwischen 
die Laufzeit wieder den länger werdenden Tagen anpassen ...

Foto: S.Schneider


Samstag, 11. Januar 2014

Wenn das Internet indirekt verführt


Als ich vor kurzem diesen Post auf dem Blog 'Country Charme'
 las, fiel mir dort der Becher mit dem Rotkehlchen auf. Und da 
meine Mutter immer ganz begeistert von ihrem Rotkehlchen 
im Garten ist, sie dieses alte Göbelvögelchen auch sehr mag, 
ich ohnehin einen Geschirr-Sammeltick habe, den meine Mutter 
mit ausbaden muss, und sie bald ihren 75. Geburtstag feiert, 
wäre das vielleicht ein schönes Geschenk für sie. So dachte 
ich mir zumindest. Doch wie ich beim Besuch des Online-Shops 
feststellen musste, gab es die Becher nur als 4er-Set. Zwar 
hätte ich dann auch gleich noch die dazu passenden Teller 
mitbestellen können, aber so ganz glücklich war ich nicht 
nun neben dem Rotkehlchen auch noch Kohlmeise, Mönchs-
grasmücke und einen anderen mir unbekannten Vogel 
dazu zubekommen ...

Also, was lag näher, als im www Spazierenzugehen: Ebay, 
Amazon und die Google-Bildersuche - innerhalb weniger 
Minuten hatte ich 10 ansprechende Becher mit ganz unter-
schiedlichen Rotkehlchen zur Auswahl. Doch da ich nur 
zwei verschenken wollte, fiel meine Wahl recht bald auf 
die Winterversion von Dunoon, die ich erstaunlicherweise 
beim Nabu Natur-Shop entdeckte. Donnerstag bestellt und 
heute geliefert. Zwar ohne hübsche Geschenkverpackung, 
aber schließlich sind die Tassen zum Benutzen da. Auch 
wenn diese verschneite Version mit Ilex wohl in diesem 
Winter kaum noch zum Wetter passt. Aber der nächste 
Winter kommt bestimmt ...


Foto: S.Schneider


Und natürlich begegneten mir bei der Suche auch noch andere 
schöne Becher, so dass ich nun notfalls um Ostern herum und 
irgendwann anders jetzt auch schon Geschenke für meine Mutter 
gefunden habe. Aber die und den Rest der Sammlung wie zum 
Beispiel die Ihr-Becher mit Stiefmütterchen, den orientalischen 
Ornamenten in grün-rot-gold oder den Narzissen, die billigen 
1,- Euro-Schneemanntassen sowie die Versace Kakao-Becher 
Vanity & Medusa Red zeige ich später einmal. Bisher haben es 
zu diesem Thema nur die Flower Faires und die Kirkham-Rosen 
auf den Blog geschafft.


Mittwoch, 8. Januar 2014

Der allererste Schwibbogen


Der Erste nun ganz am Schluss: Schon lange war meine Mutter 
in der Weihnachtszeit ganz begeistert von den beleuchteten 
Fenstern mit Schwibbögen. Dabei meinte sie damals dann 
allerdings nur einen ganz schlichten Holzbogen oder auch das 
klassische Dreieck mit sichtbaren elektrischen Kerzen. Ich kann 
mich noch daran erinnern, dass es früher in Braunschweig ein 
großes Stadthaus an einem Platz gab, wo jedes Fenster zur Straße 
mit einem ganz schlichten elektrischem Bogen beleuchtet war. 
Insgeheim träumte meine Mutter wohl davon, dass irgendwann 
einmal 4 solcher Schwibbögen auch ihre Fenster zur Straße 
erhellen sollten ...

In den Jahren zuvor hatten wir häufiger schon Reisigsterne mit 
eingezogenen Lichterketten in den Fenstern als Weihnachts-
beleuchtung hängen. Nur kam irgendwann der Moment, als 
meine halb erblindete Großmutter sich auf dem Sofa sitzend 
von den kleinen Lämpchen geblendet fühlte. Also kam der 
klassische Schwibbogen mit sichtbaren elektrischen Kerzen-
lampen irgendwann nicht mehr in Frage.

Sehr selten hatte ich dann im Baummarkt schon Bögen mit 
verdeckten Lämpchen gesehen. Aber diese erzgebirgischen Bögen 
lagen meist um die 100,- € oder gar höher. Und oftmals konnten 
mich die Motive dann doch nicht begeistern. Es muss wohl Ende 
Oktober 2004 oder 2005 gewesen sein, als mir zufällig eine recht 
einfache Variante mit Weihnachtsmann, Schneemann, Kindern
auf Schlitten und verdeckten Lämpchen bei Obi im Angebot für 
knapp unter 50,- € begegnete. Zwar zögerte ich da doch noch 
etwas bei dem Preis, doch es war eine gute Entscheidung:

Denn ohne diese schnell aufzustellende Beleuchtung wäre die 
weihnachtliche Dekozeit bei meiner Mutter & Großmutter damals 
wahrscheinlich ganz ausgefallen. So konnte mit dem Bogen jedoch 
erst einmal ganz einfach 'vorgefühlt' werden. Meine Großmutter 
fühlte sich glücklicherweise nicht von dem Licht gestört. So kamen
 nach und nach trotz schwieriger werdenden Pflege-Umständen
 dann doch noch einige Dinge aus den Weihnachtskisten hervor ... 


Als ich dann im März 2008 Ebay für mich entdeckte, konnte ich 
irgendwann im Herbst 2008 diesen zweiten Howesta-Bogen mit 
Kindern im Wald recht günstig ersteigern. Er kommt seitdem 
ins Blumenfenster zur Straße. Nur schade, dass er meine Mutter 
einige Jahre mit einem Wackelkontakt zur Verzweiflung trieb. 
Schon im Anfang hatte ich alle Lämpchen ausgetauscht, aber 
jedes Jahr war es eine Herausforderung ihn nach dem Dachboden-
Aufenthalt wieder zum Laufen zu bringen. Erst in diesem Winter 
fand meine Mutter nun endlich heraus, dass eine zu hoch sitzende 
Kunststoffhülse den Kontakt zwischen Lämpchen und Fassung 
zeitweilig behinderte. Nun ist der Fehler hoffentlich behoben.

Bald darauf begegnete mir Mitte September 2008 bei Ebay ein 
Schwibbogenbauer aus Werl, der eine Szene mit Rehen an der 
beleuchtete Bank. Dieses Mal zögerte ich kaum. Denn beide 
Teile wurden zusammen als Sommeraktion für 48,- € angeboten. 
für 29,- € auch noch mitbestellt. Und diese Bögen waren ihr Geld 
wirklich wert - auch wenn es keine originalen Schwibbögen 
aus dem Erzgebirge sind, sondern aus einem Hobbykeller aus 
Nordrhein-Westfalen stammen. Auf jeden Fall bereitete ich 
meiner Mutter in der Adventszeit eine riesige Freude damit. 
Und der erste Schwibbogen von Obi kam nun neben dem 
Wohnzimmer in das Schlafzimmer meiner Großmutter ...

Welche Bögen dann wann über Ebay ins Haus kam, könnte 
ich zwar anhand der Kaufunterlagen und Fotos noch nach-
vollziehen - aber eigentlich ist es egal. Für die Straßen-
unter Tannen relevant. Eines der letzten seiner Art, konnte 
ich dann noch sehr günstig im Januar 2010 ersteigern. Es ist 
im doppeltem Sinn nun der Höhepunkt der Weihnachtsfenster 
zur Straße, denn es steht im 1.OG, und ist ein Motiv, das 
nur 18x von einer Chemnitzer Tischlerei produziert wurde.


In diesem Winter, der bis jetzt kein Winter sein wollte, kam 
nun einiges anders: Der erste Bogen von Obi funktionierte 
plötzlich nicht mehr, als er vom Dachboden kam. Aber da es
inzwischen ja genug Auswahl gab, um die Fenster zur Straße 
zu beleuchten, ergab sich eine neue Variante: Also thronte 
der Hirsch wieder über allem. Im ehemaligen Schlafzimmer 
meiner Großmutter stand der große Bogen mit den Hirschen 
und echtem Heu. Im mittleren Fenster an der Sesselgruppe 
thronte der Winterkinderbogen auf der Sockelerhöhung vom 
Hirschbogen. Und ganz traditionell wurde im Blumenfenster 
der Bogen mit Waldkindern bei der Wildfütterung aufgestellt. 

Und wieder - wie bisher in jedem Jahr, habe ich es versäumt 
rechtzeitig ein Bild von der Straßenansicht zu machen! Denn 
das Bild vom Obi-Bogen, den meine Mutter dann irgendwann 
an langen Wintertagen doch wieder zum Leuchten brachte, 
ist nun das letzte Foto der erzgebirgischen Sammlung bei 
meiner Mutter für diese Weihnachtszeit ...

Foto: S.Schneider


Aber es gibt noch sehr viel nachzuposten. Doch wie in 
jedem Jahr muss ich mich irgendwann entscheiden, ob 
ich lieber diese schönen Dinge dekorieren oder posten 
möchte. Denn für beides reicht die Weihnachtszeit 
oftmals nicht aus.